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Capcom: Geschäftsbericht: Gewinn gesteigert, aber Umsatz um 36 Prozent gesunken

Capcom (Unternehmen) von Capcom
Capcom (Unternehmen) von Capcom - Bildquelle: Capcom
Wie es in den ersten neun Monaten (01. April bis 31. Dezember 2014) im aktuellen Geschäftsjahr (April 2014 bis Ende März 2015) bei Capcom aussah, lässt sich dem jüngsten Geschäftsbericht entnehmen. Der Nettogewinn liegt im besagten Zeitraum bei 6,54 Mrd. Yen (ca. 49 Mio. Euro) und damit knapp zehn Prozent über dem Ergebnis im gleichen Vorjahresabschnitt (5,96 Mrd. Yen; ca. 44,5 Mio. Euro). Rückläufig war hingegen der Umsatz. In den besagten neun Monaten des aktuellen Geschäftsjahres standen 47,83 Mrd. Yen (ca. 359 Mio. Euro) unter dem Strich. Im Vorjahr waren es 75,22 Mrd. Yen (ca. 565 Mio. Euro). Der Umsatzrückgang um 36,4 Prozent lässt sich hauptsächlich darauf zurückführen, dass das Unternehmen kaum Spiele veröffentlicht hat - abgesehen von Monster Hunter 4 Ultimate.

Die Steigerung des Gewinns trotz des Umsatzrückgangs lässt sich auf Umstrukturierungen und Sparmaßnahmen (Stichwort: Kostendisziplin) sowie den höheren Gewinnmargen im Digitalvertrieb zurückführen. Laut dem Unternehmen seien die Verkaufszahlen von Monster Hunter 4 im Rahmen der Erwartungen und auch Ultra Street Fighter 4 würde sich solide verkaufen. Ein hierzulande indizierter dritter Teil eines Zombiespiels hat sich bereits im letzten Geschäftsjahr mehr als ein Mio. Mal verkauft. Schwächer als erwartet präsentierte sich hingegen "Gaist Crusher God" (3DS) und auch das Geschäft im Smartphone-Segment war aufgrund fehlender Veröffentlichungen (außer Monster Hunter Freedom Unite for iOS) nicht wirklich überzeugend.

Quelle: Capcom, gamesindustry

Kommentare

SethSteiner schrieb am
Capcom schlittert haarscharf an den roten Zahlen vorbei, da muss es ja nur ein Mal nicht passen und Bam sind sie Geschichte. Ewig sparen kann man auch nicht, man muss endlich anfangen die Unternehmenspolitik zu ändern. Ich glaube nicht dass das so noch ewig weitergeht.
haku7 schrieb am
Nur mal so zum Nachdenken.
wenn die im vorjahr bei 36 % mehr Umsatz absulut weniger
Gewinn (44 - > 49 Mio) gemacht haben, haben die
irgendwo kräftig gespart.
Ich würde mal raten bei den Personalkosten.
Also den Leuten die eigentlich die neuen Games entwickeln soll(ten).
Mit ca. 30 % (schätzung) weniger Leuten, werden
die neuen games etwa 30% länger brauchen bis zur Fertigstellung.
Oder die Marketingkosten wurden massiv zurückgefahren und
die Entwickler nicht angerührt (sehr unwahrscheinlich).
Die hätten finde ich, schon längst Dragons Dogma 2 und 3 in
Europa rausbringen können.
Ohne Monster Hunter (cash cow) wären die wohl schon längst pleite (wie
oben vermutet)
Das URGESTEIN schrieb am
TL;DR: Ohne MH wär Capcom schon längst Geschichte. Es gibt echt nur wenige Publisher, die derart viele Franchises an die Wand gefahren haben.
schrieb am

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