Neuer Bonusplan abgenickt

Nachdem Midway vor einigen Tagen mit einem ersten Entwurf eines Bonusplans bei den Insolvenzverwaltern für Verwunderung gesorgt hatte, hat das zuständige Verwaltungsbericht jetzt eine überarbeitete Fassung abgesegnet, wie Gamasutra berichtet.

Diese sieht eine Bonuszahlung von insgesamt 600.000 Dollar an 28 ausgewählte "Schlüsselangestellte" - zu denen der Geschäftsführer des Unternehmens, Matt Booty, allerdings nicht gehört - vor, sollte es gelingen, die Besitztümer des Publishers für mehr als 30 Mio. Dollar zu veräußern. Dazu gehören natürlich auch die Rechte an Marken wie Mortal Kombat oder diversen Arcade-Oldies.

Ein zweiter zu erreichender Meilenstein pocht auf eine für die Geldgeber verträgliche Umstrukturierung oder Abwicklung des insolventen Unternehmens, die auch das Begleichen der Ansprüche des Hauptaktionärs Mark Thomas ermöglichen würde. Sollten beide Bedingungen erfüllt werden, bekämen jene begünstigten Angestellten einen Bonus von insgesamt mehr als 1,6 Mio. Dollar ausgezahlt, außerdem gäbe es nochmals Nachschlag, falls die Einnahmen deutlich jenseits der 30-Millionen-Grenze liegen sollten - 75.000 Dollar pro zusätzlich verbuchter Million.


Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • Trotzdem bereichern sich bei uns auch dauernd die größten Arschlöcher. Siehe nur den tollen Zumwinkel. Steuerhinterziehung und extremste Rufschädigung für den Konzern (Deutsche Post AG) und als Belohnung tritt er zurück und bekommt pro Jahr noch paar Millionen "Abfindung" und setzt der  [...] Trotzdem bereichern sich bei uns auch dauernd die größten Arschlöcher. Siehe nur den tollen Zumwinkel. Steuerhinterziehung und extremste Rufschädigung für den Konzern (Deutsche Post AG) und als Belohnung tritt er zurück und bekommt pro Jahr noch paar Millionen "Abfindung" und setzt der Dreistheit die Krone auf indem er sich seine 20 Millionen Rentenanspruch (wie kann man bitte solche Ansprüche haben?) auf einen Schlag auszahlen lässt. Und so läuft es auf der Welt tagtäglich. Die größten Egoisten bauen Scheiße und werden mit Millionenbeträgen belohnt. Wie Pallino schon sagte: In einen Sack mit dem Pack und in den Fluss werfen (aber vorher mit ner dicken Schwermetallstange drauf schlagen).
  • Chapter 11 des US-Insolvenzrechts macht's möglich. Hierzulande gilt Gläubigerschutz den Gläubigern. In den Vereinigten Staaten verhält es sich andersherum.
  • wer hat nun das sagen in dem laden? die insolvenzverwalter anscheinend nicht, denn die lassen ja zu, dass andere angestellte den eigentlichen job des insolvenzverwalters übernehmen und sich noch daran bereichern.