Ubisoft

Next-Gen-Fokus auf KI

Wenn die nächste Konsolengeneration von den Herstellern eingeläutet wird, ist natürlich mit visuellen Verbesserungen zu rechnen.  Laut Yves Jacquier von Ubisoft Montreal gibt es aber einen Bereich, in dem sich deutlich mehr tun wird: die Künstliche Intelligenz.

Der Publisher werde in den kommenden fünf Jahren 200.000 Dollar pro Jahr investieren, um neue Wege für die Herstellung von Spielen zu ergründen. Einer der Schwerpunkte wird dabei prozedurale KI sein. Wer den Eindruck einer makel- und nahtlosen Spielewelt vermitteln will, müsse sich schließlich des KI-Problems annehmen.

Allgemein geht die Branche davon aus, dass Grafik nicht mehr ein starkes Feature sein wird. Natürlich ist Grafik besser für Marketingzwecke, weil man Dinge zeigen kann. KI kann man nicht so einfach zeigen.

Unser Problem bei der Xbox 360 und der PS3 ist, dass wir extrem eingeschränkt sind hinsichtlich der Sachen, die wir machen. Es ist für die Entwickler eine Herausforderung, schöne Grafik UND gute KI UND guten Sound abzuliefern mit relativ wenig Speicher und Rechenzeit.

Wir gehen davon aus, dass es diese Einschränkungen bei der nächsten Konsolengeneration nicht mehr geben wird. Spiele werden eine realistische Grafik und mehr Sachen auf dem Bildschirm haben, aber was hat man denn davon, wenn man etwas realistischer macht und besser animiert, wenn die KI schlecht ist?

