Electronic Arts

Millionenverlust im letzten Quartal

Von Electronic Arts ist man Hiobsbotschaften normalerweise nicht gewöhnt, aber dieses Jahr ist alles anders. Im letzten Geschäftsquartal, das am 30. Juni 2006 endete, musste der Publisher einen Verlust von 81 Mio. Dollar hinnehmen, was 23 Mio. Dollar mehr als im letzten Jahr entspricht. Daran konnte auch der um 13 Prozent gestiegene Umsatz von 413 Mio. Dollar nichts ändern, zu dem auch Spiele wie 2006 FIFA World Cup beitrugen, das sich im Jahr der WM weltweit bislang 2,8 Mio. Mal verkaufte. Für die gestiegenen Verluste machte der Branchenriese Ausgleichszahlungen und die Kosten der Umstellung auf die neuen Konsolen verantwortlich. EA-Finanzvorstand Warren Jenson sieht daher durchaus reale Risiken in der derzeit laufenden Technologieumstellung, dennoch fühle man sich für die Zukunft gerüstet.      
Autor: Bodo Naser
Quelle: GameSpot
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Kommentare

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  • Hmm, ich kann nur hoffen, dass nun EA solche Projekte wie WHO nicht durch den Verlust des unternehmens beeinflusst werden.
  • das war mir aber schon vorher klar... oder was glaubt ihr, wer denn Software zu Filmen kauft?? Oder wer kauft sich denn jedes Jahr nen neuen Fifa Teil .... o.ä. naja mir is das ja im Grunde egal soll EA machen was sie wollen, aber wenn sie Mist produzieren, dann kauf ichs halt nicht. Is doch  [...] das war mir aber schon vorher klar... oder was glaubt ihr, wer denn Software zu Filmen kauft?? Oder wer kauft sich denn jedes Jahr nen neuen Fifa Teil .... o.ä. naja mir is das ja im Grunde egal soll EA machen was sie wollen, aber wenn sie Mist produzieren, dann kauf ichs halt nicht. Is doch kein Drama!
  • Da hat Warren Jenson ausnahmsweise mal vielleicht recht. Ich glaube kaum, daß EA mit ihrem Konzept der miesen Spiele für die Masse nicht erfolgreich ist. Der Grund könnte tatsächlich bei den hohen Entwicklungskosten liegen, vor allem bei der PS3. Hab neulich mal den Verkäufer von meinem örtlichen  [...] Da hat Warren Jenson ausnahmsweise mal vielleicht recht. Ich glaube kaum, daß EA mit ihrem Konzept der miesen Spiele für die Masse nicht erfolgreich ist. Der Grund könnte tatsächlich bei den hohen Entwicklungskosten liegen, vor allem bei der PS3. Hab neulich mal den Verkäufer von meinem örtlichen Spielehandel gefragt, was sich jetzt wesentlich besser verkauft, Nintendo DS oder PSP, Beyond Good & Evil oder Half-Life 2? Klar, die Antwort wusste ich schon, aber das resultierte in einem interessanten Gespräch, dessen Ergebnis ernüchternd war. Nicht jeder, der spielt ist dumm, aber wer dumm ist der spielt. Es gibt viele dumme Leute und die kaufen nunmal gern Titel mit fetter Grafik, wo man BMWs tunen kann oder mehr oder weniger sinnlos Leute abknallt. Zeug zum Nichtnachdenken eben. Wir haben nun wirklich genug dumme Leute, also werden Publisher wie EA weiterhin den größten Erfolg mit ihrer krassen PR für Lizenzspiele von der Qualität billiger Add-Ons machen. Die großen Publisher zwingen uns nicht, das zu kaufen, aber wir tun es eben.