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Sony: Spricht sich gegen Aufspaltung aus

Sony Interactive Entertainment (Unternehmen) von Sony
Sony Interactive Entertainment (Unternehmen) von Sony - Bildquelle: Sony
Nach den jüngsten Quartalszahlen hatte Daniel Loeb einmal mehr die Aufspaltung Sonys in mehrere Unternehmen gefordert. Der Investor, dessen Hedgefond 6,5 Prozent der Anteile an dem Konzern hält, wünscht sich schon seit einiger Zeit die Aufteilung der Elektronik- und Entertainmentsparten sowie den Verkauf der Finanzdienstleistungssparte.

In einem Brief wendet sich Kaz Hirai jetzt direkt an Loeb und seinen Fond und bedankt sich höflich für dessen Engagement und Vorschläge, widerspricht diesen aber erneut recht deutlich.

Der Aufsichtsrat habe sich das Ansinnen zu Herzen genommen, Loebs Plan auch durch externe Spezialisten analysieren lassen und dann aber einstimmig beschlossen, die Entertainmentsparte nicht auszugliedern. Das Management glaube auf die One-Sony-Strategie, mit der Hirai den Umbau des Unternehmens vorantreibt.

Die Pictures- und Music-Sparten würden eine zentrale Rolle in der Zukunft des Konzerns spielen - Inhalte würden schließlich immer wichtiger. Die Sparmaßnahmen in der Filmsparte hätten gegriffen, auch habe man den Umsatz steigern können. Die Gewinnmargen in der Music-Gruppe würden auf dem Niveau der Konkurrenz liegen. Auch habe man es geschafft, wieder frischen Wind in die Elektroniksparte zu bringen.

Inhalte würden eine immer wichtige Rolle spielen - schon allein deswegen könne man nicht auf den Entertainment-Bereich verzichten. Auch gebe es interne Kooperationen und Synergieeffekte. Das Zusammenspiel zwischen Elektronik und Entertainment würde in den kommenden Jahren noch zunehmen. Im Mobile-Bereich gebe es einiges Potenzial, auch zwischen den Pictures-, Kamera- und TV-Divsionen würde immer häufiger zusammengearbeitet.

Es gebe außerdem noch alternative Wege, um an Kapital zu kommen, sollte dies je notwendig sein. Die von Loeb ins Spiel gebrachte Zahl von zwei Mrd. Dollar könne Sony bei Bedarf auch beschaffen, ohne zentrale Teile des Unternehmens zu veräußern.

Das Unternehmen stimme zu, dass man noch etwas transparenter zu Werke gehen könnte. In zukünftigen Geschäftsberichten werde man die Zahlen der Pictures- und Music-Gruppen noch etwas genauer aufschlüsseln.

"Sony’s Board and management team fully understand that the industries in which Sony operates are challenging, fast moving and competitive, and as a result we are very focused on avoiding obstacles that may hamper alignment among our businesses. We believe Sony is already changing for the better, and we are encouraged by the opportunities that lie ahead as we aggressively pursue our One Sony strategy. We remain committed to pursuing sustained growth in profitability and shareholder value, so that we can meet and exceed the expectations of all of our stakeholders."


Kommentare

traceon schrieb am
Sehe ich wie Sony: Content ist enorm wichtig. Wenn Sony das von Haus aus bieten kann, ist das ein klarer und langfristiger Vorteil. Die kurzfristigen Gewinnspielchen der Hedgefond-Zecken sind einfach nur widerwärtig.
Alter Sack schrieb am
Mirabai hat geschrieben:Aber sie haben doch so wenig - Gönne ihnen doch ihr hart verdientes Geld.
Hedgefonds hasse ich wie die Pest :wink: Das ist die Krücke der Gesellschaft. Wenn ich mir überlege wieviele Unternehmen die schon vor die Wand geklatscht haben nur zwecks kurzfristiger Kapitalerhöhung. Ich bin ja echt kein Sozialist und bestimmt nicht der Typ der gerne Vorschriften macht aber diese Firmen gehören verboten. :wink:
@ Swatfish: Es gibt zum Glück auch noch genügend Aktionäre die auf langfristige Wertsteigerung stehen und die scheinen bei Sony zum Glück die Mehrheit zu haben.
ElGrmpel schrieb am
Diesen Parasiten aka Hedgefonds sollte Sony auf keinen Fall nachgeben >.<
Swatfish schrieb am
M1L hat geschrieben:Alles andere hätte mich auch stark gewundert.
Ja mich auch...Aktionäre wollen viel
Mirabai schrieb am
Aber sie haben doch so wenig - Gönne ihnen doch ihr hart verdientes Geld.
schrieb am

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