Mutant Year Zero: Road to Eden: Bewegung & Stealth in Echtzeit; Kämpfe à la XCOM; Mutanten mit Persönlichkeit - 4Players.de

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Strategie
Entwickler: The Bearded Ladies
Publisher: Funcom
Release:
04.12.2018
04.12.2018
04.12.2018
Test: Mutant Year Zero: Road to Eden
83
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Mutant Year Zero: Road to Eden: Bewegung und Stealth in Echtzeit & Runden-Kämpfe à la XCOM

Mutant Year Zero: Road to Eden (Strategie) von Funcom
Mutant Year Zero: Road to Eden (Strategie) von Funcom - Bildquelle: Funcom
Aktualisierung vom 28. März 2018, 18:42 Uhr:

Funcom hat nun auch ein über 30 Minuten langes Video mit der vollständigen Präsentation inkl. Entwickler-Kommentar (in englischer Sprache) veröffentlicht. Das Video findet ihr ganz unten.

Ursprüngliche Meldung vom 28. März 2018, 14:00 Uhr:

Auf den ersten Screenshots zur Ankündigung von Mutant Year Zero: Road to Eden sah das Spiel ziemlich stark nach einer "XCOM-Kopie" aus. Aber bei der Vorführung der GDC-18-Präsentation konnten "die bärtigen Damen" von The Bearded Ladies (Entwickler) und Funcom ziemlich schnell klarmachen, dass dieser Ersteindruck ziemlich voreilig ist.

Mutant Year Zero: Road to Eden ist die Adaption des schwedischen Pen-&-Paper-Rollenspiels "Mutant" (ab 1993). In dem Endzeit-Szenario hat die Natur die Städte zurückerobert. Es gibt keine Menschen mehr. Die Überreste der Zivilisation werden von Mutanten, deformierten Humanoiden und Tieren geplündert, die auf der Suche nach Vorräten sind, um "The Ark" zu versorgen. Von "The Ark" aus unternimmt das Mutanten-Team des Spielers immer wieder neue Expeditionen in die Zone, um Gegenstände zu finden, Überlebende zu retten und nach Erlösung zu suchen.

Solch ein "Außenteam" besteht aus bis zu drei Charakteren, die allesamt über eigene Hintergrundgeschichten, Persönlichkeiten und (verbesserbare) Fähigkeiten sowie Mutationen verfügen. Sie sollen laut den Entwicklern keine austauschbaren Soldaten sein. Da wäre zum Beispiel Dux, eine 1,30 Meter große, sprechende Ente auf zwei Beinen mit einer Armbrust oder Bormin, ein Wildschwein mit Aggressionsbewältigungsstörung und einem Faible für den Sturmangriff. Welche Charaktere man mit auf die Mission nimmt, bleibt dem Spieler überlassen.

Geht man auf eine Mission, können die drei Charaktere in Echtzeit gesteuert werden (frei drehbare Kamera). Sie können die Umgebung erkunden, Gegenstände finden und mit Objekten interagieren. Sobald sie sich Gegnern nähern, werden hilfreiche Kreise eingeblendet, die den Aufmerksamkeitsradius der Feinde darstellen. Betritt man diesen "Kreis", beginnt der rundenbasierte Kampf, bei dem die Gegner den ersten Zug haben, weil sie die Angreifer auf frischer Tat ertappt haben. Wenn man aber das Mutanten-Team im Schleich-Modus voran bewegt (Aufmerksamkeitsradius des Gegners wird bei Stealth-Bewegungen reduziert) und man die Umgebung geschickt für seine Zwecke nutzt, kann man die Gegner umgehen oder überraschen und ggf. mit leisen Waffen unauffällig ausschalten. Generell soll es wichtig sein, den Überraschungsmoment zu nutzen, stellen die Entwickler klar.

Im folgenden Spielszenen-Video aus der Alpha-Version sieht man zum Beispiel wie sich Selma anschleicht, in Deckung geht und mit ihrer schallgedämpften Waffe angreift. Danach kommt Dux mit seiner Armbrust zum Einsatz. Kurz vor dem Schuss fliegt er kurz in die Luft (Spezialmutation), was seine kritische Trefferchance auf 100 Prozent erhöht. Da der Gegner nach diesen beiden Attacken noch immer auf den Beinen ist, muss Bormin ran und schaltet den Feind lautstark mit seiner Knarre aus. Diesen Krach bekommt ein anderer Gegner mit, der sich danach in den Kampf einmischt ...



Nach dem Abschluss des taktischen Kampfes dürfen sich die Charaktere wieder in Echtzeit bewegen und etwaige Beute einsammeln, bis sie auf die nächsten Gegner treffen. Grundlegend ist das Runden-Kampfsystem schon stark an XCOM angelehnt, vor allem die Inszenierung der Attacken. Man hat zwei Aktionen (Laufen und/oder Angreifen) und kann hinter Objekten in Deckung gehen, die wiederum "vollen oder halben Schutz" bieten. Da sich Deckungsobjekte wie Bäume, Mauern, Zäune und gar ganze Gebäude zerstören lassen, ist das Schlachtfeld hingegen ziemlich dynamisch.

Funcom (Publisher) und The Bearded Ladies (Entwickler) werden Mutant Year Zero: Road to Eden im Laufe des Jahres für PC, PlayStation 4 und Xbox One veröffentlichen.


Kommentare

Eisenherz schrieb am
Manchmal gefallen mir Spiele, obwohl ich nicht mal wüsste, warum. War bei Biomutant genauso, obwohl ich diesen Stil eigentlich nicht mal wirklich mag.
JesusOfCool schrieb am
sieht mehr wie mario+rabbids mit stealth aus als XCOM mit stealth. strategie teil wie auf der weltkarte in XCOM kann ich jedenfalls keinen erkennen.
was es jetzt nicht uninteressant macht.
Hacky21031983 schrieb am
Sieht fein aus! Bleibt auf jeden Fall auf dem Radar.
Auch die Internetseite des Spiels ist gut gemacht, die Charaktere gefallen mir.
Sir Richfield schrieb am
Klingt erstmal nett.
Solange die Echtzeit nicht in einem Commandos ausartet, wäre ich dabei.
schrieb am