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Ubisoft-Geschäftsbericht: Umsatz leicht rückläufig; Rainbow Six Siege mit 15 Mio. registrierten Nutzern; Update 1.4 beflügelt The Division; Verkäufe von Watch Dogs 2 nehmen an Schwung auf

Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft
Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft
Ubisoft hat im Geschäftsbericht für das dritte Quartal (Oktober bis Dezember 2016) des laufenden Geschäftsjahres bekanntgegeben, dass der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen ist. 529,9 Mio. Euro wurden umgesetzt (Vorjahr: 561,8 Mio. Euro). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres belief sich der Umsatz auf 811,3 Mio. Euro; 47,2 Prozent der Verkäufe stammen aus dem Digitalgeschäft (Steigerung um 84,4 Prozent). Zu den Gewinnen oder den Verlusten wurden keinerlei Angaben gemacht.

Insgesamt verzeichnete der Publisher einen Anstieg der "monatlich aktiven Nutzer" (MAU) um 33,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem Rainbow Six Siege mit 15 Millionen registrierten Spielern (Stichtag: 6.2.2017) und einem Rekord bei den "monatlich aktiven Nutzern" wird hervorgehen. Auch bei The Division ist die Anzahl der täglich aktiven Nutzer vom 24. Oktober 2016 (der Tag vor Update 1.4) bis zum 31. Dezember 2016 um 152,3 Prozent gestiegen. Besonders stark waren die Verkäufe von "älteren Spielen" (Back-Katalog) - fast 57,1 Prozent aller Verkäufe entfielen auf dieses Segment. Der Verkaufsstart von Watch Dogs 2 sei nicht so "dynamisch" wie erwartet gewesen, hätte mittlerweile aber an Schwung aufgenommmen. Steep würde sich etwas besser als erwartet verkaufen.

Ubisoft-Chef Yves Guillemot ist zufrieden mit dem Beginn der Umsetzung des Drei-Jahre-Plans. So sollen Spiele als Plattformen etabliert und dann über längere Zeit mit Inhalten unterstützt werden. Ein Beispiel für diesen Plan sind die Year-One- und Year-Two-Inhalte von Rainbow Six Siege. Bei For Honor ist ein ähnliches Modell vorgesehen. Und trotz leicht sinkender Verkäufe schätzt Guillemot, dass sie ihre gesetzten Ziele erreichen werden. Bis Ende März 2017 wird Ubisoft u. a. For Honor, Ghost Recon Wildlands, Just Dance 2017 für Switch, die Alaska-Erweiterung für Steep, The Last Stand für The Division veröffentlichen.


