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THQ: Über Fokus & UFC-Verkauf

THQ (Unternehmen) von
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Seit zwei Wochen hält Jason Rubin das Zepter bei THQ in der Hand. Der Mann, der als 15-Jähriger zusammen mit Andy Gavin 1984 die Firma gründete, die 1989 in Naughty Dog umbenannt wurde und heute als eines der bekanntesten Studios gilt, ist zwar als "President" noch Brian Farrell unterstellt aber viel aktiver ins Tagesgeschäft involviert als der in der Kritik stehende Geschäftsführer. Der wird schließlich für die finanzielle Schieflage des Publishers verantwortlich gemacht, die man einer veralteten Strategie und finanziell desaströsen Bemühungen wie die 360/PS3-Version des uDraw-Tablets anlastet.

Im Interview mit Gamasutra behauptet Rubin, die finanzielle Lage bei THQ sei "gut". Er werde natürlich diszipliniert arbeiten und nicht großartig Geld in andere Dinge investieren, bis man Einnahmen verbuchen kann, über die man einen Geldpuffer aufbaut.

Dabei will er auch ein paar Lektionen anwenden, die er in Naughty Dog-Zeiten gelernt hat. (Rubin war dort bis 2004 tätig. - Anm. d. Red.) Er wolle Teams wie Volition mehr Ressourcen zur Verfügung stellen. Eine Marke wie Saints Row habe grundsätzlich das Potenzial, so erfolgreich zu sein wie ein Red Dead Redemption. Das THQ-Studio habe aber nicht die Mittel und die Zeit gehabt, habe nicht langfristig genug planen können, um ein besseres Produkt abzuliefern.

Seiner Erfahrung nach würden Studios mit größeren Budgets ihre Arbeit in der Regel pünktlicher abliefern als solche, bei denen das Geld knapp sei. Auch könne man Zeitpläne besser einhalten, wenn man gegen den berüchtigten "feature creep" ankämpfe und nicht einfach jede Idee umsetzen könne, selbst wenn sie gut sein sollte.

Der Core-Markt sei jetzt und zukünftig die zentrale Säule des THQ-Geschäfts, so Rubin, denn dort gebe es stabilere Bedingungen. Der Markt für Kinder- und Lizenz-Titel habe sich hingegen in den vergangenen Jahren stark verändert.

UFC hat sich nicht gerechnet

Electronic Arts hatte im Rahmen seiner E3-Pressekonferenz immerhin eine Nachricht präsentieren können, die kaum jemand erwartet hatte: Der Publisher hat THQ die eigentlich bis 2018 geltende  UFC-Lizenz für eine nicht näher benannte Summe abgekauft.

Gegenüber Michael Pachter (via Gamasutra) bestanden nicht näher benannte Vertreter des THQ-Managements darauf, dass hier kein Tafelsilber verscherbelt wurde. Aufgrund der Produktions- und Lizenzkosten habe UFC Undisputed 3 trotz knapp zwei Mio. ausgelieferter Exemplare nicht die Gewinnzone erreicht.

Das für das nie offiziell angekündigte UFC Undisputed 4 zuständige THQ San Diego war noch am Tag der Bekanntgabe des Lizenztranfers geschlossen worden.



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