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Sony: Profitabel, aber Spielesparte lahmt

Sony Interactive Entertainment (Unternehmen) von Sony
Sony Interactive Entertainment (Unternehmen) von Sony - Bildquelle: Sony
Während die Spielewelt schon den 20. Februar und die dann vermutlich geplante Vorstellung der PlayStation 4 im Visier hat, gibt es bei Sony heute noch einen kleinen Blick in die Vergangenheit: Der Konzern hat den Geschäftsbericht für das Weihnachtsquartal vorgelegt.

In jenem Zeitraum konnte Sony einen Umsatz von 1,95 Trillionen Yen (ca. 22,39 Mrd. Dollar) erwirtschaften und die Vorjahresmarke um 6,9 Prozent übertreffen. Musste man vor einem Jahr einen Verlust von 105,9 Mrd. Yen verkraften, so verzeichneten Kaz Hirai & Co. diesmal einen Gewinn von 29,4 Mrd. Yen (ca. 338 Mio. Dollar).

Den Zuwachs hat Sony vor allem den Bereichen Mobile Products & Communications, Kameras sowie seiner Finanz/Investmentsparte zu verdanken. Wie die schwächelnde TV-Sparte des Unternehmens musste dessen Spieleabteilung hingegen einen Umsatzrückgang verzeichnen. Mit 268,5 Mrd. Yen (ca. 3,09 Mrd. Dollar) fielen die Einnahmen über 15 Prozent geringer aus. Stand vor einem Jahr ein Gewinn von 33,8 Mrd. Yen zu Buche, so waren es dieses Mal nur 4,8 Mrd. Yen bzw. 53 Mio. Dollar. Der Hardware- und Softwareabsatz bei PS3 und PSP seien "deutlich" zurückgegangen im Vergleich zum vorherigen Weihnachtsgeschäft - die Vita, die Ende 2011 nur in Japan in den Handel gekommen war und 2012 ihr erstes Weihnachtsgeschäft in Europa und Nordamerika erlebte, habe dies nur bedingt ausgleichen können.

Sony dürfte langsam auch der Spielraum ausgehen, den lahmenden Absatz des neuen Handhelds zu beschönigen. Vor einigen Wochen noch merkte Hirai an, die Vita befinde sich am "unteren Ende", aber im noch im Rahmen der Erwartungen des Konzerns. Welcher schon öfter eine Marathon-Metapher bemühte und darauf verwies, das Konsolengeschäft sei eben kein Sprint.

Allerdings korrigierte Sony abermals seine Absatzprognose für Vita und PSP nach unten, obwohl man diese schon in den vorherigen Quartalsberichten mehrfach berichtigt hatte. Die Handhelds verkaufen sich also noch schlechter als die ohnehin schon gesenkten Prognosen. Ging man vor drei Monaten noch davon aus, im laufenden Geschäftsjahr (1. April 2012 bis 31. März 2013) zehn Mio. Handhelds ausliefern zu können, so rechnet man mittlerweile mit sieben Mio. Geräten.

Am Anfang des Geschäftsjahres hatte Sony Auslieferungszahlen in Höhe von 16 Mio. Handhelds vorhergesagt, diese dann im ersten Quartalsbericht auf 12 Mio., im zweiten auf zehn Mio. gesenkt. Zum Vergleich: Bei den Heimkonsolen (PS2 & PS3) geht man derzeit wie vor neun Monaten unverändert von 16 Mio. Einheiten aus.

Im Weihnachtsquartal wurden übrigens 6,8 Mio. Heimkonsolen (7,4 Mio.) sowie 2,7 Mio. Handhelds (2,4 Mio.) sowie 61,7 Mio. PS2/PS3-Spiele (68,7 Mio.) und 8,9 Mio. PSP/Vita-Spiele (11,4 Mio.) an den Handel geliefert. Bei den in den Klammern angegebenen Daten handelt es sich um die Vorjahreswerte. Zu beachten ist, dass die Vita in Japan im Dezember 2011 veröffentlicht wurde.

Letztes aktuelles Video: PlayStation2013


Quelle: Sony

Kommentare

Abysswalker77 schrieb am
Shake_(s)_beer hat geschrieben:Die Tatsache, dass Sony mit dem Handheldabsatz ziemlich zu kämpfen hat, ist ja nicht wirklich überraschend. Mal ganz unabhängig davon, wie gut das Gerät ist und wie gut oder schlecht das Spieleangebot auch sein mag, Handhelds haben es ja mittlerweile allgemein schwer... Dasselbe Problem hat ja Ninentdo auch mit seinem 3DS.
ähm... nein.
Octavio89 schrieb am
Na dann Sony, führt für eure nächste Konsole Onlinezwang und Accountbindung ein, um den Gebrauchtmarkt zu killen, das kurbelt den Spieleverkauf BESTIMMT an!!! (Ironie aus)
Shake_(s)_beer schrieb am
 Levi hat geschrieben:
Shake_(s)_beer hat geschrieben:Die Tatsache, dass Sony mit dem Handheldabsatz ziemlich zu kämpfen hat, ist ja nicht wirklich überraschend. Mal ganz unabhängig davon, wie gut das Gerät ist und wie gut oder schlecht das Spieleangebot auch sein mag, Handhelds haben es ja mittlerweile allgemein schwer... Dasselbe Problem hat ja Ninentdo auch mit seinem 3DS.
ich korrigiere dich gerne: Nintendo hatte ein Problem mit den 3DS ... ... aber der ist inzwischen schon auf auf und davon, um da noch ernsthaft irgendwelche "Handhelds sind tot"-Rufe raus zu hauen :)

Aber hat man bei Big N nicht schlussendlich so weit den Preis runtergedreht gehabt, dass der Verkauf der Hardware nun subventioniert wird? Mag sein, dass ich da nicht mehr auf dem neusten Stand bin, glaube aber trotzdem, dass die ganze Aktion mit dem 3DS nicht wirklich so lief, wie Nintendo sich das vorgestellt hatte...
Pyoro-2 schrieb am
?: Sry, hast Recht. Das mal wieder englische Sprachverwirrung ^^
KnuP schrieb am
In jenem Zeitraum konnte Sony einen Umsatz von 1,95 Trillionen Yen [...] erwirtschaften [...]
Na ganz so profitabel ist Sony dann doch nicht, das sollte wohl eher Billionen heißen. ^^
schrieb am

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