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Ubisoft: Über den Einfluss von Wertungen

Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft
Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft
Im Rahmen einer Konferenz erzählte Ubisofts Alain Martin nicht nur, dass man ein Auge auf die Cryptic Studios geworfen hatte, sondern plauderte laut Gamasutra auch über die Verkaufszahlen einiger Spiele. So hält man es für möglich, dass sich Prince of Persia 2,5 bis drei Mio. Mal verkaufen könnte. Das Marktumfeld sei härter, da es mehr konkurrierende Produktionen gebe, allerdings habe Ubisoft in diesem Jahr die Umsatzprognosen schon drei Mal erhöhen müssen.

Far Cry 2 hat wohl die die initialen Verkaufserwartungen nicht ganz erfüllen können - Ubisoft hofft allerdings darauf, dass sich der Shooter auch langfristig gut verkauft und wird den Titel deswegen weiter bewerben. Auch hier geht man von 2,5 bis drei Mio. Einheiten aus. In Nordamerika habe sich EAs Dead Space - welches zur gleichen Zeit veröffentlicht wurde und sich an die gleiche Zielgruppe richtet - deutlich besser verkauft, in Europa sei das umgekehrt gewesen, so Martinez. Welcher sich auch noch zum Thema Wertungen äußerte:

"Um ehrlich zu sein, als Assassin's Creed veröffentlicht wurde und 82 Prozent [Durchschnittswert] bekam, waren wir verzweifelt und dachten, wir würden sterben."

Das Spiel entwickelte sich dennoch zu einer der erfolgreichsten Ubisoft-Titel. Anders sei dies bei Prince of Persia: The Sands of Time gewesen, welches wertungstechnisch besser abschnitt.

"Wenn Sie sich unser erstes Prince of Persia ansehen - wir dachten, es würde großartig laufen, aber es verkaufte sich knapp zwei Mio. Mal, also waren wir enttäuscht."

Es hänge nicht immer alles ab von den Wertungen, so die Schlussfolgerung des Ubisoft-Finanzchefs - Innovation und Qualität seien der Schlüssel zum Erfolg.

Kommentare

johndoe869725 schrieb am
@ Max
Die meisten User, die sich über zu leichte Spiele aufregen, sind meistens Leute, die sich die Zeiten eines Castlevania 1 zurückersehnen, wenn das bei dir nicht der Fall ist, dann tut es mir, aber wenn man diesen Schwierigkeitsvorwurf tausendmal in diesem Kontext gelesen hat, dann reagiert man eben so wie ich es tat.
Dennoch halte ich PoP, so weit ich es bisher gespielt für das Beste der neuen Ubisoft Titel. Zwar wiederholen sich wieder die Spielmechaniken, wie bei AC und FC2, aber diesmal wirkt es nicht so aufgesetzt und die Wiederholungen fügen sich gut ins Spieldesign ein, was bei den Minispielen von AC und den sich innerhalb von 30 Sekunden auffüllenden Söldnerlagern von FC2 nicht der Fall war. Beide zerstören sich außerdem durch ihre Mechaniken die Glaubwürdigkeit ihrer eigenen Welt. In einem Land, in dem Bürgerkrieg herrscht, sollten nicht alle nur auf einen schießen und in einer mittelalterlichen Stadt, sollte der verrückte Rumpöbler die Aufmerksamkeit der Wachen auf sich ziehen und nicht derjenige, der angeschubst wird. Solche Macken hat PoP, allein schon aufgrund seines Aufbaus nicht.
Was den Punkt leichter angeht, so meine ich damit, dass Elika im Endeffekt nichts weiter ist, als ein ins Spielgeschehen integrierter Rücksetzpunkt, der am Anfang einer Klettersequenz gesetzt wird. Das war bei den drei Vorgänger-PoPs auch nicht anders, nur dass es da eben eine Ladescreen gab, wenn man versagt hatte. Die Sprungsequenzen an sich, waren bei der SoT Trilogie nicht schwerer. Richtige Strafen für spielerisches Versagen gibt es seit Jahren bei den Plattformern nicht mehr und wenn wir uns überlegen, wie diese Strafen früher ausgesehen haben, ist das auch nicht so schade drum. Dennoch hätte ich mir beim neuen PoP auch andere Schwierigkeitsgrade gewünscht, wobei ich Elika gar nicht deaktiviert hätte, wie es manche fordern, sondern vielmehr den Spieler dazu verpflichtet hätte, auf den höheren Schwierigkeitsgraden, die Aktionen des Prinzen...
Max Headroom schrieb am
@KnuP:
(..Punktegeilheit..)
Eine Entwicklung die man auch wunderbar hier im Forum beobachten kann. (..) Wenn hier ein gutes Spiel z.B. 82% bekommt hallt ein Aufschrei der Verzweiflung durch die Kommentare,als ob dies der schlimmste Verriss aller Zeiten wäre.

