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Ubisoft: Angebliches Interesse an THQ

Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft
Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft
THQ sei durchaus im Besitz einiger interessanter Dinge, die man vielleicht erwerben würde, falls der Publisher sie zum Verkauf anböte - das hatte Ubisoft-Präsident Yves Guillemot vor wenigen Wochen durchblicken lassen.

Über die Insolvenz des Konkurrenten ist jener Fall jetzt quasi eingetreten: THQ und sein Eigentum steht zum Verkauf. Und so will das britische Branchenmagazin MCV jetzt erfahren haben, dass der französische Publisher sehr konkret darüber nachdenkt, in den eigenen Geldbeutel zu greifen. Man befände sich bereits in Gesprächen mit THQ und der Clearlake Capital Group, welche den potenziellen Neueigentümer vertritt.

Grundsätzlich gäbe es natürlich zwei Kaufszenarien für Ubisoft: Der Hersteller lässt den von THQ angestrebten Deal mit Clearlake über die Bühne gehen. Sollte deren Hintermann nur ein finanzielles Interesse an dem Hersteller gehabt haben, könnten Guillemot & Co. dann gegen einen vermutlich nicht zu kleinen Aufpreis genau jene Studios und Marken erwerben, an denen man interessiert ist.

Alternativ hat Ubisoft die Möglichkeit, innerhalb der nächsten 28 Tage ein eigenes Angebot für die Assets der Firma auszusprechen. Dabei müsste man die Offerte von Clearlake in Höhe von 60 Mio. Dollar allerdings ebenfalls deutlich überbieten und könnte sich einzelne Marken oder Studios nicht einfach zum Schnäppchenpreis genehmigen, da das Gesamtpaket der Investmentfirma aus Sicht der Gläubiger ansprechender sein dürfte. Laut der MCV-Quellen ist man allerdings eher auf Schnäppchen aus.

Ein Auge könnte Ubisoft insbesondere auf eine Übernahme der WWE-Lizenz geworfen haben, da das Unternehmen im Sportbereich schon seit geraumer Zeit eher schwach aufgestellt ist und bisherige Versuche, zumindest in den Fußballbereich reinschnuppern zu können, eher erfolglos waren. Auch Volition und die Saints Row-Marke dürften durchaus ihren Reiz haben. Dank Assassin's Creed, Watch_Dogs und Far Cry hat Ubisoft zwar mehrere Titel mit offener Spielwelt im Portfolio - die Saints würden allerdings genau in die GTA-Schiene passen, die dort noch nicht besetzt ist. Da sich der jüngste Teil der Serie recht erfolgreich verkauft hat, wäre man aber vermutlich - so denn einzelne Assets zum Verkauf stehen - auch nicht der einzige Interessent.

THQ nennt neben Volition noch Relic, Vigil Games, THQ Shanghai sowie THQ Montreal sein Eigen. Das Montreal-Studio wird von Patrice Desilets (Assassin's Creed I & II) geleitet, der Ubisoft vor über zwei Jahren den Rücken gekehrt hatte, um bei THQ an einer neuen Marke (1666) arbeiten zu können. Ubisoft hatte den Hersteller daraufhin verklagt und ihm und seinem neuen Angestellten vorgeworfen, unrechtmäßig weitere Entwickler von Ubisoft Montreal abgeworben zu haben trotz einer entsprechenden Klausel im Arbeitsvertrag von Desilets. 

THQ hält außerdem noch die Rechte an Marken wie Company of Heroes, Homeworld, Homefront, Red Faction, Darksiders und natürlich noch die Lizenz für Spiele basierend auf dem Warhammer 40.000-Universum. Im Rennspielbereich gibt es u.a. MX vs. ATV sowie die Juiced-Reihe - in beiden Fällen würde es aber nur um die Marken gehen, da die dafür zuständigen Studios schon vor einiger Zeit geschlossen wurden. Für alteingesessene Spielernaturen vielleicht noch interessant: Dank der Übernahme von Rainbow Arts hält THQ auch die Rechte an diversen Klassikern aus hiesigen Gefilden.

Ein Überblick zur aktuellen Situation beim Publisher gibt es hier.

Kommentare

Strassid2 schrieb am
Kajetan hat geschrieben:EA hat das Online-DRM von Securom (Sony) verwendet.
Stimmt, hatte ich verwechselt - der Aufschrei auf Seiten der Gamer war aber der Gleiche.
greenelve schrieb am
deathproof hat geschrieben:Das nenne ich aber mutig, UBI Soft stand doch vor kurzem noch selber zum Verkauf an.
Gut es hatte andere Gründe, was ist aber wenn UBI erst THQ kauft und dann im ganzen von Activision oder EA gekauft wird.
Wird wohl so schnell nicht geschehen, konnte sich Ubisoft in letzter Zeit, unter anderem mit der AC Reihe, gut aufstellen.
Serious Lee schrieb am
Always on und free 2 play
Onlinepass und double-pay
Micropayment, DRM
Items kaufen, Superfan
First edition, 100 Dollar
Gleicher Scheiss, nur jetzt viel toller
THQ goes Ubisoft
wow, wie ich mich freue
Darauf habe ich gehofft
ich halte euch die Treue
deathproof schrieb am
Das nenne ich aber mutig, UBI Soft stand doch vor kurzem noch selber zum Verkauf an.
Gut es hatte andere Gründe, was ist aber wenn UBI erst THQ kauft und dann im ganzen von Activision oder EA gekauft wird.
Kajetan schrieb am
Strassid2 hat geschrieben: Ich habe aber auch nicht vergessen, dass sich auch unzähliche Zocker aufgeregt haben, als EA (wie damals auch Ubi) auf Starforce gesetzt hat mit limitierten Installationen, etc. (Es war bei Alarmstufe Rot 3, glaube ich)
EA hat das Online-DRM von Securom (Sony) verwendet.
schrieb am

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