Super Smash Bros. Ultimate: Nintendo entfernt rassistische Referenz auf US-Ureinwohner - 4Players.de

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Publisher: Nintendo
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07.12.2018
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Super Smash Bros. Ultimate: Nintendo entfernt rassistische Referenz auf US-Ureinwohner

Super Smash Bros. Ultimate (Action) von Nintendo
Super Smash Bros. Ultimate (Action) von Nintendo - Bildquelle: Nintendo
In einer Livestream-Präsentation von Super Smash Bros. Ultimate ist einigen Spielern eine rassistische Referenz auf die Ureinwohner der Vereinigten Staaten von Amerika aufgefallen. In einschlägigen Foren ist teils heftig über den Fund diskutiert worden. Schnell wurden Stimmen laut, die eine zeitnahe Änderung forderten.

Stein des Anstoßes ist eine Attacke bzw. eine Animation von Mr. Game & Watch. Eine Animation des Charakters bezieht sich auf Fire Attack, ein Cowboy-Spiel aus dem Jahr 1982, in dem man ein hölzernes Fort vor schreienden Indianern verteidigen musste, die brennende Fackeln führten und Federn im Haar trugen.


Auch der Spirit-Charakter von Mr. Game & Watch in Super Smash Bros. Ultimate verfügt über die besagte Animation. Schon bei der Wiederveröffentlichung des Titels auf dem Game Boy (Game & Watch Gallery 4) wurden die Federn bei den indianischen Charakteren entfernt.

Nintendo hat auf den (lauten) Aufschrei reagiert und gegenüber Eurogamer bestätigt, dass diese rassistisch aufgeladene Darstellung aus dem Spiel entfernt wird. Abermals soll die Feder entfernt werden.



Das Statement lautet: "Nintendo plant, ein Update für Super Smash Bros. Ultimate zu veröffentlichen, das die Feder aus der Silhouette von Mr. Game & Watch entfernt. Das Originalspiel, auf dem diese Darstellung der Figur basiert, wurde vor mehr als drei Jahrzehnten veröffentlicht und repräsentiert heute nicht mehr unsere Unternehmenswerte. Wir entschuldigen uns aufrichtig dafür, dass diese Änderung in unserem Marketingmaterial nicht bemerkt wurde und setzen unsere Arbeit fort, Super Smash Bros. Ultimate zu einem Erlebnis zu machen, das sowohl einladend als auch lustig für alle ist."



Letztes aktuelles Video: Piranha-Pflanze


Quelle: Resetera, Eurogamer
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Kommentare

