Publisher braucht dringend Geld

Die letzten Geschäftszahlen von Eidos waren alles andere als ermutigend: Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2005, das am 31. Dezember 2004 endete, schrumpfte der Umsatz auf weniger als die Hälfte der Vorjahresverkäufe. Das hatte einen Verlust von 44 Mio. Euro vor Steuern zur Folge. Eidos musste daraufhin den neuesten Teil von Tomb Raider und Hitman Blood Money verschieben (wir berichteten).

Aber auch die Gläubiger werden langsam nervös. Wie der ORF jetzt meldet, hat der britische Publisher wohl nur noch bis zum 25. März 2005 Zeit, um einen Übernahmekandidaten zu präsentieren oder notfalls woanders Geld aufzutreiben. Diese Frist setzte die Royal Bank of Scotland, der Eidos angeblich 33 Mio. Euro schuldet. Nach Ablauf der Frist will die Bank den Publisher zwingen, Teile des Unternehmens zu verkaufen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Gerüchte um eine mögliche Übernahme, zuletzt auch durch Rupert Murdochs News Corp.    


Autor: Bodo Naser
Quelle: futurezone.ORF
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Kommentare

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  • Und was wollen die mit dem Geld anfangen? Wieder eine einfallslose Fortsetzung? Wie kann eine Firma glauben, die Rechte an einer handvoll bekannter Namen wären hinreichend um gute Ideen und Entwickler zu ersetzen? Der Nächste bitte. Kleine Randbemerkung noch: Angesichts der Praxis Teams zu  [...] Und was wollen die mit dem Geld anfangen? Wieder eine einfallslose Fortsetzung? Wie kann eine Firma glauben, die Rechte an einer handvoll bekannter Namen wären hinreichend um gute Ideen und Entwickler zu ersetzen? Der Nächste bitte. Kleine Randbemerkung noch: Angesichts der Praxis Teams zu feuern/ Studo zu schließen sobald das Spiel fertig ist, sollten sie sich auch über die Verspätungen nicht wundern.
  • nachdem in vergangenheit soviele TOP studios dichtmachen mussten, find ich es fast schon fair wenn nun auch mal jemand dran glauben muss der wirklich nur noch minderwertige spiele auf den markt geworfen hat.