Findet Project $10 gut

Die Kollegen von GI.biz hatten vor Kurzen die Gelegenheit, sich mit SCEE-Boss Andrew House zu unterhalten. Dabei kam man auch auf das von Electronic Arts "Project $10" getaufte Unterfangen zu sprechen. Das Vorhaben, auch am Second-Hand-Markt mitzuverdienen, findet der Hersteller demnach gut.

"Was das Anbieten oder Freischalten von Online-Komponenten von disk-basierten Spielen angeht, das unterstützen wir voll und ganz. Und wir schauen uns zur Zeit eine derartige Option für unsere Inhalte an."

Wenn es darum geht, für grundsätzliches Online-Spielen Geld zu verlangen - das ist etwas, über das wir viel öfter reden sollten. Das fällt uns nicht leicht, weil wir denken, dass wir den Erfolg von PSN - eine Konnektivitätsrate von 70 Prozent bei allen Systemen - auch der Tatsache zu verdanken haben, dass wir die größte Einstiegshürde entfernt haben."

Man müsse allerdings verschiedene Monetisierungsoptionen erörtern, die den Kundenbedürfnissen entsprechen. Man dürfe nicht denken, dass es das eine Modell gebe, das für alle funktioniere.

Das Unternehmen bietet bekanntermaßen seit einiger Zeit ein optionales Paket für PSN-Nutzer an. Hinsichtlich des PSN Plus-Starts - "besser als erwartet" -  lässt House verlauten:

"Es ist interessant zu sehen, dass  sich mit der Ausnahme von Japan deutlich mehr Leute für das Jahresabo entschieden haben als für die drei Monate gültige Option.

Ich glaube, wir müssen weiter hart daran arbeiten, dass das Angebot und der Nachschub an Inhalten weiterhin stark bleibt. Ich habe das Gefühl, dass es da noch eine weitere Gruppe von PSN-Nutzern gibt, die grundsätzlich bereit wären für PSN Plus, aber noch abwarten, um zu sehen, wie der langfristige Plan aussieht - und ob sich das für sie lohnt. Und das ist ja nichts Falsches."

Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • ich würds gut finden wenn die mal mit dem scheiss aufhören würden spiele kosten schon genug für n ebrauchten film wird ja nicht auch nochmal geld vom warner bros oso verlangt gruß
  • @Zierfish: Du hast natürlich Recht. Ich hätte wohl auch eher schreiben sollen "Mich kotzen moderne Publisher und ihre Konsumenten an". Oder allgemein: der derzeitige Zustand der Gamingwelt sagt mir nicht zu. Es war in meinen Augen ein Fehler, aus Videospielen Blockbuster zu machen,  [...] @Zierfish: Du hast natürlich Recht. Ich hätte wohl auch eher schreiben sollen "Mich kotzen moderne Publisher und ihre Konsumenten an". Oder allgemein: der derzeitige Zustand der Gamingwelt sagt mir nicht zu. Es war in meinen Augen ein Fehler, aus Videospielen Blockbuster zu machen, mit deren Budgets man auch mal eben einen Film finanzieren könnte. Und ich finde Indieentwicklungen nicht einfach deshalb gut, weil sie so unglaublich indie sind, sondern weil hier noch Innovation und Liebe des Entwicklers zu seinem Produkt zu finden ist. Nicht "Retortenshooter Nr. xxx". Dass leider im großen Stil keine Experimente mehr möglich sind, wie du schon sagst, weil Otto Normalidiot eben lieber seinen Retortenshooter spielt, anstelle eines Mirrors Edge, Okami, oder was weiß ich wie all die gescheiterten Topspiele heißen, ist natürlich richtig.
  • Suppression schrieb:
    Schwachsinn
    eben ;) Zitat:
    Wo habe ich denn jemals behauptet, dass mir Spiele zu teuer sind?
    Wo hab ich behauptet, dass du dies behauptet hättest? :P Ich wollte nur sagen, dass so viel Hass auf die großen  [...]
    Suppression schrieb:
    Schwachsinn
    eben ;) Zitat:
    Wo habe ich denn jemals behauptet, dass mir Spiele zu teuer sind?
    Wo hab ich behauptet, dass du dies behauptet hättest? :P Ich wollte nur sagen, dass so viel Hass auf die großen Publisher zumindest m.E. nicht nötig ist, nur weil sie Geldgeil sind. (Jeder ist Geldgeil, das kann also kein Kriterium sein ^^) Zitat:
    Im Gegenteil, ich bin mir durchaus bewusst, dass Spiele früher ganz und gar nicht billiger waren. Der Spielepreis an sich ist also in Ordnung.
    true Zitat:
    Mich nerven nur die Personen, die jeglichen Mist der "modernen Publisher" rechtfertigen und einem dann auch noch den Mund verbieten wollen, wenn man kritisiert.
    Damit bin wohl ich gemeint ;) Auf der einen Seite will ich niemandem den Mund verbieten, aber es ist ab und an einfach mühsam, wenn 20 Leute erzählen, dass die bösen bösen Publisher den Kunden nur ausbluten lassen wollen und ja keine Ahnung vom Markt haben und alle ihre Seele verkauft haben und bla bla bla. Ich kanns nicht mehr hören. Ein Indi Entwickler kann nur zu den Guten gehören, weil die scheiss Produktionskosten der Titel ein BRUCHTEIL dessen sind, was ein Tripple A Titel heute kostet. (Allerdings erzähl ich dir damit nichts neues) Aber da muss bei viel größeren Summein ein return of investment sichergestellt werden. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Spiel wie Alan Wake (Top Spiel m.M.n) das nicht schafft... trotz DLC und Erstkäufer Code. Nur weil ActBlizz sich mit WoW und CoD eine goldene Nase verdient müssen andere Publisher dennoch schaun wie sie die Masse an features finanzieren können (Bsp GTA,RDR) ohne ein großes finanzielles Risiko eingehen zu müssen. Wir wissen doch auch alle, dass genau das der Grund ist, warum es keine neuen Produktionen gibt. Mirrors Edge hat ja eindrucksvoll bewiesen wo man landet, wenn man die eingetretenen Wege verlässt (achja.... die Grafik, ein Traum) Man sollte viel eher dem Käufer vorwerfen, dass er ein dummer Bauer ist, als dem Publisher ankreiden, dass er sich auf die Bedürfnisse des Marktes einschießt. Da sind Leute wie du und ich sicher nicht das Problem. Wir boykottieren DLC und Mappacks, aber dann gibt es ja noch die Gruppe die 15? für 4 Maps zahlt und sich freut als wär grad Weihnachten. Wenn Michael Pachter 2 Porsches in der Garage hat, dann muss man ihm doch auch nicht vorwerfen, dass Leute so sau dumm sind für sein Cpt Obvious Kostüm Unsummen abzudrücken... Pachter is nicht der Arsch, und die Publisher sind es nicht. Der Markt also die Leute, die sich das bieten lassen, sind die Idioten!