Jep. Auch ich habe dies beobachtet. Anscheinend kann man es niemanden so richtig recht machen. Da gibt es die einen, die sich die Punkte und Prozente komplett wegwünschen, damit das Spiel dann "künstlerisch" bewertet werden kann. Dann, nur 5 Sekunden später, schreit die andere Ecke des Raumes, weil sie in Tomb Speed Deluxe die verdammten 2 Prozente zur 90er Wertung vermissen. Andere wünschen sich nur 6 Verteilpunkte wie in der Schule, andere wollen eine Statistik mit 100.000 Punkten sehen, die auf 6 Stellen hinter dem Komma genau arbeiten sollte.
Ich finde, Jörgs "neue Art" das alte 100% System auszunutzen sehr gewagt, aber auch sehr passend. Mittelmaß sollte bei 50-60 Prozent liegen, und nicht wie "traditionsweise" immer bei 70-80 ;)
Da hat man noch genug Luft nach unten, für fantastische Spiele wie "Autobahn Raser" und "Mein Teletubbie Schminkkurs", und mehr als ausreichend Luft für gute Titel (70er), sehr gute (80er) und wirklich herrausragende Spiele (90+). Es ist in gewisser weise ein Bruch und für viele sicherlich eine Art Provokation, aber mit dieser Art der Bewertung komme ich tatsächlich sehr gut zurecht.
... und dennoch hätte das neue Tomb Raider ruhig 5 Punkte mehr bekommen dürfen. Nein! Nicht schlagen... AUA !!! :hammer:
Als "alter Sack" kenn ich noch die Zeit als alles über 80% als klare Kaufempfehlung gesehen wurde (und auch so von den Lesern verstanden wurde).

:) hehe. Ich greife mal...
johndoe869725 schrieb am
Es hänge nicht immer alles ab von den Wertungen, so die Schlussfolgerung des Ubisoft-Finanzchefs - Innovation und Qualität seien der Schlüssel zum Erfolg.

Falsch. Weder Qualität und vor allem keine Innovationen sind der Schlüssel zum Erfolg. Ein NFS steht in allen Verkaufscharts, ein CoD wird zum 5. Mal ohne Änderungen neu aufgegossen und verkauft sich dennoch. EA hat auf dem PC über Jahre hinweg mit Erfolg tech. veraltete PS2 Umsetzungen von FIFA und Konsorten verkauft.
Ubi geht oft gute Wege und verfolgt gute Ziele, bleibt aber auf der Mitte stehen. Far Cry 2 hatte alle Voraussetzungen für ein Spitzenspiel und hat einige guten Mechanismen und Ideen, nur leider nicht konsequent umgesetzt. AC? Genau dasselbe, wobei ich solche "Ideen" wie die seltsamen Verrückten, die immer nur den Spieler angeschubst haben, für völlig daneben halte. Das neue PoP spiele ich gerade und es ist tatsächlich sehr einfach, aber auch nicht soooo viel leichter als die Sands of Time Trilogie. Was Max in diesem Kontext fordert, sind Mechaniken von Vorgestern, die nur dazu führen, dass man dieselben Level immer wieder und wieder spielen muss. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei.
KnuP schrieb am
Max_Headroom hat geschrieben:(...)
"Um ehrlich zu sein, als Assassin's Creed veröffentlicht wurde und 82 Prozent [Durchschnittswert] bekam, waren wir verzweifelt und dachten, wir würden sterben."

