Spielkultur: Will Wrights Spielevisionen - 4Players.de

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Will Wrights Spielevisionen

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players

Vor zwei Jahren hatte Will Wright seinen Abgang bei Electronic Arts verkündet, um mit dem Stupid Fun Club eine eigene Ideenfabrik für allerlei Entertainment-Formate aus dem Boden zu stampfen. Seinem einstigen Metier bleibt der Designer dabei natürlich verbunden und gab jetzt im Rahmen eines Symposiums seine Sicht zum Wandel in der Spielewelt zum Besten.

Digitalfotografie sei so etwas wie Stützräder für seine Augen gewesen. Nach ein paar Jahren könne er jetzt auch ohne Kamera durch die Gegend laufen und die Welt auf interessante Art und Weise betrachten.

Auch Spiele könnten so zahlreiche Sichtweisen auf die Wirklichkeit gewähren, orakelte Wright. Ein Thema könne schließlich recht variantreich abgehandelt werden, heißt es da mit einem Verweis auf das Beispiel 'Stadt'. Civilization böte eher eine historische und regionale Perspektive, in Grim Fandango würde jenes Setting eher kulturell und im Kontext einer Geschichte betrachtet. In Grand Theft Auto sei es hingegen taktisch und immersiv, während das eigene Sim City eher eine spielzeug-mäßige, systematische Sicht offeriert hätte. 

Angesichts jener Möglichkeiten heißt es:

"Es ist offensichtlich, dass es noch viele Genres gibt, die ihrer Entdeckung harren. Zur Zeit entdecken wir viele Arten von Spielen, von denen wir nicht wussten, dass es sie gibt - vor allem dank der Bemühungen von Indie-Spielen."

Das, was für die Wissenschaft gelte, stimme auch bei im Unterhaltungsgeschäft verorteten Medien: Die interessanten Durchbrüche gebe es dort, wo es zu Überschneidungen verschiedener Bereiche kommt - "interdisziplinäres Entertainment". Die Zeit sei jetzt reif dafür, führt Wright weiter aus. Irgendwann könnten die Kreativleute vielleicht als Entertainment-Designer bezeichnet werden - nicht mehr als Regisseure, Game-Designer oder TV-Produzenten.

Dank Smartphones oder in Autos und Flugzeugen integrierter Technologie gebe es mittlerweile fast überall Bildschirme - und damit Möglichkeiten für Spiele. Das würde die bis dato etablierten Hersteller gehörig durcheinander wirbeln, sei aber das Gesündeste, was der Branche passieren kann. An der Vielfalt müsse aber gearbeitet werden - Filme, Bücher und Fernsehen würden derzeit noch wesentlich mehr Themen abdecken als Spiele.

Spiele würden langfristig "überall hingehen - alle Themen, Plattformen und Gruppen, die man sich so denken kann", sinniert Wright. Fast jede Technologie gehe deutlich über die ursprünglichen Erwartungen bei der Konzeption hinaus, merkt er noch an und erinnert an Alexander Graham Bell und dessen einstige Vision: Irgendwann werde es in jeder größeren Stadt ein Telefon geben.


Kommentare

dcc schrieb am
Alles verkauft sich, wenn man es richtig anstellt.
Da gibt es eine Firma die sich Blizzard nennt. Sie macht es vor, doch keiner will es nach machen. Sie benutzen nicht die Killergrafik schlecht hin, nein, sie stecken ihre Zeit ins Spielprinzip selbst.
Statt auf ewigen Erfolg (und support!) mit 3-4 Spielen zu setzen, werden 30 produziert, die nicht mehr sind als ein Besuch bei McDonalds - Fastfood pur. Oben drauf vergessen sie auch ständig den Ketchup und Käse, so dass jeder zurecht meckert. Erstaunlich ist nur diese Dreistigkeit, mit der dennoch auf dieser Schrottware verharrt wird.
Welches Spiel war/ist in letzter Zeit vollständig gewesen?
Crysis2 hatte Bugs (Nano points), die eine Charakterentwicklung verhindert haben, DX11 wurde als Werbemittel benutzt aber nicht geliefert. Bei Shogun2 ist mal wieder die KI kaputt und DX11 kommt auch mit patch......
Die Zukunft sieht daher düster aus. Statt ein Spiel zu kaufen und tatsächlich zu bekommen, darf man die Basisversion kaufen und die restlichen Teile sind als Zubehör erhältlich. Am Ende hat man Spiele, die über Festplatte, Internet und Datenträger verteilt sind. Sorry, aber so nicht.
Der pure Horror für jeden der etwas Sinn für Ordnung hat.
:(
ToryFaol schrieb am
hm... lustig, dass ich genau sowas in lehrveranstaltungen an der uni hab. medientechnologie. gestaltung... betrachtungsweise von bildern usw. aber ja, wir kiffen uns alle die birne weg... :roll:
is schon richtig was er sagt. allerdings glaub ich, dass sich die masse auch mit einem stupiden cod 128 zufrieden gibt, genauso wie leute ins kino gehen für saw 32. "neue genre" verkaufen sich immer so schlecht...
johndoe797130 schrieb am
@lenymo: Deine Signatur war den ganzen Thread wert :D.
2komma9 schrieb am
lenymo hat geschrieben:
Amon Ray hat geschrieben:
Rycar hat geschrieben:Aha.... ich zünd mir jetzt auch ne Tüte an.
Jo und ich hau mir nen paar Pilze rein.
Hab nix besseres da, also rauch ich mal den Klovorleger.
Sagt mal, könnt' ihr auch anständig antworten? Der gute Will hat sich doch dabei was gedacht wenn er zu uns spricht.
Also mal sachlich zum Thema: Ich glaub' ich geh' mal zum Kühlschrank und pfeif' mir 'nen Hieb vom guten Pfefferminzliqueur 'rein. Prost!
lenymo schrieb am
Amon Ray hat geschrieben:
Rycar hat geschrieben:Aha.... ich zünd mir jetzt auch ne Tüte an.
Jo und ich hau mir nen paar Pilze rein.
Hab nix besseres da, also rauch ich mal den Klovorleger.
schrieb am

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