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Ubisoft: "Jährliche Fortsetzungen kein Problem für Assassin's Creed"

Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft
Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft
Vor drei Jahren hatte Jean-Francois Boivin sinniert, Assassin's Creed benötige vielleicht mal eine Auszeit. Man könne einen Boden nur begrenzt oft beackern, bevor dieser Ermüdungserscheinungen zeige, so der Producer von Ubisoft Montreal. Yves Guillemot erteilte jenem Ansinnen allerdings nur Tage später eine recht direkt Absage: Mit Verweis auf steigende Vorbestellerzahlen merkte der Ubisoft-Präsident an, Boivin habe nicht zu entscheiden wie mit der Marke verfahren wird.

Angesichts des Rekordabsatzes
von Assassin's Creed 3 sieht sich auch Yannis Mallat bestätigt. Der ist als Chef von Ubisoft Montreal eine der mächtigsten Personen beim Publisher und äußerte sich im Interview mit Eurogamer.net über mögliche Abnutzungserscheinungen: "Die Spieler sagen uns, wenn es soweit ist. Derzeit kommen aber immer mehr zu der Marke, also sehe ich jenen Zeitpunkt nicht erreicht."

"Das ist unser Durchbruch. Wenn du hochwertige Inhalte bietest, ist die Häufigkeit einer Serie überhaupt kein Problem. Ganz im Gegenteil: Die Leute erwarten immer mehr Inhalte. Und es ist nur allzu verständlich, dass man die auch liefert. Die Spieler sind zufrieden, und es ist unser Job, sie zufriedenzustellen."

Mallat verweist auf das geschickte Hantieren des Publishers mit mehreren Studios. Ein jährlicher Rhythmus bedeute schließlich nicht, dass die Entwickler nur ein Jahr Zeit für ein Spiel hätten. Assassin's Creed 4:Black Flag stamme nicht von dem Team, das Assassin's Creed 3 entwickelt hatte. Die Marke sei so reif, dass man auf Jahre hinaus Inhalte bzw. Pläne sowie die dafür benötigte Technologie habe. Im Hinblick auf Boivins Bodenmetapher merkt Mallat noch an, durch den Wechsel der Teams hätten die Entwickler stets genug Zeit etwas durchzuschnaufen und auf neue Gedanken zu kommen.

Kommentare

Wigggenz schrieb am
Werden die Konzerne eigentlich alle miteinander verrückt oder warum wird man mittlerweile mit einem bescheuerten Statement nach dem anderen bombadiert?
johndoe1527797 schrieb am
Die Kunst ist rechtzeitig den Stecker zu ziehen oder die Serie weiterzuentwickeln!
Guitar Hero hat ja auch irgendwann nicht mehr geklappt. Oder Need for Speed. Oder...
Wulgaru schrieb am
Ich habe zwar nur den ersten gezockt und kann nicht beurteilen ob die Serie sich insgesamt wie Fließbandware anfühlt....allerdings...was wollt ihr eigentlich von Ubi Soft? Die Serie verkauft sich wie geschnitten Brot. Es wäre unglaublich dämlich das ganze von sich aus zu beenden, solange man damit soviel Geld verdienen kann.
Und nein hier geht es nicht darum irgendwelche künstlerischen Ideale zu verraten sondern um den Erfolg des Unternehmens. Versetzt euch einfach mal in deren Position und sagt mir das ihr ernsthaft anders handeln würdet. Ich glaube euch das keine einzige Sekunde.
CafeSan schrieb am
Ja jährlich ist zuviel. Korrekt ist auch, dass die Spiele klare Mängel aufweisen. Viele Features sind aufgesetzt und nicht wirklich durchdacht ins gesamtgefüge eingesponnen.
Auf der anderen Seite: Was außer AC ist auch nur ansatzweise so ähnlich? AC verballert in so gut wie jedem teil neue, bisher kaum in spielform dargestellte szenarien/settings. Natürlich immer mit dem gleichen Gameplay. Aber ich finde da steckt weit mehr Arbeit drinnen, als das immer gleiche Ballerkorsett irgendwo im Nahen Osten, Russland, Korea, oder weiß der Geier wo. Daher finde ich den Vergleich mit COD unfair. Die Welt von AC ist sehr stimmig und atmosphärisch und abseits der eigentlichen assassinengeschichte auch erstaunlich gut recherchiert. Das spiel mit der umdeutung historischer Ereignisse finde ich auch spannend.
Ob ich dann jetzt jedes Spiel bei Release für 60 ocken kaufen muss? nicht wirklich. Für mich wird nach Teil 3, jetzt erstmal wieder die AC für 20 euro schiene gefahren. Gerade das Wissen, dass diese Spiele stetig nachkommen und die Vorgänger damit auch stetig im Preis fallen werden, erleichtert die kaufentscheidung und das Warten doch ungemein.^^
Am Besten fand ich Brotherhood! :) Am grauseligsten den ersten... ich hab den Releasenah am Pc angefangen und kurz darauf vergessen, so erschüttert war ich von dieser gähnenden langeweile. Damit war die reihe für mich auch eigentlich tot. Bis mich ein Freund vor einiger Zeit dazu animierte mir doch wenigstens den 2ten teil nochmal anzuschauen, da man jetzt doch viel geändert habe. Gemacht getan, für unterhaltsam befunden und weitergespielt. In dem Zuge auch noch mal durch den ersten teil durchgequält (war ja bei revelations für ps3 mit dabei), der story halber. Die story finde ich im übrigen durchaus unterhaltsam. Jetzt nicht oscar-verdächtig, aber ausreichend für meine Motivation.
schrieb am

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