:) Prozentgeilheit mal wieder. Wenn ich mal meine bescheidene (= nahezu nicht vorhandene) Mathematikkenntnisse ganz blöde anwenden dürfte: 50% = Mitte von 100%. 50% würde etwa Notentechnisch einer 3 entsprechen, mit Tendenz zur 4. 70-90% würde ich zur 2-er Riege zählen und 91% aufwärts ganz klar zur Spitze aller Bewertungen. 82%, eine klare 2+, nur ein kleiner Abstanz zur 1er-Elite, ist für einen brandneuen Titel alles andere als schlecht. (...)

Eine Entwicklung die man auch wunderbar hier im Forum beobachten kann.
(Nicht nur allein auf AC bezogen) Wenn hier ein gutes Spiel z.B. 82% bekommt hallt ein Aufschrei der Verzweiflung durch die Kommentare,als ob dies der schlimmste Verriss aller Zeiten wäre.
Man hat den Eindruck,das viele Spieler (vor allem jüngere) glauben das alles was nicht an der 90% Marke kratzt es nicht wert sei auch nur , Verzeihung , mit dem Arsch angekuckt zu werden.
In den letzten Jahren ist ein enormer Erwartungsdruck aufgebaut worden - wahrscheinlich weil in der Vergangenheit viele Mags selbst dem langweiligsten 08/15 Durschnittsspiel noch einen 70% Stempel aufgedrückt haben.
Als "alter Sack" kenn ich noch die Zeit als alles über 80% als klare Kaufempfehlung gesehen wurde (und auch so von den Lesern verstanden wurde).
Ansonsten - mal wieder sehr ausführlich Max. :wink:
Schön mal wieder was von dir zu lesen.
Max Headroom schrieb am
Far Cry 2 hat wohl die die initialen Verkaufserwartungen nicht ganz erfüllen können - Ubisoft hofft allerdings darauf, dass sich der Shooter auch langfristig gut verkauft und wird den Titel deswegen weiter bewerben.

Es ist ein großer Name, es ist eine große (leere) Welt und es hat eine große Feuer-Engine. Die Produktionskosten waren sicherlich auch nicht ohne und man hat deshalb auch die Hoffnung auf das eingespielte Geld nicht aufgegeben. Das Problem ist leider, dass sich Spieler gerne "neues" Wünschen. Innovationen sind gefragt. Produzenten allerdings sehen die Sache etwas anders. Sie wollen Geld an Entwickler leihen und die Vermarktung übernehmen, versprechen sich aber davon mehr Geld in ihrer Kasse. Und da muss man dann entweder über Termine oder über Einschränkungen spielerischer (z.Bsp. Casual) Natur reden. So kommen schnell mal Beta-Versionen, leere Levels oder simple Texturupdates als Vollpreisspiele auf dem Markt. Wir haben NextGen-Technik, da sind die Produktionskosten bekanntlicherweise nicht gerade im 500-Euro Bereich ;)
Des Prinzens erster Neuanfang war eine Überraschung im JnR-Gewerbe. Man erkannte den guten alten Prinzen wieder, und dennoch boten sich überraschend neue Welten mit dem Sand als neues Element. Bullet-Time... mal andersrum ;)
Assassin's Creed wurde schon von Anfang an erwartet. Es sollte ein Launchtitel der PS3 werden und die Story war mehr als Top-Secret. Dazu gesellte sich überraschenderweise auch was für das Auge des Interviewers ;) Sch(m)erz beiseite... Assassin's Creed war ebenfalls sehr gut. Nur hatte man hier neben der Technik leider vergessen, für die Länge der Spieldauer mehr Abwechslung zu bieten. Das Wiederholen der Elemente zog sich leider teilw. wie zäher Kaugummi. Doch unterm Strich akzeptiere ich Assassin's Creed als Vollpreisspiel durchaus voll und ganz. Schließlich ist es der erste Teil einer Serie... hoffentlich ;)
Nun aber...
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