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Sony: Jack Tretton verlässt SCEA

Sony (Unternehmen) von Sony
Sony (Unternehmen) von Sony - Bildquelle: Sony Computer Entertainment
Per Pressemitteilung verkündet Sony, dass ein bekanntes Gesicht der PlayStation-Familie dem Unternehmen  den Rücken kehren wird: Jack Tretton wird zum 31. März von seinem Posten als Präsident von Sony Computer Entertainment America abtreten. Beide Parteien hätten sich einvernehmlich darauf verständigt, den Vertrag nicht zu verlängern, heißt es da.

Shawn Layden wurde zu seinem Nachfolger ernannt - er hatte bis dato den Posten des "Executive Vice President and COO of Sony Network Entertainment International" inne.

Der Hersteller würdigt das Wirken Trettons: Der sei seit der Gründung von SCEA im Jahr 1995 an Bord gewesen und habe so in der einen oder anderen Rolle die Verkaufsstarts aller bisherigen PlayStation-Systeme begleitet. Tretton sei einer der Gründe dafür, dass sich die PS2 in Nordamerika über 50 Mio. Mal verkaufen konnte, und habe natürlich auch einen großen Anteil an dem Rekord-Launch der PS4, welche sich in Nordamerika innerhalb der ersten 24 Stunden über eine Mio. Mal verkauft hatte.

Zum Präsidenten der SCEA-Sparte war Tretton 2006 ernannt worden - er hatte quasi Kaz Hirai beerbt. Der jetzige Präsident von Sony war seinerzeit zum Chef der SCE-Gruppe berufen worden und folgte dem dort hinausbeförderten Ken Kutaragi.

In der Mitteilung merkt Tretton an, jene 19 Jahre bei Sony seien die beste Zeit seines Arbeitslebens gewesen. Er werde seine Kollegen und die Leidenschaft der Fans vermissen, freue sich aber auch darauf, ein neues Kapitel in seinem Leben aufzuschlagen. Er bedankt sich bei allen Mitarbeitern, Partnern und natürlich den treuen Fans für ihre Unterstützung. Er verlasse die PlayStation-Gruppe zu einem Zeitpunkt, an dem sie extrem gut aufgestellt sei - und die Zukunft werde noch besser.

Zusammen mit Kaz Hirai und Andrew House hatte Tretton die Spielesparte des Konzerns stets prägend nach außen hin vertreten; den meisten Spielern dürfte noch die mit reichlich Applaus begleitete Pressekonferenz der E3 2013 in Erinnerung geblieben sein, die Tretton gemeinsam mit House orchestriert hatte.

Sein Nachfolger ist bisher in der Öffentlichkeit weniger in Erscheinung getreten. Layden ist seit 15 Jahren in der PlayStation-Gruppe tätig und gehört zu den Gründern von Sony Network Entertainment International. Zwischenzeitlich war er auch acht Jahre bei Sony WorldWide Studios involviert und hatte außerdem eine Zeit lang SCE Japan geführt.

