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EA: Ultimate Team in den Sportspielen ist ein wichtiger Umsatzfaktor und soll weiter ausgebaut werden

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Electronic Arts hat gegenüber Investoren klargestellt, dass sie trotz der Lootboxen-Kontroverse und der Glücksspiel-Debatte (Niederlande und Belgien) an "Ultimate Team" in den Sportspielen (FIFA, Madden NFL, NHL und NBA Live) festhalten wollen und diese Modi weiter ausgebaut werden sollen.

Die Ultimate-Team-Modi sind mittlerweile ein sehr wichtiger Umsatzfaktor für EA. Andrew Wilson (CEO von EA) erklärte den Investoren, dass sie daran arbeiten würden, diese wertvolle Einnahmequelle zu schützen. Ohne Ultimate Team wäre der Umsatz des Unternehmens im letzten Quartal nicht auf 1,25 Milliarden Dollar gestiegen, schließlich wurde kein "großes neues Spiel" im besagten Zeitraum veröffentlicht.

Andrew Wilson sagte via Venturebeat: "Wir werden mit FIFA Ultimate Team weiter voranschreiten. Wir denken immer an unsere Spieler. Wir denken immer darüber nach, wie wir diese Art von Erlebnissen transparent, unterhaltsam, fair und ausgewogen für unsere Spieler gestalten und vermitteln können - und wir werden weiterhin mit den Regulierungsbehörden zusammenarbeiten. (...) Wir arbeiten mit allen Branchenverbänden weltweit und mit den Regulierungsbehörden in bestimmten Regionen und Territorien zusammen. Viele der Regulatoren, mit denen wir seit langem zusammenarbeiten, haben evaluiert und festgestellt, dass Programme wie FIFA Ultimate Team [FUT] kein Glücksspiel sind. (...) Erstens erhalten die Spieler immer eine bestimmte Anzahl von Gegenständen in jedem FUT-Paket. Zweitens bieten wir keine Möglichkeit, digitale Gegenstände oder virtuelle Währungen gegen reales Geld auszuzahlen. Es gibt keinen realen Wert für die Gegenstände im Spiel. (...) Wir verbieten zwar den Transfer von Gegenständen und der Spiel-Währung außerhalb der Spiele selbst, aber wir versuchen auch, das aktiv zu verhindern, wenn es in einer illegalen Umgebung vor sich geht. Wir arbeiten mit verschiedenen Behörden zusammen."

Quelle: Venturebeat

Kommentare

benstor214 schrieb am
dOpesen hat geschrieben: ?
14.05.2018 07:54
Weeg hat geschrieben: ?
14.05.2018 01:13
Wenn man sich eben mal bewusst macht, das EA eben keine kleine-bis-mittlere Frickelbude voller Enthusiasten ist, die gerne neue Spiele entwickeln und gern auch mal neue Wege gehen, sondern ein riesiger Konzern ist, dann ist es nur nachvollziehbar das jener Konzern nicht auf seine sprudelnde Geldquelle verzichten will.
daraus folgt, je größer eine firma, desto meht gesteht man ihr das recht zu, bis an die moralische grenze des kapitalismus zu gehen, ganz egal welcher mechanichsmen man sich dabei bedient.
[?]
Die deutsche Bank z.B. ist so groß, die kann sich praktisch alles erlauben.
Link als Klartext: https://edition.cnn.com/2017/11/15/poli ... index.html
dOpesen schrieb am
Heinz-Fiction hat geschrieben: ?
14.05.2018 08:06
Ich finde es ziemlich bedenklich, wie tief das Mantra vom "aber Konzerne MÜSSEN ja immer möglichst viel Geld machen" bereits in den Köpfen einiger User eingehämmert wurde
das wäre ja noch nichtmals das problem an sich, es wird nur zum problem wenn man versucht dies als argument ranzuziehen und keine grenze zum hinterfragen mehr gezogen werden darf.
greetingz
Heinz-Fiction schrieb am
dOpesen hat geschrieben: ?
14.05.2018 07:54
Weeg hat geschrieben: ?
14.05.2018 01:13
Wenn man sich eben mal bewusst macht, das EA eben keine kleine-bis-mittlere Frickelbude voller Enthusiasten ist, die gerne neue Spiele entwickeln und gern auch mal neue Wege gehen, sondern ein riesiger Konzern ist, dann ist es nur nachvollziehbar das jener Konzern nicht auf seine sprudelnde Geldquelle verzichten will.
daraus folgt, je größer eine firma, desto meht gesteht man ihr das recht zu, bis an die moralische grenze des kapitalismus zu gehen, ganz egal welcher mechanichsmen man sich dabei bedient.
mir wäre es andersrum lieber, je größer eine firma desto mehr steht sie in verantwortung sich mit moralischen fragen auseinanderzusetzen.
dann käme sicherlich der einwand, diese firma wäre dann nicht mehr konkurrenzfähig, doch wäre sie, wenn sich alle großen firmen daran halten täten.
aber an facebook sieht man wie sehr die moral mit füßen getreten wird, alles nur unter der prämisse weitere milliarden zu verdienen.
meine utopie mag romantisch sein, doch begründet sich in ihr meine kritik an so manchen geschäftspraktiken.
greetingz
Ich finde es ziemlich bedenklich, wie tief das Mantra vom "aber Konzerne MÜSSEN ja immer möglichst viel Geld machen" bereits in den Köpfen einiger User eingehämmert wurde
dOpesen schrieb am
Weeg hat geschrieben: ?
14.05.2018 01:13
Wenn man sich eben mal bewusst macht, das EA eben keine kleine-bis-mittlere Frickelbude voller Enthusiasten ist, die gerne neue Spiele entwickeln und gern auch mal neue Wege gehen, sondern ein riesiger Konzern ist, dann ist es nur nachvollziehbar das jener Konzern nicht auf seine sprudelnde Geldquelle verzichten will.
daraus folgt, je größer eine firma, desto meht gesteht man ihr das recht zu, bis an die moralische grenze des kapitalismus zu gehen, ganz egal welcher mechanichsmen man sich dabei bedient.
mir wäre es andersrum lieber, je größer eine firma desto mehr steht sie in verantwortung sich mit moralischen fragen auseinanderzusetzen.
dann käme sicherlich der einwand, diese firma wäre dann nicht mehr konkurrenzfähig, doch wäre sie, wenn sich alle großen firmen daran halten täten.
aber an facebook sieht man wie sehr die moral mit füßen getreten wird, alles nur unter der prämisse weitere milliarden zu verdienen.
meine utopie mag romantisch sein, doch begründet sich in ihr meine kritik an so manchen geschäftspraktiken.
greetingz
schrieb am