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THQ: Aus für Red Faction

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Das Geschäftsergebnis von THQ im vergangenen Quartal war schlechter ausgefallen als ursprünglich prognostiziert. Neben einigen Lizenztiteln für jüngere Spieler habe vor allem Red Faction: Armageddon die Erwartungen des Publishers enttäuscht, hieß es da.

Der Hersteller zog jetzt die entsprechenden Konsequenzen, wie Brian Farrell im anschließenden Conference Call verriet:

Angesichts der Tatsache, dass zwei aufeinander folgende Ableger nur ein Nischenpublikum ansprechen konnten, haben wir nicht vor, die Marke noch in irgendeiner signifikanten Art und Weise fortzuführen.

Red Faction habe zwar eine sehr loyale, kleine Fangemeinde, aber nicht den Massenmarkt erreichen können. Der Erfolgsdruck auf gute Core-Spiele sei heute höher als je zuvor, die Messlatte wandere stetig nach oben, führt der Geschäftsführer weiter aus. Aufgrund des schwachen Absatzes von RF: Armageddon will THQ jetzt die interne Messlatte selbst erhöhen.

Alle Core-Spiele müssen bei uns zukünftig einem sehr hohen Qualitätsstandard gerecht werden, sich inhaltlich und produkttechnisch deutlich absetzen, ein breites Publikum ansprechen und aggressiv vermarket werden.

Im Falle von Saints Row: The Third sei man sich sicher, dass das Spiel jene Anforderungen erfüllen wird. Außerdem sei das Spiel bis dato schon doppelt so häufig vorbestellt worden wie sein Vorgänger zu einem vergleichbaren Zeitpunkt. Auch gehe man davon, den Umsatz dank DLC um 20 Prozent steigern zu können.

Saints Rows digitales Ökosystem wird das umfangreichste Aufgebot an digitalen Inhalten bieten, das wir je hatten. Dazu gehört ein Season Pass [vermutlich: Online Pass - Anm. d. Red], Mikrotransaktionen, geplante DLC-Inhalte, die fast für ein ganzes Jahr nach dem Verkaufsstart reichen werden, Spiele-Add-ons, Consumables und ein In-Game-Store.

Farrell äußerte sich auch zu MX vs. ATV: Alive, mit dem der Publisher etwas Neues ausprobieren wollte: Ein etwas günstigeres Spiel (40 Dollar), welches dann über ein umfangreiches DLC-Angebot zusätzliche Einnahmen erwirtschaften sollte. Rückblickend betrachtet bezeichnet THQs Geschäftsführer das Unterfangen als "nobles, aber gescheitertes Experiment".

Das Rennspiel habe sich insgesamt nicht gut genug verkauft und dann aufgrund der kleinen Nutzergemeinde natürlich nicht genug DLC umsetzen können. Der niedrigere Preis habe sich inital positiv auf den Absatz ausgewirkt, welcher aber insgesamt dennoch nicht die Erwartungen erfüllen konnte. Schuld seien u.a. die hohen Grundkosten bei Konsolentiteln - andernfalls hätte man den Preis noch niedriger angesetzt, um so mehr Nutzer zu erreichen.

Kommentare

PixelMurder schrieb am
Wieder eine Marke, die wegfällt, weil offenbar jedes Urteilsvermögen fehlte.
Ich würde immer noch zur loyalen Fan-Gemeinde gehören, wenn man Guerilla neu texturiert, vergrössert und ein wenig Story und vielleicht gar Coop nachgelegt hätte.
Ich fühlte mich völlig verarrscht, als man mir die offene Welt und die Physik-Rätsel nahm und mir keine Story dafür gab. Dafür kriegte ich einen hirnlosen Monster-Schnetzler: öde, klein, beengt, langweilig, ....
LOL: 4Players ist mit seinem Reviews Schuld, dass keiner diesen Scheiss wollte ;)
Ich muss generell meine Vorbesteller-Politik überdenken und zuerst 4Player-Rewies lesen, denn dieses Jahr wurde ich noch immer von den Spielen, nicht aber von den treffenden Tests dazu enttäuscht.
The Third ist ebenfalls vorbestellt und ich bleibe vorerst dabei, in der Hoffnung, dass sie das nicht auch in den Sand setzen oder es als Melk-Kuh für Mikro-Transaktionen sehen.
Ich habe an sich nichts gegen DLC, sofern ich ein solides Basis-Spiel mit Gegenwert habe. Ob das so ist, muss sich allerdings zuerst erweisen.
GamePrince schrieb am
Man hätte sich auf die Wurzeln konzentrieren sollen ... die Physik-Engine, das Sci-Fi-Szenario, die Waffen ... das hat alles gepasst.
Nur die Third-Person-Perspektive hat viele Fans verjagt.
Wieso macht man nicht einen Red-Faction-Ego-Shooter?
Das würde alte Fans wiederholen und die breite Masse ansprechen. :wink:
pcj600 schrieb am
boa kommt mir das kotzen bei diesem "scheiße für die breite, blöde masse produzieren"-gelaber :-!
DonPeon schrieb am
Saints Rows digitales Ökosystem wird das umfangreichste Aufgebot an digitalen Inhalten bieten, das wir je hatten. Dazu gehört ein Season Pass [vermutlich: Online Pass - Anm. d. Red], Mikrotransaktionen, geplante DLC-Inhalte, die fast für ein ganzes Jahr nach dem Verkaufsstart reichen werden, Spiele-Add-ons, Consumables und ein In-Game-Store.

Ist das deren Ernst, dass mittlerweile schon mit Inhalten geworben wird, die gar nicht zum Basisspiel gehören, dem Basisspiel wohl teilweise auch etnommen wurden und im Nachhinein verhökert werden?
Ist es wirklich schon soweit, dass die Menge der DLCs nach der Veröffentlichung als Qualitätsmerkmal herhalten muss? Wie beschissen und langweilig muss den da das eigentliche Spiel sein, wenn es nach Release noch so stark erweitert werden kann :D also irgendwie zieht diese Argumentation bei mir absolut nicht.
crewmate schrieb am
Naja, Open World braucht mehr Zeit als Schlauchlevels. THQ laugt Volition auch aus. Zuerst RFA, dann im Herbst Saints Row 3 und nächstes Jahr schon soll INsane mit Guillermo del Toro (Regisseur von HellBoy und Pans Labyrinth).
Die Spiele kommen Schlag auf Schlag und darunter leidet eben die Qualität, wie bei EA Black Box und Need for Speed damals.
schrieb am

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