Quelle: Ubisoft

Kommentare

Heruwath schrieb am
Usul hat geschrieben: ?
11.02.2017 16:33
Heruwath hat geschrieben:Spiele wie Division, Rainbow Six und For Honor sind fokusiert auf den Multiplayer.
Da hast du dir halt die drei Multiplayer-Spiele rausgesucht, um deine Theorie zu stützen - aber dabei sollten wir nicht außer Acht lassen, daß UbiSoft auch "klassische" Spiele im althergebrachten Sinne veröffentlicht, bei denen dieser Drang nach Bindung der Spieler nicht zu beobachten ist (außer durch Fortsetzunge wie bei AC).
Wenn du der Meinung bist, daß der Fokus der Publisher heute viel stärker auf Multiplayer liegt als früher, dann könnte man von einem Paradigmenwechsel sprechen, ja. Allerdings müßte man dann auch bedenken, daß z.B. Ultima Online bereits vor 20 Jahren einen MP-Hype ausgelöst hat. Fortgesetzt und auf die Spitze getrieben von WoW. Von Counterstrike und dem ganzen anderen alten Zeug ganz zu schweigen.
Mit anderen Worten: Das Abgrasen der Multiplayer-geilen Spieler ist meines Erachtens nichts Neues dergestalt, daß man von einem Paradigmenwechsel sprechen könnte. Was heutzutage wie ein Katalysator für die Wahrnehmung dieses Effekts wirkt, ist, so finde ich, daß immer mehr Leute immer mehr online sind - und damit auch Online-Spiele nicht mehr als Nerd-Zeug belächelt wird.
Das vergesse ich überhaupt nicht.
Allerdings sollte man auch eine mögliche Tendenz erkennen. Natürlich hört Ubisoft jetzt nicht auf "klassische" Spiele zu entwickeln, das habe ich auch geschrieben. Allerdings ändert sich die Ausrichtung dieser "klassischen" Spiele und die Art, wie sie gemacht werden. Man hat ein No-Man's Sky gelobt für sein procedural generation, obwohl das Thema...
Usul schrieb am
Heruwath hat geschrieben:Spiele wie Division, Rainbow Six und For Honor sind fokusiert auf den Multiplayer.
Da hast du dir halt die drei Multiplayer-Spiele rausgesucht, um deine Theorie zu stützen - aber dabei sollten wir nicht außer Acht lassen, daß UbiSoft auch "klassische" Spiele im althergebrachten Sinne veröffentlicht, bei denen dieser Drang nach Bindung der Spieler nicht zu beobachten ist (außer durch Fortsetzunge wie bei AC).
Wenn du der Meinung bist, daß der Fokus der Publisher heute viel stärker auf Multiplayer liegt als früher, dann könnte man von einem Paradigmenwechsel sprechen, ja. Allerdings müßte man dann auch bedenken, daß z.B. Ultima Online bereits vor 20 Jahren einen MP-Hype ausgelöst hat. Fortgesetzt und auf die Spitze getrieben von WoW. Von Counterstrike und dem ganzen anderen alten Zeug ganz zu schweigen.
Mit anderen Worten: Das Abgrasen der Multiplayer-geilen Spieler ist meines Erachtens nichts Neues dergestalt, daß man von einem Paradigmenwechsel sprechen könnte. Was heutzutage wie ein Katalysator für die Wahrnehmung dieses Effekts wirkt, ist, so finde ich, daß immer mehr Leute immer mehr online sind - und damit auch Online-Spiele nicht mehr als Nerd-Zeug belächelt wird.
Heruwath schrieb am
Usul hat geschrieben:
Heruwath hat geschrieben:Einzelne Spiele, eingeschlossen Fortsetzungen, sind nicht mehr die Basis für den Status Quo. Es geht viel mehr um Bindung. Die Anforderungen wachsen und somit auch der Wunsch Spieler an bestimmte Spiele oder Marken zu binden, wo sie das bekommen, was sie sich gewünscht haben. Die games branche macht gerade einen paradigm shift durch. Ubisoft sind nicht die Einzigen, welche davon betroffen sind. Es werden noch einige folgen.
Mich würde mal interessieren, wie du diesen Paradigmenwechsel z.B. am Beispiel UbiSoft etwas ausführlicher darlegen würdest. Insbesondere die Sache mit der "Bindung"... vor allem im Vergleich zu "früher".
Spiele wie Division, Rainbow Six und For Honor sind fokusiert auf den Multiplayer. Die ersten beiden werden mit einem season System betrieben, welches konstant über Jahre hinweg neue Inhalte bieten soll. Das Ziel ist es Spieler zu halten und sie eben an ein Spiel oder eine Serie zu binden. Die Spiele werden mehr und mehr zu einem Service. Früher hat man ein Spiel veröffentlicht, vielleicht noch dlc und ein addon und dann ist die Untertützung eingestellt worden. Es gab natürlich Sequels, und die Lebensdauer eines Spiels belief sich vielleicht auf 1 - 2 Jahre. Heute laufen Spiele über mehrere Jahre und werden immer noch mit neuen Inhalten versorgt. Rainbow Six hat schon mehrere seasons durchlaufen und in Division setzt das zweite Jahr an.
Der Grund dafür ist zum einen der Aufwand diese Spiele zu entwickeln und zum anderen der Wunsch der Spieler in einem Spiel zu bleiben. Es gibt viele Spieler, die mehrere unterschiedliche Spiele spielen und dafür ihr Geld ausgeben. Es gibt auch viele Spieler, die ihr Geld in ein einziges Spiel stecken und es über Jahre hinweg spielen. Das muss nicht unbedingt ein Spiel sein, die Bindung zu einem Publisher geht auch. Die Herangehensweise an die Spiele als ein...
winkekatze schrieb am
Hans Gruber hat geschrieben:
ronny_83 hat geschrieben:Das die bei Division irgendwann kurz vor Release diesen Zahlenregen bei Treffern eingefügt haben, darauf komm ich heut noch nicht klar.
Den "Zahlenregen"konnte man von Anfang an übers Optionsmenu ausschalten..besser wurde es dadurch aber nicht, außer visuell natürlich :biggrin:
der "Zahlenregen" kann aber auch manchmal nützlich sein, vor allem bei Spielen wie the Division, wo es darum geht die bestmögliche Ausrüstung zu wählen...da kann es schon sinnvoll sein wenn man sieht wieviel Schaden ein Schuss/Crit/Dot wirklich macht.
Ich fand the Division als Coop-Game für zwischendurch ganz nett, nach dem Storyende war dann aber schluss... für mehr hats mich nicht motivieren können.
johndoe1841603 schrieb am
ronny_83 hat geschrieben:Das die bei Division irgendwann kurz vor Release diesen Zahlenregen bei Treffern eingefügt haben, darauf komm ich heut noch nicht klar.
Den "Zahlenregen"konnte man von Anfang an übers Optionsmenu ausschalten..besser wurde es dadurch aber nicht, außer visuell natürlich :biggrin:
schrieb am