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Sony: Umsatzplus, aber rote Zahlen

Sony (Unternehmen) von Sony
Sony (Unternehmen) von Sony - Bildquelle: Sony
Wie erwartet hat jetzt auch Sony seinen Jahresbericht vorgelegt. Im Zeitraum vom 1. April 2013 bis zum 31. März 2014 konnte der Konzern einen Umsatz von 7,77 Billionen Yen (75,4 Mrd. Dollar) erwirtschaften und lag damit 14,3 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres. Wie vor zwei Wochen angekündigt muss man aber einen Verlust von 128,4 Mrd. Yen (1,24 Mrd. Dollar) in Kauf nehmen, nachdem man vor einem Jahr noch einen kleinen Gewinn vorhergesagt hatte. Im Vorjahr hatte man ein Plus von umgerechnet 458 Mio. Dollar auf der Haben-Seite verbuchen können.

Die Korrektur der jüngsten Prognose hatte man damit begründet, dass der Absatz der Vaio-Sparte stärker zurückgegangen sei als erwartet, nachdem man den Verkauf des PC-Geschäfts angekündigt hatte. Auch sei die Nachfrage nach DVDs und BD-ROMs in den westlichen Märkten stärker gesunken als einst eingeplant.

Das Umsatzplus schreibt das Unternehmen vor allem einem Produkt zu: die PlayStation 4. Die Konsole hat sich bisher bestens verkauft und ist nach wie vor nur häppchenweise im Handel verfügbar, auch wenn sich die Situation langsam bessert.

Die PlayStation-Division kam insgesamt auf einem Umsatz von 979 Mrd. Yen (9,5 Mrd. Dollar) und lag damit 38,5 Prozent über dem Vorjahr. Dank der Anlaufkosten für die neue Generation musste man aber ein Minus von 8,1 Mrd. Yen (78 Mio. Dollar) verzeichnen.

Insgesamt verkaufte der Hersteller in den abgelaufenen zwölf Monaten 14,6 Mio. Heimkonsolen - genauer aufgeschlüsselt wurde das leider nicht. Im Jahr zuvor lag man bei 16,5 Mio. Geräten. Das Geschäft mit den älteren Konsolen ist also so stark zurückgegangen, dass der PS4-Launch dies nicht kompensieren konnte. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet man mit 17 Mio. Exemplaren.

Vita und PSP kamen insgesamt auf 4,1 Mio. Exemplare (Vorjahr: 7 Mio.). Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Sony mit einem weiteren Rückgang auf 3,5 Mio.

Als umsatzstark, operativ aber verlustreich erwies sich die Mobile-Sparte, welche ihre Einnahmen um 29,6 Prozent auf 1,63 Billionen Yen (15,8 Mrd. Dollar) steigern konnte bei einem Verlust von 75 Mrd. Yen (729 Mio. Dollar). 

Am profitabelsten war einmal mehr die Finanzsparte, also das Banken- und Versicherungsgeschäft. Auch Sony Pictures (Film & TV), die Kamera- und Musiksparten schrieben schwarze Zahlen.

Für das laufende Geschäftsjahr (1. April 2014 bis 31. März 2015) sagt Sony ein leichtes Umsatzwachstum auf 7,8 Billionen Yen (76,4 Mrd. Dollar) vorher - laut der eigenen Prognose wird man aber weiterhin rote Zahlen schreiben mit einem erwarteten Verlust von 50 Mrd. Yen (490 Mio. Dollar). Damit würde man fünf der sechs jüngsten Geschäftsjahre mit einer negativen Bilanz abschließen.

Kommentare

Temeter  schrieb am
adventureFAN hat geschrieben:Du weißt, dass ich nicht das gemeint hab ;]
Du hast es nur niedergeschrieben, aber nicht gemeint? Sehr strange :Kratz:
adventureFAN schrieb am
Du weißt, dass ich nicht das gemeint hab ;]
Temeter  schrieb am
Melcor hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:Erstaunlich. Ich hätte gedacht, dass die PS2 sehr viel mehr Umsatz eingefahren hat. Schließlich war das Ding bis zur Wii die erfolgreichste Konsole, und sollte eigentlich sogar mehr Spiele verkauft haben.
Aber es war eben nur die PS2. Nintendo hatte gleich zwei Gelddruckmaschinen, die Wii und den DS.
Allerdings hat Nintendo selbst mit Gamecube+Handheld mehr Geld als Sony während der PS2 verdient.
adventureFAN hat geschrieben:Ach iwo, ich würde doch niemals deine zweifellosen Aussagen anzweifeln.
Du kennst dich ja bestens mit der finanziellen Lage von Nintendo und Sony aus und kannst sicher mit Insiderwissen auftrumpfen. Dem will und kann ich nicht widersprechen.
Es ist also Insiderwissen, dass Sony ein Konzern ist. :lol:
Eirulan schrieb am
Melcor hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:Erstaunlich. Ich hätte gedacht, dass die PS2 sehr viel mehr Umsatz eingefahren hat. Schließlich war das Ding bis zur Wii die erfolgreichste Konsole, und sollte eigentlich sogar mehr Spiele verkauft haben.
Aber es war eben nur die PS2. Nintendo hatte gleich zwei Gelddruckmaschinen, die Wii und den DS.
und da werden in den letzten PS2-Jahren auch jede Menge R&D Kosten für das Milliardengrab PS3 drinstecken. Die Entwicklungskosten sind ja vor 2006 angefallen.
Melcor schrieb am
Temeter  hat geschrieben:Erstaunlich. Ich hätte gedacht, dass die PS2 sehr viel mehr Umsatz eingefahren hat. Schließlich war das Ding bis zur Wii die erfolgreichste Konsole, und sollte eigentlich sogar mehr Spiele verkauft haben.
Aber es war eben nur die PS2. Nintendo hatte gleich zwei Gelddruckmaschinen, die Wii und den DS.
schrieb am

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