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Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft
Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft
Dass auch Ubisoft das Free-to-play-Modell (F2P) für sich entdeckt hat, ist bekannt. Im Rahmen einer Konferenzschaltung ging der Publisher laut Venturebeat einmal mehr auf jenes Thema ein.

Es sei eben ein sehr flexibles Geschäftsmodell, bei dem der Spieler die Möglichkeit hätte, mehr Geld auszugeben als bei einem handelsüblichen Ansatz, merkt Stephanie Perotti an, die bei Ubisoft als Worldwide Director of Online Games tätig ist. Auch könne man ein größeres Publikum erreichen.

Das Unternehmen verweist auf Die Siedler Online und vergleicht den browser-basierten Titel mit Die Siedler 7. Ersteres sei weltweit überall verfügbar und werde in neun Sprachen angeboten - weitere sollen folgen. Auch habe man hinsichtlich der Veröffentlichung, des Marketings und der Preise die volle Kontrolle. Die Siedler 7 hingegen sei offiziell in 28 Ländern in fünf Sprachen veröffentlicht worden. Perottis Fazit: "Die Siedler Online wird voraussichtlich innerhalb von vier Jahren mehr Geld einbringen als die gesamte Siedler-Reihe auf dem PC zuvor in neun Jahren."

Alain Martinez meldete sich ebenfalls zu Wort: F2P werde einen Einfluss auf alle kommenden Spiele des Publishers haben. Sicherlich werde es auch jenen Ansatz im Konsolenbereich geben. Allerdings könne man auch bei Spielen, die zum Vollpreis verkauft werden, Lektionen aus dem F2P-Bereich nutzen, heißt es da mit Verweis auf einen Titel wie Sleeping Dogs von Square Enix: "Die nächste Generation wird mehr und mehr item-basiert sein. Davon wird die Gewinnträchtigkeit unserer Spiele profitieren." Sprich: Sogar Vollpreistitel würden künftig  Mikrotransaktionen bieten.

Quelle: Ubisoft

Kommentare

traceon schrieb am
Sobald sich in einem Vollpreistitel die Mikrotransaktionen/DLCs auf das Gameplay auswirken, werde ich den definitiv boykottieren. Bei Ubisoft werde ich da künftig sehr genau hinsehen, und Assassins Creed 3 hat beste Chancen, mein erster Boykott-Titel zu werden. :mad:
Hardcore XXL schrieb am
Es müsste korekterweise "b2p" heißen, "buy-to-play". Was ist das für Bullshit? Ist mittlerweile alles so drecks kommerzig geworden? Klar, die Entwickler haben es auch nicht leicht, Budgetmäßig. Aber Leute, wohin bewegen wir uns? :evil:
Ich hab ne Idee, sollen sie doch das Spiel gleich in nen Arcadespielautomaten stecken, wo man pro Leben 2-3 ?uro reinschmeißen muss und am Ende des Monats kommt dann der Publisher vorbei und entleert den Kasten wieder. :lol: :lol: :lol:
sette07 schrieb am
"Free-to-play wirkt auf alles"
Auf mich nicht. ;-)
anigunner schrieb am
Ich spiele zwar selbst einen FtP-Titel, aber der ist so ehrlich und macht aus seinem bezahlbaren Vorteilen keinen Hehl. Ich dort auch schon etwas Geld liegen lassen, aber wenn ich so bedenke wie viel Zeit ich dort schon verbracht habe ist es gerechtfertigt. FtP ist nicht per se schlecht, allerdings wird es immer öfters einfach als "Melkkuh" missbraucht. Und jetzt da angefangen wird auch Vollpreistitel irgendwie in dieses Konzept zu pressen wird es richtig ekelhaft. Der ganze DLC-Wahn ging mir schon ziemlich auf die Nerven, das ist jetzt nur die weitere Steigerung. Gewinnmaximierung ist angesagt, für jedes Skin, Mission und jede Map wird jetzt Geld verlangt. Und das teilweise ziemlich viel.
Das geht alles immer weiter in Richtung Spiele sind nichts mehr weiter als Serviceplattformen um Geld zu verdienen. Punkt aus. Es zählt nicht mehr das Gesamtwerk, sondern nur noch wie man am besten Inhalte zusätzlich nachfügen kann. Danach wird alles ausgerichtet. Blizzard hat es mit Diablo 3 schon etwas vorgelebt was passiert wenn man ein Spiel so umbaut das es möglichst viel Geld einbringt. Und weitere werden folgen.
Ich finde es ehrlichgesagt scheisse das der Gewinn immer mehr in den Fokus kommt, und nicht mehr das eigentliche Spielerlebnis. Leute wie ich finden ihre Spiele eher bei den Indies oder teilweise bei Kickstarter, da dort meist noch Leute unterwegs sind die wirklich mit Herzblut an etwas kreativem arbeiten bzw. ihre Idee bestmögich umsetzen wollen. Klar wollen die auch Geld verdienen, aber es ist nicht der einzig wahre Grund um das Produkt zu erschaffen. Die ganzen AAA-Titel werden doch echt nur noch nach marketingtechnischen Vorgaben von armes Schweinen in Knochenarbeit am Fließband produziert, möglichst laut, bunt und geskriptet. So der der Kunde am besten gar nicht merkt wie hohl und generisch mittlerweile alles geworden ist. Anspruch oder Innovation ist dort nur von Interesse wenn es den Umsatz steigert.
Das kommt davon wenn die ganzen...
Dicker Igel schrieb am
Ganz ehrlich? Diese Inhalte werden sowieso alle cracked/hacked werden.... das wird wieder ein Spielplatz werden für die ganzen Release Groups.
Der Schuss muss einfach nach hinten los gehen, ich befürchte aber es wird genug dumme geben.
schrieb am

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