Keine Geldstrafe wegen "Hot Coffee"
Vor fast genau einem Jahr wurde die ESRB, welche in der USA Alterseinstufungen für Unterhaltungssoftware vergibt, auf eine Modifikation aufmerksam, die es erlaubte, eine Sexszene nachzuspielen. Da Rockstar Games schuldig im Sinne der Untersuchung war (die entsprechende Szene war bereits im Spiel enthalten und wurde nicht von Fanseite erstellt), wurde die untere Altersgrenze von "ab 17" auf "ab 18" angehoben. Daraufhin veröffentlichte Take 2 ein entschärftes San Andreas - ohne Aufsehen erregenden Inhalt.
Die amerikanische Behörde Federal Trade Commission hat den Fall "Hot Coffee" seitdem unter die Lupe genommen, doch wie Take 2 bekannt gab, ist die Untersuchung inzwischen abgeschlossen: Der Publisher kommt ohne Geldstrafe davon, muss in Zukunft die Altersgrenzen ernst nehmen und dafür sorgen, dass die Kommission der ESRB sämtliche Inhalte neuer Spiele zusammen mit Take 2-Verantwortlichen begutachtet.
Wie Gamespot weiß, wurde Take 2 weiterhin mit einer Warnung bedacht. Das bedeutet, dass der Publisher bei einem Verstoß gegen die Vereinbarung pro Vergehen 11.000 Dollar Bußgeld zahlen muss. Offenbar ist dabei unklar, ob "ein verkauftes Spiel" oder "ein Verkaufstag" jenen "einen Verstoß" darstellt.