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Ubisoft: Rote Zahlen

Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft
Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft

Das, was sich schon in den vorherigen Quartalen angedeutet hatte, zeigte sich jetzt auch in der Gesamtbilanz: Ubisoft musste das vergangene Geschäftsjahr (1. April 2009 bis 31. März 2010) mit einem Verlust in Höhe von 44 Mio. Euro abschließen, nachdem man im Vorjahr noch ein Plus von 68,8 Mio. Euro erwirtschaftet hatte. Der Umsatz fiel mit 871 Mio. Euro 18 Prozent niedriger aus als im Vorjahr, als man mehr als eine Mrd. Euro einnehmen konnte.

Yves Guillemot machte das schlechte wirtschaftliche Umfeld und den allgemeinen Umsatzrückgang in der Branche, der den Publisher besonders hart getroffen habe, verantwortlich. Als Umsatzmotoren erwiesen sich Assassin's Creed II sowie Just Dance  welche laut Angaben des Herstellers über neun Mio. bzw. drei Mio. Mal an den Handel ausgeliefert wurden. Der Absatz von Red Steel 2 entspreche immerhin den erwartungen - welche vom Hersteller in den Wochen vor dem Release nach unten geschraubt worden waren.

Angesichts der roten Zahlen hatte der Hersteller schon vor einiger Zeit verkündet, man werde sich stärker auf erfolgreiche Marken konzentrieren und diesen häufigere bzw. regelmäßigere Fortsetzungen spendieren. Ähnliches lässt Guillemot im abschließenden Jahresbericht erneut verlauten und verspricht, dass der Publisher in laufenden Geschäftsjahr wieder profitabel sein soll. Man rechne mit ersten Resultaten/Ergebnissen der Investitionen, die man im Online-Bereich getätigt hat, auch erhoffe man sich Einiges von Natal und PlayStation Move.

"At the same time, we will continue to reorganize our studios and enhance our development teams' productivity. These reorganizational moves will enable us to release new iterations of our major franchises on a more regular basis, and guarantee high quality levels. This will allow us to secure a level of highly profitable recurring sales while continuing to tap the new growth opportunities in our industry."

Auf die einzelnen Plattformen aufgeschlüsselt verteilte sich der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr folgendermaßen:

System: Umsatzanteil (Vorjahreswert)

  • NDS: 14% (29%)
  • PC: 8% (9%)
  • PS2: 1% (2%)
  • PS3: 23% (20%)
  • Wii: 26% (18%)
  • Xbox 360: 22% (19%)

Quelle: Ubisoft

Kommentare

Sephiroth1982 schrieb am
wie wundervoll. es gibt also doch noch gerechtigkeit im universum. wohl mit drm ganz heftig auf die fresse geflogen, was UBI? bin echt happy darüber. vielleicht lernen die jetzt was. falls nicht, ich würde denen net nachheulen wenn sie komplett bankrott gehen.
EinfachNurIch schrieb am
Cohaagen hat geschrieben:
EinfachNurIch hat geschrieben:Spielen ist mal reiner Luxus und jeder hat es in der Hand darüber zu entscheiden ob es dem Publisher und damit ev. auch den Entwicklern gut geht. Mir ist z. B. völlig Wurscht was aus einer Klitche wie Ubi, EA oder Acti/Blizz wird. Wenn die ihre Unternehmen an die Wand fahren, dann gehen sie halt Pleite, na und?

Na und? Also so egal ist mir das nicht. Ich wünsche keinem Publisher oder Spieleentwickler die Pleite. Vielleicht mal einen Dämpfer, aber bestimmt nicht den Bankrott. Meistens werden damit auch die Lizenzen zu einer meiner Lieblingsspieleserien mitbegraben, so dass man die zumindest vage Hoffnung auf eine Fortsetzung vergessen kann.

Ich habe ja nicht gesagt, daß ich es ihnen Wünsche, mir ist es einfach egal. Solange die Sachen entwickeln die mich ansprechen, kaufe ich was von ihnen. Wenn sie das lassen und sei es wegen einem für micht nicht akzeptablen Kopierschutz, dann deuten sie damit an, daß sie mein Geld nicht wollen und wenn sie dann Pleite gehen, haben sie halt was falsch gemacht. Das letzte Spiel von Ubi, daß mich ev. interessiert hätte wäre Prince of Persia gewesen, was ich aber trotzdem nicht kaufe, auch wenn es wider Erwarten gut werden sollte, weil ich nichts mehr von Ubi kaufe, wegen ihrem DRM auch wenn ich eh keine Spiele mehr für den PC kaufe.
Ich kenne Firmen die Pleite gingen einfach weil ihnen die Banken, aus welchen Gründen auch immer, die Kredite gesperrt haben, trotz voller Auftragsbücher. Die tun mir leid, oder Entwicklungsstudios die einfach keine Geldgeber finden obwohl sie eigentlich gute Spiele entwickelt haben, die noch nicht mal erfolglos waren.
EinfachNurIch schrieb am
4P|Zierfish hat geschrieben:
aber der publisher bestimmt, auf wie vielen geräten die software laufen darf.

Ist es dann nicht zumindest eine Kopierreglementierung?
Quasi ein Schutz vor unerlaubt vielen Kopien?
Quasi ein Kopierschutz? ^^
Tut mir leid, wenn ich hier übermäßig drauf rumreite. Aber es ist manchmal einfach müßig mit Leuten über die genaue Bedeutung eines Wortes zu diskutieren, wenn sie durchaus verstanden haben was man sagen will aber rumnörgeln müssen um zu beweisen, dass sie im Recht sind.
Und Recht ist immer relativ. So relativ wie die Bedeutung von Worten.
Die Bedeutung ist nämlich nicht immanent sondern liegt vielmehr in der Verwendung. Aber das is n anderes Thema ;)

Es mag ja sein, daß die momentane Implementierung immer auch einen Kopierschutz enthält. Das ist aber nicht zwingend erforderlich. Man könnte z. B. eine zeitliche Begrenzung einbauen. Da darfst du das Teil kopieren so oft du willst und auch überall abspielen. Nach der gewissen Zeitspanne stellen aber alle Kopien einfach den Dienst ein. Wo wäre hier der Kopierschutz?
Wie gesagt, DRM beinhaltet wesentlich mehr als einen Kopierschutz, letztendlich bedeutet es die Entrechtung des Käufers. Und das ist insofern Quatsch, weil mit seinen digitalen Rechten verdient niemand auf dieser Welt wirklich Geld.
dcc schrieb am
So sieht es aus wenn ex-Kunden zum Kopierer werden.
Macht weiter so Ubisoft, dann wird mein Traum wahr - ein Traum ohne große Geldmaschinerien die jeden Sektor ausbeuten bis er verrottet.
sphinx2k schrieb am
Tja freut mich auch wenn immer noch zu viel verkauft wurde.
Ich hätte noch 3 Ubi Spiele auf der Liste die ich mir sofort kaufen würde wenn sie den Kopierschutz entfernen. So gehen ihnen ca. 130 Euro durch die Lappen alleine von mir.
schrieb am

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