Sony Interactive Entertainment: PS3-Kritiker gefeuert - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Unternehmen
Entwickler:
Publisher: Sony

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Sony Interactive Entertainment
Ab 59.99€
Jetzt kaufen

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

Sony feuert PS3-Kritiker

Sony Interactive Entertainment (Unternehmen) von Sony
Sony Interactive Entertainment (Unternehmen) von Sony - Bildquelle: Sony

Natürlich hört es Sony nicht gerne, wenn öffentlich Kritik an der PlayStation 3 geäußert wird. Wenn es sich dann aber sogar um einen Mitarbeiter des eigenen Unternehmens handelt, gehen die Alarmglocken an und es wird zu drastischen Maßnahmen gegriffen. So geschehen bei Josh Robinson, der bei Sony als 3D Artist beschäftigt war und in seinem Blog einen Artikel veröffentlicht hat, nach dem die Xbox 360 laut seiner und der Meinung anderer deutlich entwicklungsfreundlicher sei als die PS3. Das Ende vom Lied: Robinson durfte seinen Schreibtisch räumen, als seine Vorgesetzen von dem Artikel erfahren haben.

In einem Interview mit PS3 Week äußert sich der 3D Artist zu dem Artikel, der mittlerweile offline gestellt wurde.

"Ich wollte Sony mit dem Artikel keinerlei Probleme bereiten. Ich legte den Artikel mindestens zwei Sony-Mitarbeitern vor, bevor er überhaupt gepostet wurde. Sogar ein Produzent der Firma hat ihn gelesen. Wir waren uns alle einig, dass ich nicht gegen die Verschwiegenheitspflicht vertoße mit dem was ich sagte. Wir dachten alle, dass ich ein paar Leuten vermutlich auf den Schlips treten würde, aber nicht an so etwas Ernstes, gefeuert zu werden. Ich dachte, ich wäre bei meinen Kommentaren ziemlich fair gewesen. Die meisten Dinge entsprachen den üblichen Fakten, die bereits bekannt waren. Nichts davon waren neue Informationen," so Robinson.

Mittlerweile hat er eine neue - und wie er selbst sagt besser bezahlte - Stelle gefunden, doch das Beispiel zeigt, dass Sony offensichtlich keinen Spaß versteht, wenn es um die PS3 geht - vor allem, was negative Kritik angeht.

Das komplette Interview findet ihr hier.

 


Kommentare

Mo-2 schrieb am
hehe, ist wie hier im Forum.
wenn einer was sagt, was den Mo[ds] nicht gefällt -> Kick -> Ban ;)
Aber manchmal kommen sie halt wieder, hehe
johndoe-freename-85450 schrieb am
Nun ja, doof wars schon von ihm, aber deshalb gleich gefeuert werden? Er ist der Meinung, NDA nicht verletzt zu haben, hat von Kollegen das gleiche Feedback erhalten und wird jetzt dafür gefeuert? Hmm, so sollte das nicht laufen. Die Frage is auch ob es jemanden bei Sony giebt der fürs NDA zuständig ist, den man hätte fragen müssen (und bei dem auch bekannt ist dass er gefragt werden sollte)? Wenn nicht ist die Kündigung nicht fair, das würde ja sonst ein \"Was deine Arbeit angeht hast du keine Meinungsfreiheit!\" bedeuten.
Zur Milchdingsda-Rechnung:
Wir haben völlig verschiedene Rechner-Architekturen, wir wissen nichts über die Instruction Set Architecture und all die anderen Faktoren die einen Chip nun einmal ausmachen. Und daraus wird versucht einen Konsolenvergleich anzustellen? Lächerlich, insbesondere da davon auszugehen ist dass auch bei der PS3 der Graphik-Chip die Hauptlast bei der Graphikberechnung wird tragen müssen.
Da ist die Aussage eines Sony Angestellten der sich beide Graphiken mal angesehen hat und aussagen darüber macht, welche subjektiv besser ausschaut, deutlich objetiver.
hajdukimotski schrieb am
Was doch an dieser Geschichte wirklich wahr ist,das werden wir ja bald doch noch erfahren.Aber Recht hasste ja sowieso,frage mich auch warum derjähnige so überascht,wegen der Kündigung war.
ogami schrieb am
@ hajdu
Ich bin der Meinung, das es völlig legitim ist jemanden vor die Tür zu setzen, wenn er sich geschäftsschädigend verhält. Dementsprechend ist der Zeitpunkt egal. Wenn ein BMW Manager sagt die neue Technik im neuen Auto ist der eines Mercedes unterlegen, hat er den Job verfehlt. Durch die Anstellung repräsentiert man das Unternehmen. Man bricht durch eine solche Aussage ein ungeschriebenes Gesetz. Zudem geht dadurch die Vertrauensbasis in die Binnsen.
Er hätte mit der Kündigung rechnen müssen, selbst wenn er die, in seinen Augen, Wahrheit geschrieben hat.
hajdukimotski schrieb am
Das war Richtig so,würde sagen alles zur seiner Zeit,der war eindeutig zu früh dran mit seiner äusserung. :arrow:
schrieb am

Facebook

Google+