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THQ: Auch EA ist interessiert

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Das Ringen um die Zukunft THQs geht in die nächste Runde. Nachdem die zuständige Richterin in der ersten Anhörung am Freitag den geplanten Schnellverkauf des Publishers an die Clearlake Capitcal Group abgelehnt hatte nach Beschwerden einiger Gläubiger und der eingesetzten Treuhänderin, versuchte sich die Investmentfirma heute an einem ersten Kompromissvorschlag: Man wolle auch das Verkaufen einzelner Marken gestatten, die fällige Entschädigung im Falle eines Verkaufs des bankrotten Publishers an eine andere Firma senken und die Frist für Gebote bis zum 15. Januar verlängern. Laut Distressed Debt Investing lehnte die Richterin allerdings auch jenes Ansinnen ab.

Derweil ist der Name einer weiteren Firma bekannt, die ein Auge auf THQ-Eigentum geworfen haben könnte: Electronic Arts habe dem einstigen Mitbewerber (und vermutlich: speziellen Studios) bereits einen Besuch abgestattet und sich dabei sicherlich einen Einblick in die Geschäftsbücher verschafft. Riccitiello & Co. hatten THQ im Sommer schon die UFC-Lizenz abgekauft, die man seit einiger Zeit im Blick gehabt hatte. Neben der Warhammer 40.000-Lizenz könnte der Hersteller mangels interner Alternativen natürlich auch mit dem Kauf von Saints Row und Volition liebäugeln.

Bereits seit Freitag ist bekannt, dass Warner Bros. zu den Herstellern gehört, die THQ-Besitztümer auf der Einkaufsliste haben könnten. Ubisoft ist dem Vernehmen nach ebenfalls an der einen oder anderen Marke interessiert.

Bei allen genannten Parteien handelt es sich um potenzielle strategische Käufer: Statt einer Komplettübernahme THQs hat man dort eher den Erwerb einzelner Serien und Studios im Sinn, um das eigene Aufgebot punktuell zu verstärken. Clearlake und das THQ-Management hatten bis dato versucht, ein solches Szenario zu vermeiden.

Update: Laut DDI haben sich die Parteien jetzt geeinigt. Die Auktion soll am 22. Januar stattfinden. Gebote für einzelne Assets sollen dabei möglich sein.

Kommentare

FightingFurball schrieb am
Chris1q1q hat geschrieben:bitte lieber gott lass die 40k lizenz nicht an electronic arts gehen...

Hast du etwas gegen 'Cooking Emperor'? ^^
FightingFurball schrieb am
The Scooby hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
The Scooby hat geschrieben:Doch kann man es ihnen vorwerfen?

Ja. Das kann man. Das muss man auch. Weil die Leute in den entsprechenden Führungspositionen die Verantwortung für diese Entscheidung tragen. Die kann man ihnen nicht einfach mit allgemeinen Hinweisen auf den Verschuldungsstand bundesdeutscher Bürger abnehmen.

Ich nehme keinem was ab. Ich wollte damit nur hinweisen, nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen, wenn man selber kaum besser ist. Glashaus und so... ;)

Dtl.s und anderer Länder Verschuldung hängt aber mit fehlgeleiteter Keynesianischer Wirtschaftspolitik zusammen, nicht partour Entscheidungen, die ohne Berücksichtigung des Marktes durchgeführt wurden.
Chris1q1q schrieb am
bitte lieber gott lass die 40k lizenz nicht an electronic arts gehen...
Ash2X schrieb am
Wir hatten ja ein wirklich gutes Spielejahr,da kann man sagen was man will, aber unterm Strich bestimmt der Kunde was er kauft und wenn er lieber zur Massenware greift als zu "guten" Nischenprodukten bestimmt er damit den Weg der Firmen.Der Kunde verlangt immer größere,schönere Spiele die mit immer mehr Produktionsaufwand verbunden sind.
Wer ist also daran schuld das vieles in einem Einheitsbrei endet? Der Kunde.
Warum bieten die Firmen keine Nischenprodukte an?Weil sich das Risiko so gut wie nie auszahlt.Wir haben jetzt schon Zeiten in denen ein einziger Flop das Ende einer Firma bedeuten kann.Also geben wir als Kunden auch mal anderen Produkten eine Chance die auch mal ab vom Mainstream sind bekommen die auch öfters eine Chance...das tun wir hier die im Forum aktiv sind und warscheinlich fast alle als "Core-Gamer" beschreiben sicherlich mal.Die breite Masse nicht.Nicht in Amerika und Europa.
Ein Problem haben sich die Firmen aber auch selbst angelacht: Bis heute haben sie uns keine ernsthafte Konkurrenz zu Halo,CoD und Battlefield geboten,selbst wenn die Reihen nicht zwingend immer besser wurden.Also haben irgendwie beide Seiten schuld: Die Firmen das nur CoD & Co gekauft werden,der Kunde das andere Genres aussterben oder keine Innovationen bieten.
Ich für meinen Teil hab da schon etwas resigniert: Ich brauche keine Innovation,ich will einfach nur Spiele bei denen die gängige Praxis gut funktioniert - damit sind die meisten Firmen leider schon vollkommen überfordert.
The Scooby schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
The Scooby hat geschrieben:Doch kann man es ihnen vorwerfen?

Ja. Das kann man. Das muss man auch. Weil die Leute in den entsprechenden Führungspositionen die Verantwortung für diese Entscheidung tragen. Die kann man ihnen nicht einfach mit allgemeinen Hinweisen auf den Verschuldungsstand bundesdeutscher Bürger abnehmen.

Ich nehme keinem was ab. Ich wollte damit nur hinweisen, nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen, wenn man selber kaum besser ist. Glashaus und so... ;)
schrieb am

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