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BioWare: Über EA-Übernahme & AAA-Wahn

BioWare (Unternehmen) von
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Auf der Develop-Konferenz plauderte Greg Zeschuk u.a. über die Arbeitsweise BioWares. Die RPG-Spezialisten werkeln zwar ständig an Produktionen, die in die Triple-A-Kategorie eingeordnet werden können, was aber nicht unbedingt das Maß aller Dinge sein muss, wie Zeschuk findet.

"Derzeit das Produzieren von Triple-A-Projekten für Konsolen anzustreben, ist ein falsches Ziel für die meisten Entwickler."

Das sei seit Ewigkeiten die Zielsetzung der meisten Teams gewesen, mittlerweile habe sich aber der Markt verändert. Nur wenige Firmen könnten sich das wirklich noch leisten, aufgrund der finanziellen Risiken würden die Hersteller außerdem immer konservativer werden. Das würden auch viele bewährte Branchenveteranen zeigen, die derzeit kleine Studios mit einer positiven Firmenkultur aufbauen. Wenn man sich schon eine Ausrichtung suchen wolle, dann sollte man in Richtung der Online-Spiele schauen. Die gebe es in allen Größen und Formen, auch biete der Markt noch reichlich Potenzial.

BioWares eigene Firmenkultur habe nach der Übernahme durch Electronic Arts erstmal eine Anpassungsphase durchlaufen müssen. Es habe knapp ein Jahr gedauert, bis die Zusammenarbeit mit dem neuen Mutterkonzern reibungslos funktioniert habe, aber auch jetzt sei man immer noch dabei, neue Dinge zu lernen. Es sei eine Herausforderung gewesen, Teil eines Unternehmens zu werden, gleichzeitig aber die eigenen Werte zu bewahren.

"Das ist wie jede Beziehung - es kostet Zeit und Mühe. Wenn ihr mich vor zehn Jahren gefragt hättet, ob wir ein Teil von EA sein können, dann hätte ich gesagt: 'Unmöglich'. Jetzt aber sind wir stolz darauf."

Kommentare

Nekator schrieb am
Von wem es ausgeht, ist aber im Endeffekt doch egal.. es wird unter dem Bioware Label gemacht (ebenso wie der Vertrieb via EA, der auch für einigen Ärger sorgte) und das schadet der Marke.
Naja und IW als Beispiel hernehmen.. das Studio ist schließlich mehr oder minder dran zerbrochen.. also entweder sich den Konzernmethoden angleichen oder zerbrechen.. imo traurige Aussichten.
Rickenbacker schrieb am
@Nekator
Ich bin mir nur irgend wie nicht sicher ob der DLC Mist wirklich von Bioware ausging, oder doch eher auf Druck seitens EA seinen Weg ins Spiel gefunden hat.
Leider kann ich nur über das Hauptspiel und die Aktion mit dem DLC Download Charakter im Lager reden. =)
Das der kleine Mitarbeiter bei sowas seinen Mund hält ist schade aber verständlich, nur gehe ich stark davon aus, dass sie irgendwann keinen Bock mehr auf diese verwurstungen haben, siehe Infnity Ward.
superboss schrieb am
solange die Spiele mir gefallen, interessiert es mich nicht wirklich, wer sie produziert. DLC ignoriere ich enfach komplett...ist einfach kein Thema für mich und nur richtige Addons werden von mir gekauft.
Ich jedenfalls freu mich schon tierisch auf Me 3 und Da2 (wenn es grafisch besser wird und ein besseres Kampfsystem bzw Steuerung hat....der erste Teil war für mich zu uninteressant).
Wobei Geschmäcker natürlich unterschiedlich sind und Kritik durchaus erlaubt ist.
Nekator schrieb am
Rickenbacker hat geschrieben:Klar ich behaupte auch gerne das früher alles besser war, was bei mir auch zum größten Teil zutrifft, aber hey wir kennen ja die nette Geschichte mit der Geschmacksfrage, da kommt man sowieso auf keinen gemeinsamen Nenner.
Hier im Forum zerfetzen sich ja ansich, wenn man es mal übersetzt, Metal Fans mit HipHop Anhängern, die wiederum von Pop Fans angefeindet werden, na ihr versteht schon.
Ich verwette meinen Arsch darauf das die Leute von Bioware absolut keinen bock haben in den nächsten Jahren nur noch Nachfolger zu entwickeln.
Auch wenn ich kein Bioware Fanboy mehr bin wie zu den BG und Kotor Zeiten, soviel Ehrgefühl werden sie sicherlich noch haben.
ME und DA waren auch sicherlich keine schlechten Spiele im Gegenteil, ich habe beide Spiele durchgezockt und wurde zumindest bei dem Hauptplott gut unterhalten.
Für mich persöhnlich! gab es allerdings abseits der Hauptstraße zu wenig, die Welten hatten kaum etwas zu bieten (Der ME Kodex war natürlich sehr interessant, man hat nur im Spiel selbst davon zu wenig gesehen), dazu waren mir die Kämpfe zu simpel und die Charentwicklung wurde von jedem zweiten SNES RPG zerfetzt.
Nennt mich eine verkackte Mumie die sich endlich zum sterben ins Altersheim verpissen soll, aber neben einer spannenden Story und interessanten Charakteren (war ja beides in den aktuellen Bioware Spielen enthalten) brauche ich eine Welt die mich atmosphärisch in ihren Bann zieht, fordernde Kämpfe und eine Charentwicklung die mich zum ausprobieren und erneuten durchzocken anstachelt.
Über die erbärmlichen DLCs brauchen wir nicht reden, ein Charakter im Lager der in seiner Dialogzeile "Quest Online kaufen" stehen hat ist ein absolutes NO GO. von Umfang und Preis ganz zu schweigen.
Ob das jetzt auf Druck von EA gemacht wurde, wer weiss das schon mit Sicherheit.
Was mir allerdings bei Dragon Age gut gefallen hat, waren die...
deak1ns schrieb am
Vernon hat geschrieben:Vielleicht sollte man dieses Thema 3 Monate nach dem Erscheinen von "The Old Republic" nochmal rauskramen.

3 Monate ? Wenn dann eher 6.. Auch wenns Bioware ist, es ist ihr erstes MMORPG und ich geh trotzdem davon aus das es zu release die selben Probleme haben wird, wie andere MMOs..
Kann mich aber auch irren.. ich mein dafür werden ja im moment die ganzen Tests gemacht, Stresstests usw...
schrieb am

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