Kommentare

zmonx schrieb am
@Nanimonai & leifman,
Es wurde ja hier schon gesagt, auch von euch selbst, Sonys Produktpalette ist zwar groß, aber in keiner Sparte (außer vllt jetzt mit der PS4, was sich aber noch zeigen wird) wirklich Top... Für fast jedes Produkt gibt es ein Pendant, was "besser" ist. MMn sogar die One. Ist natürlich nur ne Wahrnehmung. Und da spielt es keine Rolle, ob ich ein anderes Unternehmen nennen kann, was ähnlich viel anzubieten hat.
Zu Qualität der Playstation-Familie, erzähl das mal den Leuten, die mehr als eine Konsole kaufen mussten :)
Ich befürchte sogar, dass es sich bei der PS4 genauso verhalten wird. Das fängt ja bei den Pads schon an, Stichwort Gummi bei den Sticks... Auch hier wurde wieder gepfuscht.
SickMotion schrieb am
Natürlich geht es Nintendo finanziell betrachtet besser als Sony. Ist ja auch ganz klar, da Sony eben nicht nur ein Spielekonsolenhersteller ist. Das Sony mehrere Zugpferde hat ist Fluch und Segen gleichzeitig. Auf der einen Seite kann Sony mehr Geld in die Hand nehmen als Nintendo, da es ein wesentlich größeres Unternehmen ist, selbst mit mittlerweile über 15.000 entlassenen Mitarbeitern. Es kann mehr Kredite nehmen, auch wenn es auf Ramschniveau ist. Der Vorteil ist, dass die einzelnen Sparten ihre Verluste (im besten Fall) ausgleichen. Wäre Sony nur ein Konsolenhersteller gewesen, dann wäre nach der PS3 Feierabend gewesen, da die Verluste zu groß gewesen wären und Sony keine Kredite mehr bekommen hätte.
Auf der anderen Seite hätte Sony weniger Probleme mit gierigen Anlegern, die das schnelle Geld machen wollen, wenn sie ein reiner Konsolenhersteller wären, da es interessanterweise bei Nintendo solche Menschen nicht gibt.
Aber man sollte nicht vergessen: Die Nintendo Wii war mehr oder weniger der letzte Versuch im Konsolenmarkt mitzumischen. Zu dieser Zeit ging es Nintendo ziemlich schlecht, da sie mit dem N64 und dem Gamecube ganz schön am Ziel vorbeigeschossen sind (auch wenn ich das im Falle des N64 nicht verstehen kann). Und jetzt verkauft sich die WiiU auch nicht so prächtig und wenn sie ganz viel Pech haben (was ich nicht hoffe) nützen ihnen ihre Miiliardenreserven nicht sehr viel. Das Geld ist ganz schnell weg, sieht man ja bei Sony, dass damals den heutigen Apple-Status hatte. Das Problem bei Nintendo ist nur, dass sie langsam in die SEGA-Fußstapfen treten und als einzige für ihre Konsole Spiele entwickeln. Damit verdient man KEIN Geld. Lizenzen bringen Geld. Weshalb hat Nintendo denn die WiiU nicht leistungsstärker gemacht? Das Geld wäre da gewesen. Das Risiko ist einfach zu groß, da Nintendo im Falle von Verlusten eben nicht so schnell Kredite bekommt, da bei den meisten Anlegern die Videospielindustrie noch nicht angekommen ist. Beispiel...
Raksoris schrieb am
OriginalSchlagen hat geschrieben:
Entscheidend ist die Zukunft, nicht die Vergangenheit.
Bullshit.
Wer Geld in den letzten Jahren verdient und einen Gewinn erwirtschaftet hat um Geldreserven anzulegen, kann in den nächsten Jahren Investitionen tätigen und etwaige anfallende Schulden tilgen, ohne Kredit aufzunehmen ( sprich keine Zinsen bezahlen ).
Und die Zukunft sieht für Sony nicht Besonders rosig aus, da eben die Schulden aus der Vergangenheit doch herbe auf die Bilanzen schlagen.
Nicht zu vergessen all die Sparten, die seit Jahren Verluste schieben und auch schieben werden.
OriginalSchlagen hat geschrieben:"Wir können mit dem Geschäft nicht weitermachen, wenn wir nicht gewinnen. Wir müssen skeptisch hinterfragen, ob wir einfach Spielgeräte machen, sie weiterhin wie in der Vergangenheit für 20.000 bis 30.000 Yen anbieten und Spiele verkaufen, die pro Stück ein paar Tausend Yen kosten."
http://www.4players.de/4players.php/spi ... _nach.html
In den letzten 10 Jahren? Eine Generation lang klingt schon etwas konkreter. Nun steht die nächste Generation an, bzw. sie hat längst begonnen.
Warum wohl fällt dieser Satz?
"Wir können mit dem Geschäft nicht weitermachen, wenn wir nicht gewinnen".
Mal überlegen. Weil..
a) Bla Bla Bla
b) Blah Blub Blah
c) die aktuelle Generation noch einige Jahre läuft und man auf absehbare Zeit keine Aussichten auf Gewinne hat, da es nicht gelingen will die Wii U aus dem Tief, in dem sie seit sie das Licht des Weltmarkts erblickt hat steckt, empor zu bekommen und man mit dem Handheldmarkt - der btw. auch immer mehr an Bedeutung verliert - die Verluste nicht ausgleichen kann. Nintendo hat auch nicht die Möglichkeit mal...
OriginalSchlagen schrieb am
Raksoris hat geschrieben:Nintendo hat keine Schulden , Milliarden Dollar an Geldreserven und hat in den letzten 10 Jahren ganze 2 mal rote Zahlen geschrieben. Und um noch auf Videospiele zu verweisen: Alleine zwischen den Jahren 2006-2011 hat Nintendo mit dem Ds und der Wii mehr erwirtschaftet als Sony mit der kompletten Playstationfamilie und Microsoft mit seiner XBox.

