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Ubisoft: Handlung von Assassin's Creed geklaut?

Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft
Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft
Ein Autor namens John Beiswenger hat Ubisoft wegen Urheberrechtsverletzung verklagt. Der Grund dafür ist die Handlung der Assassin's-Creed-Reihe. Beiswenger hat im Jahr 2002 ein Buch namens »Link« geschrieben, das sich u.a. darum dreht, dass eine Maschine gebaut wird, die es Benutzern ermöglicht, sich in die Erinnerungen ihrer Vorfahren hineinzuversetzen und diese selbst zu erleben. Attentäter kommen in dem Roman ebenso vor wie Bio-Synchronizer und Kirchen-Verbindungen. Kommt einem bekannt vor? Durchaus.

Allerdings ist der gesamte Sachverhalt natürlich weitaus komplexer - warten wir also einfach mal ab, wie es weiter geht. Beiswenger fordert auf jeden Fall eine Wiedergutmachung in Höhe von 1.05 Mio. Dollar (und bis zu 5.25 Mio. Dollar, falls den Richtern der Nachweis gelingt, dass Ubisoft absichtlich seine Ideen gestohlen hat) sowie die Einstellung der Entwicklung von Assassin's Creed III. Eine offizielle Stellungnahme seitens Ubisoft zu dieser Angelegenheit gibt es noch nicht. Die gesamte Klageschrift kann hier (auf Englisch) nachgelesen werden.

Quelle: Patent Arcade

Kommentare

The Incredible Hojo schrieb am
Naja, Kunst ist entweder alles oder nichts. Die Tatsache, ob einem etwas gefällt oder nicht ist keine Entscheidung, ob es etwas Kunst ist oder nicht. Natürlich gibt es das subjektive Kunsturteil, sprich, was mir gefällt und wie es auf mich wirkt (neben dem handwerklichen Kunsturteil), aber das spricht einem Kunstgegenstand nicht seinen Status ab.
Da aber Spiele offiziell weder Kunst noch Kulturgut sind, ist es sowieso unerheblich, sich darüber zu streiten.
(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt schrieb am
Hast du dir nie darüber gedanken gemacht das unsere historische vergangenheit eines Tages ihr Limit überschritten hat, was Geschichten angeht, vor allem gute. Und neue kriege im mittelalter oder im alten Griechenland oder in amerika werden kurzfristig nicht einfach dazukommen. Man kann nur das nehmen was da ist. Die Möglichkeiten sind begrenzt und Szenarien werden oft widerverwendet. Wer denkt beim Wort amerikanischer Bürgerkrieg oder Indianer noch "Oh, was ist das. Hört sich interessant an"
Andere Orte, andere Begebenheiten, andere Kleidung. Das ist Kunst. Nicht das hier...
Kajetan schrieb am
Fiddlejam hat geschrieben:Also warum meinst du, dass es verdient war?

Nirgendwo sage ich, dass Ubisoft sowas "verdient" hat. Doch je mehr große Unternehmen selber in die Fallstricke einer maßlos übertriebenen Gesetzgebung zum Schutze von "Geistigem Eigentum" kommen, an welcher sie selber entweder aktiv beteiligt waren oder sie stillschweigend begrüßt haben, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass hier über die enstprechenden Seilschaften und Lobbyisten Druck auf die Politik gemacht wird, hier doch bitte etwas zu ändern. Denn die Industrie selbst hat wider besseren Wissen auf eine Verschärfung solcher Gesetze gedrängt und tut es immer noch. Es wird Zeit, dass sie selber zu schmecken bekommen, was sie meinen anderen vorsetzen zu können.
Fiddlejam schrieb am
So wie du es nun auslegst, frage ich dich, was das mit Ubisoft zu tun hat.
Ubisoft tut nichts von alledem.
Sie lassen Fan Fiction und Art zu, erlauben Lets Plays und Wikis mit massiven Storyspoilern.
Das einzige, wofür man sie dran kriegen kann, ist ihr Kopierschutz, den sie aber ohnehin zurück gefahren haben und der auch vorher keine große Nummer war.
Also warum meinst du, dass es verdient war?
Allerdings gibt es genügend Filme und Bücher darüber, so das es doch schon verbraucht ist. Ungefähr so wie die Ankündigung eines neuen Strategiespiels das das römische Imperium und dessen Gegner wiederauerlebt. Kennt man bis zum geht nicht mehr. Jedenfalls reden wir einander Vorbei. Apropos hält man sich in den Assasis Ceed Teilen sowieso nicht an die Realität, wenn ich mir ansehe wieviel Gegner er umhaut und seine Kletterkünste. Warum also so eine Kulisse wie Europa oder Amerika. Tja, aus Faulheit. Übrigens kann man auch ein Zeitalter nehmen (antike, mittelalter, western) als den Welteinfluss im Spiel, ohne wieder zu unserer Weltkugel, seinen Kriegen und Namen zu greifen.

