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Capcom: Hitspiele fast eingestellt

Capcom (Unternehmen) von Capcom
Capcom (Unternehmen) von Capcom - Bildquelle: Capcom

Lost Planet-Blogger Brian Dunn schließt seine Reihe von Entwicklerinterviews ab. Als Letzter stellt sich der ausführende Produzent höchstselbst: Keiji Inafune. Dieser arbeitet seit über 20 Jahren bei Capcom, welche zuletzt mit Dead Rising und eben Lost Planet zwei sehr erfolgreiche Xbox 360-Spiele abgeliefert hatten. Doch beinahe wäre es gar nicht dazugekommen. War es denn schwierig, die neuen Marken in der Firma durchzusetzen?

"Ja, sowohl bei Lost Planet als auch bei Dead Rising war das Management ursprünglich gegen die Entwicklung dieser Spiele. Für eine gewisse Zeit stand alles tatsächlich auf Messers Schneide, die beiden Projekte waren kurz davor eingestampft zu werden.

Aber ich wusste, dass Capcom da einfach durch musste, dass sie die Titel brauchen würden. Also tat ich im Verlauf mehrerer Monate mein Bestes, um die Entscheidungsträger davon zu überzeugen, dass diese Spiele das Zeug zum Hit haben würden, dass Capcom mit ihnen einen Gewinn machen wird. Es gab eine Zeit, in der ich in Betracht zog aufzugeben, aber ich bin froh, dass ich weiter zu den Projekten hielt und das Management überzeugen konnte."

Inafune kann die Sicht der Manager auch gut nachvollziehen. Schließlich sei Capcom eine japanische Firma, und die Xbox 360 habe in Japan einen schweren Stand. Außerdem wäre die Entwicklung von Next-Gen-Titeln extrem teuer und damit risikoreich: Lost Planet soll etwa 20 Millionen Dollar gekostet haben, das Marketing für das Spiel noch mal weitere 20 Millionen.

Der Produzent meint auch, dass die Überzeugungsarbeit halt zur Aufgabe eines Spieleentwicklers gehöre. Wer das nicht schaffe, könne auch keine guten Spiele machen.

Lost Planet und Dead Rising könnten seiner Meinung nach Meilensteine in der Geschichte Capcoms sein, die eine neue Ära einläuten, wie es seinerzeit Streetfighter II und Resident Evil gemacht haben.

Genau wie sein Kollege Jun Takeuchi denkt Inafune übrigens, dass japanische Spielehersteller Gefahr laufen, gegenüber westlichen Entwicklern ins Hintertreffen zu geraten. Unter anderem kritisiert er auch die Arbeitsbedingungen: So schufte ein Spieleentwickler "wie verrückt", erhalte aber nur ein vergleichsweise niedriges Gehalt. Inafune befürchtet, dass diese Branche dadurch immer unattraktiver für den Nachwuchs wird.

Dafür sei es aber bei amerikanischen Produktionen oft so, dass der Erfolg den Entwicklern schnell zu Kopf steigt und dementsprechende Auswirkungen auf das Ego hat. In Japan sei es anstrebenswert die Arbeits- und Lebensbedingungen zu verbessern, gleichzeitg aber darauf zu achten, dass niemand übermütig werde.


Kommentare

Eisregen121 schrieb am
Das sag ich auch nicht, ich sag ja nur das Capcom mehr als die 22$ dollar dran hat da sie auch selbst der Puplisher sind.
Somit tragen sie alle kosten aber auch den kompletten gewinn.
xirot schrieb am
Eisregen121 hat geschrieben:Wenn Capcon die werbung selber bezahlt hat ist Capcom Puplsiher und etwickler. Also geht der komplette rein gewinn an Capcom.
Puplisher macht werbung und Produktion. Also nicht nur einen Anteil von 22$ oder Euro oder was auch immer.
Dazu kommt eine Microsoft Lizenz. Wobei ich denke das die erlassen wurde, um den japanischen entwickler dazu zu bringen es zu entwickeln, genauso das microsoft sicher eine kleine Finanzspritze gegeben hat.

Naja, Transport, Produktion, Einzelhandel und Steuern machen aber auch noch mal nen batzen aus.
Eisregen121 schrieb am
Wenn Capcon die werbung selber bezahlt hat ist Capcom Puplsiher und etwickler. Also geht der komplette rein gewinn an Capcom.
Puplisher macht werbung und Produktion. Also nicht nur einen Anteil von 22$ oder Euro oder was auch immer.
Dazu kommt eine Microsoft Lizenz. Wobei ich denke das die erlassen wurde, um den japanischen entwickler dazu zu bringen es zu entwickeln, genauso das microsoft sicher eine kleine Finanzspritze gegeben hat.
Blue_Ace schrieb am
rezman hat geschrieben:
Don. Legend hat geschrieben:Aber das ganze Geld kommt doch nicht zu Capcom oder?

Nein Capcom verdient an jedem Verkauften Spiel vielleicht 15- 20 ?.

Ungefähr, hab ich oben schon mit einem PC Spiel erwähnt wobei bei Konsolen noch Lizenzgebühren dazu kommen.
40Mio is natürlich mega vield Geld,aber hat Shenmue nicht 200mio gekostet?

Meines Wissens hatte Shenmue 75 Millionen gekostet. Enter the Matrix ebenfalls 60-70 Millionen :wink:
Coorne schrieb am
KingJamal hat geschrieben:@ coorne.
Also wohl doch nichts mit befölkerungsdichte!
Sondern immer da wos am besten wäre!
In deutschland ist x360 in und das genre beliebt daher reicht ihn wohl auch ein kurzer werbespot!

Deutschland so In, dass ein kurzer Spot reicht? Na dann waren die Zeitschriften werbung von denen nur ein ausversehen und sie haben sicher den zuständigen Mitarbeiter entlassen, fristlos. (z.b. in Maniac)
Und mit überzeugungs arbeit, schau mal mein Posting genauer an, besonders "(Alte Japaner)". Damit habe ich diese teil deines postings erfüllt.
edit: Und nochwas, bedenkt das der Yen? (falls der in dieser Summe einfliesst) gefallen/gewonnen hatt. Also man muss auch die Währung miteinbeziehen, oder Inflation wie man es nennt.
Der Dollar ist ja nicht die ganze Zeit fest geblieben.
Mfg,
Coorne
schrieb am

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