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Wie würde ein Markt ohne Gebrauchtspiele aussehen?

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Gebrauchtspiele sind den Herstellern bekanntermaßen ein Dorn im Auge. Genauer gesagt: Der Umstand, dass man an weiterverkaufter Software nichts mitverdient.

In einer umfangreichen Studie (via Wired) beschäftigten sich Masakazu Ishihara von der New York University und Andrew Ching von der University of Toronto auch mit der Frage, was passieren würde, wenn es plötzlich keine Gebrauchtspiele mehr gäbe. Würden die Einnahmen der Hersteller dadurch umgehend steigen?

Auf Basis von Daten aus dem japanischen Markt simulierte das Duo ein solches Szenario und kommt zu der Erkenntnis: Sollten die Hersteller nichts an ihrer Preispolitik ändern, würden die Gewinne um zehn Prozent zurückgehen.

Zwar würden vermutlich nach acht bis zehn Wochen - wenn die Preise leicht gesunken sind - mehr Exemplare eines Spiels verkauft werden. Die damit generierten Einnahmen würden aber nicht den Umstand ausgleichen, dass kurz nach dem Verkaufsstart weniger Kunden zugreifen. Viele würden schließlich beim Erwerb eines neuen Spiels den potenziellen Wiederverkaufswert einrechnen. Würde dieser wegfallen, würden auch weniger Leute den Neupreis für ein Spiel löhnen.



Ishihara und Ching postulieren dann auch: Würden die Hersteller in einem Markt ohne Gebrauchtspiele den Preis ihrer Produkte um 33 Prozent senken, könnten die Einnahmen um 18,6 Prozent steigen.

Das statistische Modell und die ihm zugrundeliegenden Daten und Annahmen können der Studie entnommen werden.

Die Diskussion um Gebrauchtspiele köchelt spätestens seit der vergangenen Woche wieder, da Microsoft bei der Xbox One ein System einführen wird, das den Herstellern ein Stück vom Gebrauchtkuchen garantieren und möglicherweise auch den Preisgrenze nach unten hin besser kontrollieren wird. Das Unternehmen betont allerdings: Grundsätzlich wird der Weiterverkauf von Software möglich sein.

Kommentare

Armin schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
b1tchnow hat geschrieben:Wenn EA sagt, dass sie mehr verdienen werden, ist das Blödsinn. Wenn jemand anders sagt, dass sie weniger verdienen werden, ist das natürlich Fakt.
Wenn EA sagt, dass sie damit mehr verdienen werden, dann geht das gegen alle volkswirtschaftlichen Erkenntnisse, die in diesem Zusammenhang wichtig sind. Wenn aber eine Studie belegt, was man mit gesundem Menschenverstand und ein wenig VWL-Grundwissen theoretisch herleiten kann, dann sollte man das schon eher als Argumentationsgrundlage verwenden, anstatt dem Investoren-Sand-In-Die-Augen-Streuen-Geschwafel von EA.
War da in VWL nicht irgendwas mit Spieltheorie? Ist zwar lange her, aber danach verhaelt sich EA doch sehr rational. Gefangenendilemma, das isses.
johndoe1527797 schrieb am
greenelve hat geschrieben:Der Punkt ist längst erreicht. :? CoD schafft 30 Mio. Und wenn es einer kann, können es andere auch, 30 Mio Kunden für 1 Spiel sind ja vorhanden. :|
Nein, das schafft nur genau ein Spiel!!
Und zwar auf Kosten der anderen. Vor ein paar Jahren haben alle PC-Spieler WoW gespielt. Für Activision war es die Goldgrube, aber alle anderen Spiele sind verkaufszahlentechnisch eingebrochen.
CoD ist ja auch ein bisschen wie WoW. So ein langfristiger Multiplayer-Part, dass wenig Zeit für anderes bleibt...
greenelve schrieb am
WizKid77 hat geschrieben:Irgendwann schalten die Manager vor lauter Gier ihr Hirn aus und vergessen, daß der Großteil der Zocker normale Bürger mit begrenztem Budget sind.
Der Punkt ist längst erreicht. :? CoD schafft 30 Mio. Und wenn es einer kann, können es andere auch, 30 Mio Kunden für 1 Spiel sind ja vorhanden. :|
WizKid77 schrieb am
Irgendwann schalten die Manager vor lauter Gier ihr Hirn aus und vergessen, daß der Großteil der Zocker normale Bürger mit begrenztem Budget sind.
Das kann doch nicht so schwer sein oder? Man schaue sich mal das Durchschnittseinkommen der Haushalte in einem Land wie Deutschland an (eines der wichtigsten Spielemärkte), ziehe davon die durchschnittlichen Lebenskosten ab und dann sollte man mal abwägen, wie viel Geld noch für Luxusartikel wie Videospiele übrig bleiben. Ausreisser wie Reiche oder Suchtis kommen natürlich auch vor, bilden aber die absolute Minderheit.
Fakt ist, wenn es keine Gebrauchtspiele mehr gibt, wird der Konsum auch nicht ansteigen, weil die neuen Spiele einfach viel zu teuer sind mit 60-80?.
Die Jungs und Mädels in den Unternehmen sind mittlerweile einfach zu verblendet.
Es reicht einfach mal nicht, vier Stellen hinter den Komma kalkulieren zu können, dafür aber die Logik und den Verstand nicht mehr zu benutzen.
johndoe1527797 schrieb am
Ich kaufe Spiele nur teuer, wenn ich weiß, dass sie auch noch einen vernünftigen Wiederverkaufswert haben, wie halt z.B. Nintendo-Titel! Wenn ich weiß, dass das in nem Monat für 20 Euro und in 3 für 10 Euro verramscht wird...
ja warte ich lieber ist doch logisch! Macht man nicht so großen Verlust! Geld hat man ja auch nicht unbegrenzt (hierfür), auch wenn die Publisher das gerne hätten!!
schrieb am

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