Entscheidend ist die Zukunft, nicht die Vergangenheit.
"Wir können mit dem Geschäft nicht weitermachen, wenn wir nicht gewinnen. Wir müssen skeptisch hinterfragen, ob wir einfach Spielgeräte machen, sie weiterhin wie in der Vergangenheit für 20.000 bis 30.000 Yen anbieten und Spiele verkaufen, die pro Stück ein paar Tausend Yen kosten."
http://www.4players.de/4players.php/spi ... _nach.html
In den letzten 10 Jahren? Eine Generation lang klingt schon etwas konkreter. Nun steht die nächste Generation an, bzw. sie hat längst begonnen.
Warum wohl fällt dieser Satz?
"Wir können mit dem Geschäft nicht weitermachen, wenn wir nicht gewinnen".
Mal überlegen. Weil...
a) Bla Bla Bla
b) Blah Blub Blah
c) die aktuelle Generation noch einige Jahre läuft und man auf absehbare Zeit keine Aussichten auf Gewinne hat, da es nicht gelingen will die Wii U aus dem Tief, in dem sie seit sie das Licht des Weltmarkts erblickt hat steckt, empor zu bekommen und man mit dem Handheldmarkt - der btw. auch immer mehr an Bedeutung verliert - die Verluste nicht ausgleichen kann. Nintendo hat auch nicht die Möglichkeit mal eben eine verlustreiche Sparte abzutreten und zu verkaufen, denn dann würde es LittleN praktisch nicht mehr geben, zumindest nicht so, wie wir es in Erinnerung haben.
oder...
d) blub blub blah
Raksoris schrieb am
OriginalSchlagen hat geschrieben:die drei planlosen wirtschaftslaien von der tankstelle, wa? :roll:
Jop sagt der Blinde unter den Einäugigen .
Nintendo hat keine Schulden , Milliarden Dollar an Geldreserven und hat in den letzten 10 Jahren ganze 2 mal rote Zahlen geschrieben. Und um noch auf Videospiele zu verweisen: Alleine zwischen den Jahren 2006-2011 hat Nintendo mit dem Ds und der Wii mehr erwirtschaftet als Sony mit der kompletten Playstationfamilie und Microsoft mit seiner XBox.
Sony auf der anderen Seite drücken Schulden in Milliardenhöhe , viele Bereiche des Konzerns schreiben seit mehreren Jahren nur Verluste ( siehe Fernsehersparte seit 10 Jahren! rote Zahlen ), die Kreditwürdigkeit wurde bereits auf Ramschniveau herabgestuft und selbst Gebäude mussten schon zur verkauft werden um die Schuldenlast zu drücken.
Die Playstation 3 war das größte Milliardengrab der Konsolengeschichte und die Vita hinkt dem 3Ds so weit hinterher, dass man sich Gedanken darüber machen sollte den Handheld vorläufig einzustampfen.
schrieb am

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