dx1 schrieb am
Ich bin mir sicher, dass wir irgendwo schon einen Thread zum Thema Diskussionskultur oder Streitkultur hatten. Da ich den nicht gefunden habe, dürft Ihr gern einen neuen im "Offtopic" eröffnen und Euch dort weiter austauschen ? oder meinetwegen auch unter "Let's talk about", wenn Ihr sowas wie "Wie diskutieren wir über Themen zu Spielen und warum tun wir das so, wie wir das tun?" klären wollt. Den alten Thread, falls ich mir den nicht nur einbilde, dürft Ihr selbstverständlich auch wiederbeleben.
Grundsätzlich finde ich es ja gut, wenn wir uns mit unserem Miteinander auseinander setzen. Nur hier finden wir das in ein paar Jahren beim nächsten so ausschweifenden Meinungsaustausch dazu bestimmt nicht wieder.
Ich mache hier für ein paar Stunden zu.
Bild
Wenn ich eh schon wegen eines EDIT hier bin: Die quer durchs Forum im Trend liegenden Diskussionen rund um Rechtschreibung und Grammatik gehören auf jeden Fall ins Offtopic.
Skabus schrieb am
DEMDEM hat geschrieben: ?
12.11.2018 16:55
Das Selbe bei Usul. Er ist immer vorne mit dabei, wenn es dabei geht Leute als Sexisten, Frauenhasser etc. zu betiteln, unter anderem nimmt er die Position ein, dass sobald es um Frauen geht, man grundsätzlich die Frage des Sexismus beantworten muss, ob es überhaupt um Sexismus geht, wenn dann Leute wie er (oder auch sie), in die SJW-Ecke stellt, hat er auf einmal ein riesen Problem damit. Immer wenn es einen selbst trifft, will man auf einmal von Kategorisierungen nichts mehr wissen.
Ich finde es einfach nur heuchlerisch von euch.
Das ist leider das Problem. Es ist einfach, Probleme bei anderen zu sehen, bzw. Urteile für andere zu finden. Sich selbst aber entsprechend wahrzunehmen und zu reflektieren ist da schon schwieriger, oder wie Hermann Hesse bereits treffend sagte:
"In der ganzen Welt ist jeder Politiker sehr für Revolution, für Vernunft und Niederlegung der Waffen - nur beim Feind, ja nicht bei sich selbst."
Leider habe ich auch noch nicht das richtige Mittel gefunden, diese Selbstwahrnehmung bei anderen Menschen zu triggern, ohne das sie sich gleich beleidigt fühlen. Dazu brauch es auch keine Begrifflichkeiten.
Kajetan hat geschrieben: ?
12.11.2018 17:17
Dann findest Du das eben so.
Jetzt muss ich leider deine vorangegangene Vorgehensweise, verwenden die du selbst beim Begriff "SJW" verwendet hast:
Er empfindet...
Kajetan schrieb am
DEMDEM hat geschrieben: ?
12.11.2018 16:55
Ich finde es einfach nur heuchlerisch von euch.
Dann findest Du das eben so.
In vielen Diskussionen empfinde ich Dein Diskursverhalten auch als verbalen Grabenkrieg, den Du hier führst, wo es nur DIE und WIR gibt. Du scheinst keine Grautöne zu kennen, Du urteilst in einem Affenzahn über andere Leute und stellst sie in praktische Ecken, weil sie Begriffe verwenden, die sofort den Film und die Schubladensortiermaschine in Deinem Kopf triggern. Denn wenn sich jemand in Deiner Wahrnehmung bei bestimmten Themen angesprochen fühlt, MUSS er ja zu dieser oder der anderen Ecke gehören, nicht wahr? Weil schliesslich jeder in einer Schublade gehört!
Der Gag ist, dass wirklich jeder in einer Schublade steckt, doch sind diese Schubladen größer und reichhaltiger und differenzierter und widersprüchlicher als es eine bequeme Einteilung in Gut/Böse, Freund/Feind zulässt.
Und ich wiederhole nochmal gerne: Wenn ich mit jemandem ein Gespräch führen will, sollte ich es idealerweise unterlassen ihn mit abwertenden Begriffen zu titulieren. Auch wenn ich es denke, so sollte ich es mir verkneifen. Denn ich will ja ein Gespräch führen und nicht eine Showeinlage fürs Publikum lostreten. Denn das ist es, was wir alle in einem Forum auch gerne machen. Uns selbst als großen Oberchecker darzustellen, der dem anderen mal so richtig eine eingeschenkt hat, inklusive zustimmendes Gegröhle aus den Zuschauerreihen. Dann setzen wir solche Kampfbegriffe ein und machen Stimmung!
Das finde ich aber zunehmend ermüdend, weil es halt zu sonst nix führt.
Usul schrieb am
DEMDEM hat geschrieben: ?
12.11.2018 16:55
Das Selbe bei Usul. Er ist immer vorne mit dabei, wenn es dabei geht Leute als Sexisten, Frauenhasser etc. zu betiteln, unter anderem nimmt er die Position ein, dass sobald es um Frauen geht, man grundsätzlich die Frage des Sexismus beantworten muss, ob es überhaupt um Sexismus geht, wenn dann Leute wie er (oder auch sie), in die SJW-Ecke stellt, hat er auf einmal ein riesen Problem damit. Immer wenn es einen selbst trifft, will man auf einmal von Kategorisierungen nichts mehr wissen.
Du hast einen Persilschein und darfst jeden auf die Art und Weise beleidigen, wie du möchtest. Das hast du dir verdient.
Popaz schrieb am
Skabus hat geschrieben: ?
11.11.2018 21:58
Ich plädiere nur dafür, dass es richtig ist, jemanden als das zu bezeichnen was er ist. Jemand der Naziparolen brüllt, sollte man "Nazi" nennen dürfen,...
Absolut. Stellt sich nur die Frage, wer hat die Deutungshoheit darüber, was Naziparolen sind und was nicht?
schrieb am