Neuer Bonusplan abgenickt
Nachdem Midway vor einigen Tagen mit einem ersten Entwurf eines Bonusplans bei den Insolvenzverwaltern für Verwunderung gesorgt hatte, hat das zuständige Verwaltungsbericht jetzt eine überarbeitete Fassung abgesegnet, wie Gamasutra berichtet.
Diese sieht eine Bonuszahlung von insgesamt 600.000 Dollar an 28 ausgewählte "Schlüsselangestellte" - zu denen der Geschäftsführer des Unternehmens, Matt Booty, allerdings nicht gehört - vor, sollte es gelingen, die Besitztümer des Publishers für mehr als 30 Mio. Dollar zu veräußern. Dazu gehören natürlich auch die Rechte an Marken wie Mortal Kombat oder diversen Arcade-Oldies.
Ein zweiter zu erreichender Meilenstein pocht auf eine für die Geldgeber verträgliche Umstrukturierung oder Abwicklung des insolventen Unternehmens, die auch das Begleichen der Ansprüche des Hauptaktionärs Mark Thomas ermöglichen würde. Sollten beide Bedingungen erfüllt werden, bekämen jene begünstigten Angestellten einen Bonus von insgesamt mehr als 1,6 Mio. Dollar ausgezahlt, außerdem gäbe es nochmals Nachschlag, falls die Einnahmen deutlich jenseits der 30-Millionen-Grenze liegen sollten - 75.000 Dollar pro zusätzlich verbuchter Million.