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Capcom: Rückt vom Resi 3D-Save-System ab

Capcom (Unternehmen) von Capcom
Capcom (Unternehmen) von Capcom - Bildquelle: Capcom
Mit dem bei Resident Evil: The Mercenaries 3D (4P-Test) verwendeten Speicher-System hatte Capcom in der vergangenen Woche für etwas Verwunderung gesorgt. Die Speicherdaten des Spiels lassen sich nicht zurücksetzen. Man kann zwar jederzeit alle Inhalte erneut angehen - was einst erspielt wurde, bleibt jedoch freigeschaltet. Der Hersteller betonte, der Wiederverkaufswert des Spiels werde durch jene Maßnahme nicht geschmälert. In Großbritannien und Nordamerika hatten jedoch einige Händler angekündigt, dass man wohl keine Gebraucht-Fassung des 3DS-Titels in Zahlung nehmen wird.

Im jüngsten Ask Capcom-Feature (via Gamasutra) äußerte sich Christian Svensson jetzt zu Capcoms Ansatz und ließ dabei verlauten:

"Es sollte angemerkt werden, dass es da nie diese bösartige Absicht gab, die von Verschwörungstheoretikern unterstellt wird. Es sei aber auch gesagt, dass das wohl nicht nochmal gemacht wird angesichts der dadurch ausgelösten Kontroversen."



Kommentare

Der Chris schrieb am
Filz1001 hat geschrieben:Ich verstehe das Problem vom Entwickler nicht: die Funktionalität, einen Speicherstand wieder zu löschen, kann man in einem Tag implementieren und testen (inklusive dem Update des User Interfaces). Wer dafür keine Zeit investiert, hat meiner Meinung nach ursprünglich andere Hintergedanken gehabt. Vielleicht war das ganze ja auch ein Test, wie die Käuferschicht dieses Feature aufnimmt.

einfach nen html tag zusätzlich reinpacken meinste? :P
vielleicht mal nen h1 tag versuchen...oder vielleicht muss man da auch n frameset für aufmachen.
mal ganz ehrlich...ich glaub kaum dass dieses speichersystem aus unvermögen oder einsparmaßnahmen entstanden ist. :wink: da sitzen ja nicht irgendwelche strauchdiebe die da mal n bisschen coden. die werden schon richtig was drauf haben...und die hätten sicherlich mit ganz wenig aufwand das speichersystem umsetzen können. dass diese funktionalität fehlt ist einfach eine entscheidung von oben gewesen das so zu machen. was auch immer man sich davon versprochen haben mag...
Arnulf schrieb am
Balmung hat geschrieben:Ja, der Satz klingt toll, nur trifft er nicht zu, weil hier nichts künstlich weggepatched wird, denn am Verschleiß digitaler Inhalte ändert sich da nichts, die Daten sind immer noch alle da.

Ich mach's kurz aufgrund von Müdigkeit:
Arnulf hat geschrieben:[...]Verschleiß[...]

bezog sich auf:
Balmung hat geschrieben:[...]etwas gebraucht zu kaufen heißt nun mal, dass es auch Gebrauchspuren haben kann, in dem Fall eben ein vorhandener Speicherstand.

"ein vorhandener Speicherstand" im Text gleichgesetzt mit "Gebrauchsspuren" und deshalb von mir Umgangssprachlich und leider etwas unglücklich mit "Verschleiß" gleichgesetzt.
Beachtet man dies trifft der Satz auch wieder zu, denn in diesem Fall künstlich (weil verdächtig unnötig) weggepatcht (weggelassen) wurde die Möglichkeit den "Verschleiß", sprich die Gebrauchsspuren, sprich die Unwiederkehrbarkeit vom erzeugten Speicherstand kehrbar zu machen.
mr archer schrieb am
Balmung hat geschrieben:
Das Hauptproblem ist eben: Jeder, der das Spiel spielt, soll auch Geld an den Entwickler zahlen. Eigentlich eine völlig logische und selbstverständliche Sache.

Was ist daran logisch? Würdest Du vom Kunden einer Bibliothek verlangen, dass er dem Verlag für ein dreißig Jahre altes Buch den damaligen Kaufpreis bezahlt, bevor er es ausleihen kann? Natürlich nicht. Nur weil Videospiele digitales Gut sind, heißt das noch lange nicht, dass es logisch wäre immer und immer wieder für sie zu bezahlen.
Sollen die Publisher halt eine virtuelle Videospielbibliothek einrichten. Die könnte ähnlich wie gog.com funktionieren. Nur eben mit einer Jahresgebühr. Da kommt vom Backkatalog rein, was älter als fünf Jahre ist. Und das können sich die Leute nach Entrichtung des Jahresbeitrages nach Belieben ziehen. Das wäre mal eine wirkungs- und noch dazu für alle Seiten sinnvolle Konkurrenz zum ach so bösen Gebrauchtmarkt. Aber nein. Lieber drangsaliert man munter weiter die Erstkunden beim Neukauf.
mr archer schrieb am
Balmung hat geschrieben: Das Problem ist nur, dass es in den Köpfen vieler nicht rein geht, dass wenn man ein gebraucht gekauftes Spiel spielt, man selbst nicht einen Cent an die Entwickler gezahlt hat. Und selbst vielen, denen das klar ist, ist es egal.

Das ist mit Büchern und dem Antiquariatssystem haargenau das gleiche. Trotzdem kämen weder Verlage noch Autoren auf den Gedanken, der geachteten Institution des Antiquariats an den Kragen zu gehen. Und auch gegenüber "Großantiquariaten" wie ebay und amazon habe ich bisher seitens der Buchverlage noch keinerlei Klagen gehört.
Und solange sich nicht Kindle und Co. zum Standart mausern und damit auch das geschriebene Wort zur digitalen Ware wird, wird sich daran auch nichts Grundlegendes ändern.
Also immer schön weiter Bücher kaufen, liebe Leute.
Balmung schrieb am
Arnulf hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:Was wohl passieren wird, wenn das nächste Resi erst gar keine Speicherstände mehr hat... ^^
Und der Gebrauchtmarkt soll sich mal nicht so anstellen, etwas gebraucht zu kaufen heißt nun mal, dass es auch Gebrauchspuren haben kann, in dem Fall eben ein vorhandener Speicherstand. So ist das nun mal mit gebrauchten Sachen... nur Spieler erwarten gebraucht etwas wie im Neuzustand zu kriegen...

Die Abwesenheit von Verschleiß bei Digitalen Inhalten ist ein Feature und kein Bug der künstlich weggepatcht werden muss.

Ja, der Satz klingt toll, nur trifft er nicht zu, weil hier nichts künstlich weggepatched wird, denn am Verschleiß digitaler Inhalte ändert sich da nichts, die Daten sind immer noch alle da.
Das Hauptproblem ist eben: Jeder, der das Spiel spielt, soll auch Geld an den Entwickler zahlen. Eigentlich eine völlig logische und selbstverständliche Sache. Das Problem ist nur, dass es in den Köpfen vieler nicht rein geht, dass wenn man ein gebraucht gekauftes Spiel spielt, man selbst nicht einen Cent an die Entwickler gezahlt hat. Und selbst vielen, denen das klar ist, ist es egal.
Naja, egal, die Diskussion hatten wir erst vor ein paar Wochen und bei der Masse an lernresistenten kann man auch gleich mit einer Wand diskutieren.
schrieb am

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