Wo ist bitte der Unterschied, ob ich "Red Dead Redemption" nenne oder "Gunboys Adventures in East Ragnoflakdungs"?
Du machst ein Setting nicht interessanter, weil du ihm einen anderen Namen gibst.
Überhaupt ist der amerikanische bürgerkrieg und der Befreiungskrieg davor so langweilig. Ich meine da stellen sie sich in Reihe und Glied hin, knallen sich gegenseitig ab und dienen dem Hintermann als schutzschild. Die einzigen, die das ganze hochziehen und dramatisieren sind die Amerikaner selbst. Dabei waren es alles Idioten von den Soldaten bis zu den Generälen. Aber gut, Hauptsache die amerikanische Flagge wieder ein wenig schwenken, wie in Spiderman 3.

Jede Revolution bestand aus Idealisten, die sich für etwas einsetzten, was dann doch...
Kajetan schrieb am
Fiddlejam hat geschrieben:
Was jetzt diese Sache zwischen Autor und Ubisoft betrifft ... so wünsche ich Ubisoft einen dicke, fette und teure Niederlage. Warum? Nicht, weil ich es dem Autor gönne, sondern weil nur so, wenn es an den Geldbeutel geht, lernen die Industrieverantwortlichen was für ein Loch sie sich mit dem Beharren auf eine sehr strikte Interpretation von "Geistigem Eigentum" graben. In Punkto Software-Patente dämmert es den großen Konzernen ja so allmählich, was für ein extrem teurer und fataler Innovationstillstand entsteht, wenn man Ideen wie physische, analoge Gegenstände behandelt.

Bitte, nicht schon wieder diese Geschichte.
Ich sehe ja ein, dass es der falsche Weg ist, den Kunden prinzipiell zu kriminalisieren - aber dieses "alles Wissen muss frei sein" ist Unsinn.
Ja, Ideen sind eine Sache. Kabale und Liebe von Schiller gebe es wohl ohne Emilia Galotti von Lessing nicht, kein Auto ohne Rad, keine Computer ohne den Strom.
Aber damit lässt sich kein kompletter Klau rechtfertigen.
Wenn ich Autor bin und ein Buch schreibe, habe ich ein Recht darauf, dass es nicht irgendein Penner in seinem Schuppen fotokopiert und im Eigendruck heraus gibt.
Wenn ich Comiczeichner bin, habe ich ein Recht darauf, Kontrolle über meine Werke zu haben, damit nicht irgendein Kiddie meint, es müsste einen rassistischen Witz hinein photoshoppen.
Wenn ich Software entwickle, habe ich ein Recht darauf, für diese Software einen Preis zu erheben und sie gegebenenfalls zu schützen, damit der erstbeste Vollidiot sie mit Strg+C kostenlos bekommen kann.
Daraus entsteht kein Fortschritt. Eine Idee ist eine Idee, kein fertiges Produkt.

Ich sehe, dass Du gar nicht verstanden hast, was ich gemeint habe.
Mir geht es um eine zu strikte Interpretation von "Geistigen Eigentum", wie man sie vor allem im...
schrieb am

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