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Ubisoft: Weniger Umsatz & Verlust

Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft
Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft
Im der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres (1. April bis 30. September 2011) konnte Ubisoft einen Umsatz von 248,5 Mio. Euro erwirtschaften und lag damit zwar unter der Vorjahresmarke (260,5 Mio.), aber fast 30 Prozent über den ursprünglichen Prognosen. Dabei musste man einen Verlust von 37,1 Mio. Euro hinnehmen - im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte es ein Minus von 89,8 Mio. Euro gegeben.

Neben dem guten Absatz älterer Spiele wie den Tanzspielen oder Assassin's Creed: Brotherhood verwies der Publisher auch auf Driver: San Francisco: Das Rennspiel habe sich besser verkauft als einst erwartet. Im Online-Bereich - Download-Titel wie From Dust oder TrackMania 2, aber auch Browser-Spiele wie Die Siedler Online - habe man 132 Prozent zulegen können.

Im laufenden Geschäftsquartal baut Ubisoft vor allem auf Assassin's Creed: Revelations, I Am Alive, Rayman Origins und eine Armada von Musikspielen. Yves Guillemot merkt auch noch an: Der Hersteller fange jetzt langsam an, "die Ernte einzufahren für die Bemühungen hinsichtlich häufigerer Veröffentlichungen unserer HD-Marken auf einem sehr hohen Qualitätsniveau" und die Investitionen im Online-Bereich. In der vergangenen Woche erst hatte der Hersteller die Übernahme von RedLynx (Trials-Reihe, MotoHeroz) verkündet.

Der Geschäftsführer bestätigte außerdem nochmal, dass es natürlich auch 2012 ein Assassin's Creed geben wird - keine große Überraschung angesichts der bisherigen Serienfrequenz und entsprechender Infos, die vor ein paar Wochen veröffentlicht wurden. Die Zahl der Vorbestellungen für Assassin's Creed: Revelations seien deutlich höher als beim direkten Vorgänger.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres verteilte sich der Umsatz folgendermaßen:

System: Umsatzanteil (Vorjahreswert)

  • NDS: 4% (7%)
  • 3DS: 2% (-)
  • PC: 7% (6%)
  • PS3: 23% (22%)
  • PSP: 1% (5%)
  • Wii: 28% (23%)
  • Xbox 360: 28% (36%)
  • Andere: 7% (1%)




Quelle: Ubisoft

Kommentare

YokoOHHNoo schrieb am
PC Spiele haben bei jedem Publisher, der Cross-Plattform-Spiele entwickelt, einen sehr geringen Anteil am Gesamtgeschäft. Schau dir mal MW3 an: 10,5 Mio Käufer am ersten Tag, online bei Steam sieht man im Schnitt 80k, gekauft haben es sicher deutlich mehr, sind ja nicht alle gleichzeitig online. Aber selbst wenn es 10 mal mehr PC Spieler gekauft haben als online sind, so läge der Anteil der PC-Version immer noch bei deutlich unter 10%. Es hat also nicht nur mit dem Kopierschutz zu tun, sondern vor allem mit dem vergleichsweise kleinen Markt auf dem PC.
Bei Skyrim spielt vllt auch noch die PC-Vergangenheit der TES-Reihe eine Rolle, aber auch hier werden am Ende sicher viel mehr Konsolen-Versionen verkauft als PC-Versionen.
Venator_86 schrieb am
Die PC Zahlen sind lächerlich, dank dem Ubisoft Kopierschutz. Und die kosten für die ganzen Server und Entwicklung müssen sehr hoch gewesen sein, so dass ein hoher Verlust auf wenig umsatz (beim PC) der Fall ist. Skyrim hat diesen Mist nicht und siehe da...
YokoOHHNoo schrieb am
Ah ok. Hätte ich nicht gedacht, dass PC-Spiele so viel weniger verschenkt werden. Nun gut, die meisten Besitzer eines im Vergleich zu Konsolen teuren PCs haben wahrscheinlich genug Geld, sich die Spiele auch selbst zu kaufen, das ganze Jahr über :).
Spunior schrieb am
@YokoOHHNoo
Das hängt u.a. damit zusammen, dass das Weihnachtsquartal - und darauf beziehen sich im Februar veröffentlichte Zahlen ja - bei den meisten Herstellern natürlich reichlich konsolenlastig ist, da dann gerade der Absatz in Nordamerika durch die Decke geht. In der Regel werden zu Weihnachten ja eher Konsolen/Konsolenspiele verschenkt. Ubisofts wichtigste Spiele in jenem Quartal waren in den beiden vergangenen Quartalen die Tanzspiele sowie Assassin's Creeed. Erstere sind nur auf den Konsolen verfügbar, letztere erschienen erst im März auf dem PC. Da Ubisoft in dem Zeitraum auch ansonsten kein zugkräftiges PC-Produkt im Portfolio hatte, landet man da schnell bei einem Prozent.
YokoOHHNoo schrieb am
Naja 7% sind 7% mehr, die es sonst nicht gäbe. Auch hier wirds wohl um ein paar Millionen gehen.
schrieb am

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