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THQ: 'Back in black' dank UFC

THQ (Unternehmen) von
THQ (Unternehmen) von

Seitdem man eine geraume Zeit lang Verluste hinnehmen musste, konnte THQ im vergangenen Geschäftsquartal erstmals wieder schwarze Zahlen schreiben. In jenem Zeitraum (April bis Juni) erwirtschaftete der Publisher Einnahmen in Höhe von 243,5 Mio. Dollar (Vorjahr: 137,6 Mio. Dollar) und erreichte damit eine neue Bestmarke für das Frühjahrsquartal. Und musste man ein Jahr zuvor noch ein Minus von 27,2 Mio. Dollar verzeichnen, so freute man sich diesmal über ein Plus von 6,4 Mio. Dollar.

Als größten Umsatzmotor hob das Unternehmen UFC 2009: Undisputed hervor, welches im Mai die Chartspitze in den USA erobern konnte, im Monat darauf erneut in den Top 10 vertreten war. Auch in Großbritannien konnte sich das Kampfsportspiel hervorragend verkaufen - weltweit wurden bis dato über 2,9 Mio. Einheiten ausgeliefert. Da verwundert es nicht, dass sich auch Electronic Arts neuerdings für das Genre begeistern kann.

Ebenfalls lobend erwähnt wurden Red Faction: Guerrilla sowie die Versoftung des in hiesigen Gefilden noch nicht angelaufenen Pixar-Films Oben . Der Mars-Shooter, dessen PC-Umsetzung im September folgen wird, wurde laut Angaben des Unternehmens bisher über eine Mio. Mal an den Handel ausgeliefert.

Aufgrund des guten Quartalsergebnisses geht THQ davon aus, die ursprünglichen Prognosen für das laufende Geschäftsjahr (1. April 2009 - 31. März 2010) übertreffen zu können.

Auf die einzelnen Plattformen verteilt ergab sich beim Umsatz im vergangenen Quartal das folgende Bild:

Plattform - Anteil (Vorjahreswert)

  • Xbox 360 - 40% (14,6%)
  • Wii - 5,5% (17%)
  • PS3 - 32,1% (4,8%)
  • PS2 - 2,8% (14,4%)
  • NDS - 8,2% (19,8%)
  • PSP - 2,1% (7,6%)
  • PC - 7,6% (16,8%)

Quelle: Pressemitteilung

Kommentare

RAUBKOPIERER :) schrieb am
ufc ist nur genial, ea kann ma schnell wieder einpacken diese trottel...
-pathfinder- schrieb am
Btw: Eine Gewinnspanne von gerade mal 2,7% ist heutzutage Standard (2-3%)...Es gibt nur sehr sehr wenige Branchen (darunter die Pharma-Industrie), die eine höhere Gewinnspanne aufweisen...Aber auch da geht die Tendenz weiter nach unten...
a.user schrieb am
roman2 hat geschrieben:Kann mir irgendein BWL Student mal erklaeren, wie die ganze Geschichte Funktioniert?
ich fand das so süüüüüüüß! :)
SteffanOw schrieb am
roman2 hat geschrieben:Kann mir irgendein BWL Student mal erklaeren, wie die ganze Geschichte Funktioniert?
Also wenn sie im Vorjahr Einnahmen in Hoehe von 137EUR hatten, aber 27,2 Mio Dollar Minus gemacht haben. Wer verliert dann letzten endes die 27,2 Mio.
Und wenn sie dann im naechsten Jahr Einnahmen von 243,5 Mio haben, und davon gerade mal 6,4 Mio Profit sind, dann haben sie ja verglichen zum letzten mal ~das Doppelte investiert.
Woher nehmen sie diese Unsummen an Geld? (Die sie ja wohl kaum ueber's Weihnachtsgeschaeft eingenommen haben?). Und wer profitiert ueberhaupt von davon? Die Profitrate ist ja mal unschlagbar niedrig (~237,1 Einsatz, 243,5 Ausgang. Macht ca. 2,7% Gewinn. Das ist nicht gerade viel...). Irgendwie versteh ich den Geldfluss in diesen Grossunternehmen nicht so wirklich...
Du hast unbemerkt schon die Antwort gegeben. In der Bilanzierung unterscheidet man 3 wichtige Veröffentlichungen:
Die Bilanz enthält die Vermögenswerte (also eine aggregierte Aufstellung aller Werte inklusive der Schulden),
die Gewinn- und Verlustrechnung (welche im Artikel zitiert wird),
und die Kapitalflussrechnung.
Im Gegensatz zur Gewinn- und Verlustrechnung enthält die Kapitalflussrechnung nur echte Geldzu- und -abflüsse. In einer GuV sind immer auch steuerlich relevante Spielereien enthalten.
Beispiel (alle Zahlen in Millionen):
THQ hat im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von rund $243. Davon sind $81 echte Produktionskosten. Weitere $76 sind Abschreibungen (also steuerliche Gewinnminderungen, die aber keine Geldabflüsse sind). Dieser $76 reduzieren den Gewinn und damit auch die Steuern, aber das Geld ist trotzdem noch in der Tasche von THQ.
Weitere $23 gingen in die Entwicklung, $39 ans Marketing und $17 in die Verwaltung.
Im Ergebnis hat man dann einen Operativen Profit von $7, auf den noch $1 Steuern gezahlt werden müssen.
Und wenn du dich jetzt...
Pat_Stone schrieb am
Ich gönne es jedem Publisher, wenn er ordentlich Umsatz macht & dabei auch noch halbwegs Gewinn herausspringt. Je mehr große Publisher, desto grösser die Auswahl an gescheiten Spielen & THQ hat in den letzten Jahren ja einiges an Mist released, daher freue ich mich schon darüber, wenn es dem Unternehmen finanziell besser geht.
schrieb am

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