Capcom: Geschäftsjahr 2015: Gewinn erzielt, niedrigster Umsatz seit 2004; mehr HD-Remakes, DLC-Pakete und Digitalinhalte in der Zukunft - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Unternehmen
Entwickler:
Publisher: Capcom

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       
von ,

Capcom: Geschäftsbericht: Gewinn erzielt, niedrigster Umsatz seit 2004; mehr HD-Remakes und Digitalinhalte in der Zukunft

Capcom (Unternehmen) von Capcom
Capcom (Unternehmen) von Capcom - Bildquelle: Capcom
Am Ende des Geschäftsjahres 2015 (April 2014 bis März 2015) verzeichnete Capcom einen Gewinn in Höhe von 6,6 Mrd. Yen (ca. 49 Mio. Euro) - fast eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr (3,4 Mrd. Yen). Diese Steigerung wird auf Restrukturierungmaßnahmen und Verbesserungen bei der Produktion zurückgeführt. Abwärts ging es allerdings beim Umsatz: 67,3 Mrd. Yen wurden im Geschäftsjahr 2015 umgesetzt (Vorjahr: 102,2 Mrd. Yen). Es ist der niedrigste Umsatz seit 2004, aber es fehlten auch zugkräftige Veröffentlichungen von neuen Spielen. Von Resident Evil: Revelations 2 wurden mehr als 1,1 Mio. Exemplare verkauft. Monster Hunter 4 Ultimate wurde 3,4 Mio. Mal ausgeliefert. Die Absatzzahlen von Ultra Street Fighter 4 werden als solide bezeichnet. Ein in Deutschland indiziertes Spiel rund um "sich erhebende Tote" war ebenfalls erfolgreich.

Für das nächste Geschäftsjahr möchte Capcom mehr Spiele aus populären Reihen in Japan, USA und Europa veröffentlichen, darunter z.B. Street Fighter 5 für PC und PlayStation 4. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich das Prügelspiel bis Ende März 2016 knapp zwei Mio. Mal verkaufen wird. 2,5 Mio. Verkäufe werden von Monster Hunter Stories erwartet. Darüber hinaus soll es mehr HD-Remastered-Versionen von älteren Spielen geben, z.B. Devil May Cry 4: Special Edition. Ausgebaut werden sollen ebenso die Digitalverkäufe. So sollen mehr Vollversionen von Spielen aus dem eigenen Katalog als Download angeboten werden. Download-Erweiterungen zu wichtigen Titeln sollen so genutzt werden, dass das Spiel über längere Zeit versorgt wird und damit länger attraktiv bleibt. Last but not least sollen die Verkaufszahlen in Schwellenländern mit der Hilfe von Online-Plattformen wie Steam angekurbelt werden.

Zudem hat Capcom die Verkaufszahlen (weltweit, kumuliert) einiger Serien bekanntgegeben:
  • Resident Evil: 65 Mio.
  • Street Fighter: 36 Mio.
  • Monster Hunter: 32 Mio.
  • Devil May Cry: 14 Mio.
  • Dragon's Dogma: 2,2 Mio.

Quelle: Capcom, siliconera, GamesIndustry, GameSpot

Kommentare

Nucleosulfit schrieb am
Naja EA und Konsorten machen es vor und dem Rest wird in Foren immer vorgeworfen sie verstehen modernes Spielen nicht.
Die Antwort ist eben dass man das "moderne" bekommt in Forme von DLC etc.
Twan schrieb am
@.HeldDerWelt.
Die mangelnden Alternativen hat man aber such nur, wenn man nach AAA blingbling Releases (am besten noch mit einer Zahl >3 im Namen) Ausschau hält.
Für alle anderen gibt es doch so viel (gutes) zum zocken, wie niemals zuvor.
.HeldDerWelt. schrieb am
A: "Hmm, niedrigster Umsatz seit 2004. Scheinbar ziehen HD-Remakes und DLCs nicht."
B: "Vielleicht müssen wir einfach mehr davon machen."
A: "Klingt logisch. Auf gehts!"
Twan hat geschrieben: Es ist das wofür Spieler seit Jahren zahlen. Wer will es Publishern verübeln, den Markt zu bedienen, wie er es verdient?
Wahrscheinlich zahlen die Spieler dafür nur mangels Alternativen.
greenelve schrieb am
breakibuu hat geschrieben:Ich dachte immer Quake Live is einfach nur ne Browser Version von Quake 3?
Besser gesagt: Das will es sein. Quake Live war ein Versuch, die Spielereihe fortzuführen und das Spielprinzip am Leben zu erhalten. Mittlerweile gibt es Quake Live auch bei Steam, ganz regulär zum Herunterladen.
breakibuu schrieb am
Ich dachte immer Quake Live is einfach nur ne Browser Version von Quake 3?
schrieb am

Facebook

Google+