Autor: Julian Dasgupta
-Werbung-

Alles zu Ubisoft

weitere News

Aktuelle Videos

Aktuelle Bilder

-Werbung-

Kommentare

Du musst eingeloggt sein, um einen eigenen Kommentar verfassen zu können. Bewertungen können ohne eingeloggt zu sein vergeben werden. Jetzt einloggen
  • Naja, wundert mich nicht das das von Ubisoft kommt, wo doch gerade ein Fanprojekt die KI von Heroes of Might and Magic 5 am verbessern ist. Das hat so große Wellen geschlagen das die das nun offiziell machen wollen und ein bisschen was in das Gebiet investieren wollen. Die Kosten sind schon ok so,  [...] Naja, wundert mich nicht das das von Ubisoft kommt, wo doch gerade ein Fanprojekt die KI von Heroes of Might and Magic 5 am verbessern ist. Das hat so große Wellen geschlagen das die das nun offiziell machen wollen und ein bisschen was in das Gebiet investieren wollen. Die Kosten sind schon ok so, es geht dabei eigentlich nur um Gehälter. Denn für KI Verbesserungen braucht man keine teure Technik, sondern nur Leute die sich mit dem "Gedankengang" einer KI beschäftigen und diese technisch festhalten. Bei Interesse zu dem Thema: http://forum.drachenwald.net/index.php? ... c77197c6ef Dort ist auch auf irgendeiner Seite der Link zu der Projektseite der "KI-MACHER" ;)
  • wenigstens ubisoft hat es gerafft tolle grafik bei games ist völlig überbewertet und nicht der wichtigste faktor. find ich gut das sie sich mehr für gute KI einsetzen
  • Blasebalken schrieb:
    The Scooby schrieb:
    Deuterium schrieb:
    Was hat eine vernünftige KI bitte mit neuer Hardware zu tun? Ist die KI jetzt Super-Pi, oder was?Die KI wird und wurde einfach immer zu stiefmütterlich behandelt, weil die Augen der
     [...]
    Blasebalken schrieb:
    The Scooby schrieb:
    Deuterium schrieb:
    Was hat eine vernünftige KI bitte mit neuer Hardware zu tun? Ist die KI jetzt Super-Pi, oder was?Die KI wird und wurde einfach immer zu stiefmütterlich behandelt, weil die Augen der Entwickler woanders lagen. Ich glaube, dass berechnen einer KI ist nicht das zeitaufwendige, sondern das ordentliche Programmieren dieser ist der wahre Zeitfresser.
    Du hast ja keine Ahnung wie viel Rechenkraft unser Gehirn hat, um den menschen als intelligentes Wesen so dastehen zu lassen, wie er heute ist. Wir sind da in Bereichen von Supercomputern, die zehntausende, wenn nicht gar hundertausende von Prozessoren besitzen. Dagehen ist ein i7 ein Witz. http://de.wikipedia.org/wiki/Gehirn#Rec ... gsaufnahme Natürlich brauch man keine so gewaltige Rechenleistung für eine gute KI in Spielen, doch dürfte ersichtlich werden, dass diese viel mehr Ressourcen verbaucht als wir und das vorstellen.
    Das ist Unsinn und hat mit KI nicht viel zutun. Das normale Gehirn kann sich maximal 7 Operationen im Bewusstsein merken. Du kannst im Kopf nicht so schnell sein wie ein Rechner, musst du aber auch nicht, denn das Gehirn ist weit mehr als eine normaler Supercomputer. Darum können auch Schachspieler beispielsweise Schachcomputer besiegen, auch wenn diese weit mehr Züge im Vorraus berechnen können. Das hat aber nix mit einer vernünftigen KI zu tun. Es hat ja schon FEAR gezeigt, dass es schon vor Jahren möglich war eine vernünftige KI zu entwickeln, die halbwegs Intelligent agiert. Natürlich gibt es bei komplexerer Umgebung mehr Variablen, die bedacht werden müssen, ist halt Programmieraufwand, nichts weiter. Es gibt ja genug Filmmaterial oder Studien aus dem man Verhaltensmuster bestimmter Gruppierungen herauslesen kann. Für gute KI braucht es meiner Meinung nach keine Rechnenleistung hinter, sondern vor dem Bildschirm. Und dafür sind 200.000 Doller meiner Ansicht eine lächerliche Summe.
    Also mir Unsinn zu unterstellen und dann es mit der Lächerlichkeit von 7 Operationen zu begründen, ist schon eine Beleidigung. Unser Gehirn natürlich komplett anders aufgebaut, aber dennoch wurde jede Erfahrung die wir irgendeann zum allerersten mal gemacht haben, mit jedem der dazugehörigen hundertausenden bis millionen Eindrücken erstmal berechnet. Durch die Erfahrung im laufen des Lebens, und das ist der entscheidende Punkt, erleben wir die Eindrücke, die millionenfach sekündlich und minütlich auf uns einprasseln, nach und nach und brauchen sie nicht sofort immer wieder neu berechnen, wie eine KI es machen müsste oder bei ähnlichem Muster die Erfahrung in dem, beklagten, mangelnden Speicher, bzw RAM ablegen müsste. Der normal geistig behinderte, würden eher deiner Begründung entsprechen, denn diese haben leider nicht die Fähigkeit Eindrücke dauerhaft so zu verarbeiten wie normale Menschen. Die KI von FEAR war letztendlich auch schlecht (hab das Spiel 3x durchgespielt) aber in den Schlauchlevels konnte das gut kaschiert werden weil sie dem Raum entsprechend geskriptet war. Wenn man nämlich bei einer Ballerei zurückzieht, sieht man die KI noch immer hinter dem Schreibtisch hockend, obwohl die sich taktisch neu orientieren hätte können. Ähnlich bei Thief. Routinen, die bei einem erreichten Lautstärke- oder Lichtpegel ohne Abstufung von einer auf die andere gewechselt sind. Die Lautstärke in aktuellen Spielen nur einen festen Radius, der von jetzt auf gleich aufhört. Das ist so, als ob du 5m neben der vollaufgedrehten Anlage stehst, dein eigenes Wort nicht mehr verstehst, aber bei 5,00000001m es totenstill ist. Es geht also um die Abstufung der Rutinen und die müssen laufend berechnet werden.