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Konami kritisiert Preiskrieg in UK

Konami (Unternehmen) von Konami
Konami (Unternehmen) von Konami - Bildquelle: Konami
Es dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben, dass Videospiele in Großbritannien trotz zusätzlich anfallender Versandkosten oft günstiger zu haben sind als bei uns. Hinzu kommt, dass selbst Neuveröffentlichungen sehr schnell sehr stark im Preis sinken.

Gerade Letzteres ist Publisher Konami, der sein europäisches Hauptquartier in Frankfurt am Main hat, ein Dorn im Auge.

"Die Spielepreise in Großbritannien sind sehr schlecht", meint Kunio Neo, Präsident von Konami Europe. "Die Händler senken immer die Preise, so dass der Profit für die Publisher immer kleiner wird." Dabei sei Konami nicht einmal der größte Leidtragende - anderen Publishern ginge es aufgrund der Situation auf der Insel noch deutlich schlechter.

"Wir haben unseren Sitz in Deutschland und trotz der wirtschaftlichen Umstände in vielen anderen Ländern läuft es in Deutschland ganz gut. Wir sind also nicht so betroffen wie ein US-Publisher, der eine Niederlassung in Großbritannien hat. Sie leiden darunter, weil sie ihren Fokus auf die Verkäufe in UK legen", so Neo weiter.

Konamis europäischer General Manager Martin Schneider fügt hinzu: "Sagt den Shops in Großbritannien, dass sie diesen Preiskrieg beenden sollen".

Auslöser der jüngsten Debatte war die Veröffentlichung von Deus Ex: Human Revolution, das die Kette Gamestop mit einem Kampfpreis von 21 Pfund angeboten hat - der Normalpreis liegt dagegen bei knapp 50 Pfund. Kurze Zeit später zog Tesco nach und senkte den Preis auf 30 Pfund.

Ein anderer, bei MCV nicht namentlich genannter Sprecher eines anderen weltweit operierenden Publishers sieht in dem Preiskrieg dagegen sogar einen Vorteil und behauptet, dass gerade durch die Vergünstigungen im Umkehrschluss auch mehr Exemplare verkauuft werden.


Kommentare

Thjan schrieb am
DeadPool HL hat geschrieben:Ich kaufe grundsätzlich alle meine Spiele im UK, da ich in der Branche gearbeitet habe und die EK Preise und Gewinnspannen kenne.
Die Preise im UK sind absolut angemessen und bescheren den Publishern, Großhändlern und Einzelhändlern mehr als genug Gewinn.
Die Publisher verzeichnen seit geraumer Zeit auch nur weniger Gewinn und keine Verluste. Eben weil viele der Woll-Milch-Säue aus Deutschland und ähnlich überteuerten Ländern gemerkt haben, das sie hierzulande einen nicht gerechtfertigen Aufpreis bezahlen.

Welche Shops sind denn generell zu empfehlen? Zavvi / TheHut & Amazon oder gibts noch besseres?
xXxVenomxXx schrieb am
"Die Händler senken immer die Preise, so dass der Profit für die Publisher immer kleiner wird."
Ho ho ho, ist es nicht so das die Händler bei den Publishern ordern, so Mengenrabatt bekommen und dann halt z.B Konami genau das bekommt was es auch verdient?
Also für lau bekommen die Händler die Spiele garantiert nicht um dann später den Publisher zu bezahlen.......Ausserdem schon mal dran gedacht das die Spiele in Gb vieleicht nicht zu bilig sondern in Deutschland einfach zu teuer sind?
Erst der schwache Pfund ließ die Preise fallen. Vor dem Durchbruch des Internethandels waren Uk Fassungen bei den örtlichen Spielehändlern immer gleich teuer und soger noch beliebter, wegen Uncut und so.
dobpat schrieb am
Sarfinwsl hat geschrieben:
dobpat hat geschrieben:
Sie verkaufen zu einem Festpreis an die Händler, was der danach macht spielt keine Rolle.

Glaubst du wirklich, dass ein Elektronik-Fachhandel 200 Fernseher, 500 Radios, 100 Rechner, hunderte an Tastaturen und Mäuse, 1000ende an DVDs, CDs und Spiele im Voraus vom Handel aufkauft nur um sie dann auf "gut Glück" in den Laden stellt und hofft das wer kommt und kauft?
Da ist alles auf Provision.
Der Händler schliesst ein Vertrag ab das er X Mengen an Item A in seinen Laden auf Provisonsbasis aufnimmt. Dann wird ein Vertrag ausgehandelt " Der Händler erhält x% vom Verkaufspreis als Provison, der Rest geht an den Verkäufer, Publisher, wen auch immer.
Der Handel ist auch nicht verpflichtet die 69.95 als Preis zu nehmen, aber wenn sie es tun ist ihr Gewinn höher, aber in einigen Fällen, wie z.B. Gamestop müssen sie es auch, da sie weniger Einheiten verkaufen, wie zum Beispiel Media Markt oder Saturn, die den Preis gekonnt drücken und so ihr Verkaufszahlen in die Höhe pushen.

Selbst wenn das bei vielen so wäre, ich glaube es gibt beides also auf Provisionsbasis und auch das normale Lager füllen auf "gut Glück".
Aber selbst mit Provisionsbasis wird wohl ein Vertrag ausgehandelt werden, der dem Verkäufer immernoch Gewinne beschert somit kann es nicht sein das der Publisher sich da beschwert.
Wenn Konami einen Mindestpreis haben will, dann solen sie den halt mit dem Händler aushandeln.
Ist doch nicht das Problem des Kunden, sondern einfach bestimmen hier Angebot und Nachfrage.
Wenn es sich für Konami angeblich nicht lohnen würde dann würden sie gar nicht an den Händler in uk verkaufen. Und für den Händler in uk gilt das gleiche.
Somit ist das für mich einfach nur jammern auf sehr sehr hohem Niveau.
Und wie gesagt, erst jetzt lese...
Sarfinwsl schrieb am
*Hier stand ein doppelter Text*
schrieb am

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