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Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Im Rahmen einer Präsentation für Investoren bei der "Credit Suisse 21st Annual Technology Conference" in den USA ging Blake Jorgensen (Chief Financial Officer von Electronic Arts) auch auf die Schließung von Visceral Games ein, die bekanntlich an dem Star Wars Action-Adventure gearbeitet hatten. Jorgensen erklärte via Dualshockers zunächst, dass Visceral Games in den letzten fünf bis sechs Jahren stetig "kleiner wurde" und am Ende "nur" 80 Personen dort tätig waren - ziemlich klein im Vergleich zu den anderen Studios von EA. Aufgrund der niedrigen Mitarbeiterzahl wurden EA Vancouver und EA Motive hinzugezogen, um beim Star-Wars-Projekt von Amy Hennig zu helfen.

Laut dem CFO soll Visceral Games versucht haben, das "Gameplay auf eine neue Stufe zu heben", aber nach mehreren Begutachtungen seitens des Publishers sah es nach einem "sehr linearen Spiel aus, das den Leuten heute nicht mehr so gefällt wie vor fünf Jahren oder vor zehn Jahren." Jorgensen führte weiter aus, dass es eine schwere Entscheidung war, das Studio zu schließen, aber es sah nicht so aus, als könnten sie mit dem Projekt noch "eine Menge Geld machen". Er deutete zudem an, dass sie die Sache zu lange schleifen ließen. Die Schließung des Studios war demnach eine rein "wirtschaftliche Entscheidung".

Quelle: Dualshockers

Kommentare

Kajetan schrieb am
MrLetiso hat geschrieben: ?
05.12.2017 11:24
Ernstgemeinte Frage: Denkst Du wirklich, Larian, die mit Publishern nicht wirklich Glück (dafür aber jetzt als unabhängiges Studio umso mehr) hatten, würden einem Deal mit einem der Majors zustimmen, während man die Geschichten der glorreichen Untergänge alter "RPG"-Studios überall nachvollziehen kann?
Jeder Mensch hat seinen Preis und Sven Winke, der Chef von Larian, ist auch nur ein Mensch. Zwar ein recht bodenständiger, lebenslustiger Mensch, der nach durchzechten Messenächten gerne am nächsten Tag nach Alkohol stinkend, mit vollgekotztem und notdürftig gereinigtem Hemd auf der Pressekonferenz erscheint (damals auf der E3 bei der Vorstellung von Divine Divinity) ... aber auch nur ein Mensch. Derzeit wird er wohl absolut kein Interesse an einem Verkauf haben, weil es bei Larian gerade richtig rund und gut nach seinen Vorstellungen läuft, aber man weiß das nie. Erfolg verändert Menschen. Je mehr, umso erfolgreicher sie werden.
Ich wünsche mir für ihn daher noch lange anhaltende Standhaftigkeit und nicht ZUVIEL Erfolg, der einem in der Regel nur zu Kopf steigt.
MrLetiso schrieb am
Kajetan hat geschrieben: ?
30.11.2017 13:07
EA (und alle anderen Majors) interessiert sich nicht für die Art von Spielen, die ein Studio gemacht hat. Man interessiert sich nur für das kommerzielle Potential einer Marke und die Bekanntheit der Marke. Wenn Divinity Original Sin so richtig populär ist, wird die Marke für die Großen interessant und es werden Übernahmeoptionen geprüft. Siehe Bioware, siehe Westwood, siehe Bullfrog.
Von daher wünsche ich Larian ganz egoistisch weiterhin viel Erfolg, aber nicht ZUVIEL Erfolg :twisted:
Ernstgemeinte Frage: Denkst Du wirklich, Larian, die mit Publishern nicht wirklich Glück (dafür aber jetzt als unabhängiges Studio umso mehr) hatten, würden einem Deal mit einem der Majors zustimmen, während man die Geschichten der glorreichen Untergänge alter "RPG"-Studios überall nachvollziehen kann?
katzenjoghurt schrieb am
Erdbeermännchen hat geschrieben: ?
30.11.2017 12:04

Ja gute Frage warum Prey so ?scheitert?. Eigentlich ein sehr gelungenes Spiel welches sogar viele meiner Freunde aus der ?CoD-Ecke? begeistert.
Meistens hört man dann schon raus das sie Prey nie auf dem Schirm hatten weil niemand genau wusste was es werden soll.
Es wird tatsächlich sehr stark am Marketing gelegen haben, das vermutlich - zum Teil zurecht -
nicht herauskehren wollte, dass es ein System Shock ähnliches Spiel ist.
Wie später Bioshock zwar ein Kritikerliebling aber kein großer Verkaufserfolg.
So lief's nun irgendwie mit Fragezeichen unterm Radar, überschattet von anderen Releases und
wir haben das nächste Shock-like, mit exzellenten Rezensionen, zu dem wir keinen Nachfolger
sehen werden.
Oder anders: Abseits des Teams hat bei Bethesda wohl keiner an den Titel geglaubt.
Es tut mir in der Seele weh.
Kajetan schrieb am
Kant ist tot! hat geschrieben: ?
30.11.2017 12:52
Aber EA fällt halt schon mal raus mit ihrer Ausrichtung und das ist in Anbetracht ihrer Historie was Gutes. Ob es bei einem anderen Publisher besser läuft ist wieder eine andere Geschichte aber da hätte ich zumindest mehr Hoffnung als bei EA.
EA (und alle anderen Majors) interessiert sich nicht für die Art von Spielen, die ein Studio gemacht hat. Man interessiert sich nur für das kommerzielle Potential einer Marke und die Bekanntheit der Marke. Wenn Divinity Original Sin so richtig populär ist, wird die Marke für die Großen interessant und es werden Übernahmeoptionen geprüft. Siehe Bioware, siehe Westwood, siehe Bullfrog.
Von daher wünsche ich Larian ganz egoistisch weiterhin viel Erfolg, aber nicht ZUVIEL Erfolg :twisted:
Serious Lee schrieb am
Es ist wichtig zu verstehen, dass "der Kunde" bei EA synonym für "die Firma" steht. Jedesmal wenn ihr lest "...die Leute lieben..." heisst das "... wir hätten gerne, dass ...".
Weiß hier wahrscheinlich eh jeder, aber zur Sicherheit sei das an dieser Stelle nochmal erwähnt, damit sich niemand doof vorkommt, weil er Mikrotransaktionen nicht "liebt" ;)
schrieb am

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