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Capcom: Überdenkt Disk-DLC

Capcom (Unternehmen) von Capcom
Capcom (Unternehmen) von Capcom - Bildquelle: Capcom
"Zusatzinhalte", die bereits auf dem eigentlichen Datenträger ruhen und nur ihrer Freischaltung harren, sind ein altbekanntes Phänomen. So kommt u.a. Risen 2 mit drei DLC-Paketen daher, welche sich per Konsolenbefehl freischalten lassen. Auch im Falle von Capcom war jenes Thema debattiert worden: Die Heim-Versionen von Street Fighter X Tekken beinhalten Daten für zwölf vermeintlich Vita-exklusive Charaktere, welche aber später per kostenpflichtigem Patch freigeschaltet werden sollen.

Der Hersteller hatte dies mit technischen Gründen gerechtfertigt: Die Daten müssen ja schließlich auch bei jenen Spielern vorliegen, die sich das Update nicht holen, aber in Multiplayer-Gefechten gegen jene Figuren antreten. Außerdem spare man so Platz auf der Festplatte bzw. Speicherkarte der jeweiligen Konsole. Auch generell findet der Publisher: Es gebe keinen Unterschied zwischem "echten" DLC und freigeschalteten Daten. Einzig die Art der Auslieferung sei anders.

Angesichts der negativen Berichterstattung und des Feedbacks will der Hersteller aber wohl zumindest genau jenen Teil, die Auslieferung, überdenken. Man habe die Kommentare vernommen, lässt Christian Svensson dar auf dem Blog des Herstellers verlauten. Man wolle überdenken, wie Zusatzinhalte zukünftig dargeboten werden.

Für einige Spiele sei es allerdings schon zu spät, da die Produktion zu weit fortgeschritten oder gar schon abgeschlossen sei, merkt der Capcom-Mann an, um der nächsten Kritikwelle entgegenzuwirken. So gebe es u.a. auf der Disk von Dragon's Dogma einige, nicht aber alle geplanten DLC-Pakete. Man habe das seinerzeit als den effizientesten Weg erachtet. Die Besitzer des Spiels könnten ihr "Spielerlebnis" dadurch in den Monaten nach dem Start mit zusätzlichen Quests, Waffen und anderen Gegenständen erweitern.

Jene Inhalte würden die Lebenszeit eines Spiels ausbauen, das von Haus aus 30 bis 40 Stunden an Spielzeit für die Hauptquest bieten soll. Nimmt man sich noch aller Nebenquests an, die mit dem Spiel daherkommen, komme man auf ca. 100 Stunden. [Unklar ist, ob jene Angabe Zusatzmissionen einrechnet oder nicht, da sich Svensson folgendermaßen ausdrückt: "all the side quests Dragon’s Dogma ships with". - Anm. d. Red.]

Die Spieler könnten über Updates außerdem das bereits vorhandene Arsenal von über 100 Waffen und 1000 Personalisierungsmöglichkeiten für den Charakter ausbauen.

Kommentare

Zomboli schrieb am
Dann werden die Inhalte erst garnicht mit auf die Disk gepresst sondern nachgereicht :D:D
X_MCX_X schrieb am
Schön, dass sie wenigstens reagieren.
Und Dragon's Dogma wird trotzdem geholt. Allein schon wegen den Berserk-Inhalten :D
Und es macht mir einfach Spaß. Das Zeug muss ich ja nicht kaufen.
Hardy30680 schrieb am
Ich finde schon, dass es einen Unterschied zwischen runterladbaren und freischaltbaren Inhalten gibt. Wenn man DLCs runterladen muss und im Spiel nicht auf DLCs hingewiesen wird, dann sind sie ja im Store "versteckt" und beim Spielen des Spiels merkt man dann nicht unbedingt was von zusätzlichen Inhalten und dann kauft man sie sich auch nicht. Aber wenn mir beim Spielen ständig unter die Nase gerieben wird, dass ich ja was freischalten kann, dann mache ich das wohl eher. Die DLCs sollen einem nur noch deutlicher unter die Nase gerieben werden und man soll auch immer schön daran erinnert werden, dass man noch was freischalten kann. Nur darum geht´s meiner Meinung nach.
roundhousekick schrieb am
Kumbao hat geschrieben:
D_Radical hat geschrieben:Überings schön, dass sich doch so viel Widerstand geregt hat. Zeigt das es eben doch noch Schmerzgrenzen bei den Spielern gibt.
Das hat mich auch positiv überrascht. Selbst auf den eigenen Foren wird Capcom derzeit bös geprügelt. Scheint so, als ob die derzeit mitten im Shitstorm stehen. Mal schauen, ob sie die Kritik und Wünsche der Kunden respektieren und den Dragons Dogma "DLC" nun für Umme anbieten.
Für Deutsche ist der DLC kostenlos.
johndoe702031 schrieb am
darkrockerXX hat geschrieben:Macht überhaupt keinen Sinn. Die DLCs sind schon zu Produktionsbeginn festgelegt. Ob die nun auf der Disc oder per Download freigeschaltet werden müssen macht für den Kunden keinen Unterschied.
Stimmt schon, faktisch zumindest nicht. Ist ja mittlerweile auch dem letzten Hinterwäldler bekannt, dass DLC oftmals von ganz anderen Teams parallel zum eigentlichen Spiel entwickelt werden und bei Realease des Hauptspiels längst vorliegen. Aber du sprichst ja selbst die Gefühlsebene an - nämlich das Gefühl betrogen und verarscht zu werden - und hier kommt es eben sehr stark auf offene Kommunikation und (Achtung, das Piratenwort!) Transparenz an. Es ist ein absolutes No-Go, wenn solche DLCs oder DLC-Verankerungen im Hauptspiel vom Entwickler bzw. Publisher nicht klar und deutlich im Vorfeld des Releases kommuniziert werden und die Spieler sowas mehr oder weniger zufällig "enthüllen" und dann verständlicherweise davon ausgehen, man hätte ihnen durchs Hintertürchen etwas angedreht bzw. etwas entfernt. Kann man im Nachhinein ja auch wirklich kaum ausschließen, im Gegenteil, der Verdacht auf Beschiss und Abzocke liegt geradezu nahe. Bin da jetzt wahrlich kein Experte, aber ich meine, das wäre in der Vergangenheit nicht selten genau so gewesen, z.B. fällt mir spontan Mafia 2 ein, da haben doch Modder zufällig irgendwelche DLC-Versatzstücke entdeckt. Sowas ist richtig übel und vertrauensschädigend. Und dann entsteht automatisch ein "Geschmäckle", ein fader Beigeschmack, ein Gefühl, übergangen und für dumm verkauft worden zu sein. Auch dann, wenn im Einzelfall de facto gar nicht betrogen wurde.
Die kommunikative Ebene halte ich daher für extrem wichtig, und zwar während des gesamten Entwicklungsprozesses. Und wenn Capcom nun überlegen, in Sachen Disk-DLC wieder zurückzurudern, dann weniger deshalb, weil die Sache an sich verwerflich wäre, sondern weil man (betrifft sicher nicht nur Capcom)...
schrieb am

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