Spielkultur: Schweiz: Spieler besorgt über Implikationen einer neuen Gesetzesinitiative - 4Players.de

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Schweiz: Spieler besorgt über Implikationen einer neuen Gesetzesinitiative

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Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Mit der Lanzarote-Konvention will man in der Schweiz Kinder besser vor sexuellem Missbrauch schützen. Die Gesetzesinitiative wurde im September vom Parlament abgesegnet und soll im Januar in Kraft treten.

Es melden sich aber auch kritische Stimmen zu Wort wie z.B. die Kollegen von Schnittberichte. Gewarnt wird u.a. vor den unscharfen Definitionen im Gesetzestext und den möglichen Auswirkungen. So könnte das Vorhaben das Verbot diverser Spiele, vieler Mangas und Animes und anderer Werke der Kunst nach sich ziehen. So sei unter dem Mantel des Kinderschutzes schon ein Bannstrahl für Dead or Alive: Dimensions gefordert worden. Kritisiert wird auch ein anderer Umstand: Da auch der besitzlose Konsum verboten wird, könnte man sich theoretisch schon durch das Anklicken eines "falschen" Youtube-Videos strafbar machen, welches Material beinhaltet, das im Konflikt mit der neuen Gesetzgebung steht.

Dementsprechend wurde auch ein Referendum initiiert, in dessen Rahmen bis zum Ende des Jahres 50.000 Unterschriften gesammelt werden sollen gegen die Umsetzung der Konvention.

Die Debatte weckt natürlich Erinnerungen an die Diskussion um das Zugangserschwerungsgesetz, die es in Deutschland vor vier Jahren gab.

Kommentare

an_druid schrieb am
Auch wenn die Schweiz noch ein stück konservativer ist, so wäre dieses Gesetzt nochmal ein ordentlicher Schritt rückwärts. Ich glaub da sind noch ein paar Leute so Fitt, das sie sich weigern in die Rente zu gehen bzw die Verantwortung der jüngeren Genereation zu überlassen, biss diese von den alten Ordnungsprinzipien und Idealen nicht völlig assimiliert ist, das erkennt man daran, dass eine 35 jährige (Natalie Rikli) das Thema noch verschärfen möchte.
PS: Falls das echt durchlommt, binn ich gespannt darauf ab wann ich als Sexualstraftäter in der Schweiz zähle. Wo ist die grenze?! Hoffentlich werde ich nie dabei erwischt wenn ich an Gewisse dinge Denke.
tschief schrieb am
SethSteiner hat geschrieben:
tschief hat geschrieben:Dennoch zeigt es, dass die Schweiz über eine "echte" Demokratie verfügt, in der das Volk das letzte Wort hat.
Ungeachtet der Komplexität einer oder mehrerer Themen, zeigt ein "Basta!" der Mehrheit keineswegs, dass es sich um eine echte Demokratie handelt. Die Anführungszeichen sind da schon ganz richtig gesetzt, denn eine Demokratie sollte möglichst eben nicht eine direkte Demokratie sein, in der die Mehrheit über alles entscheidet, sondern einen Ausgleich schaffen und dafür sorgen, dass sich Gedanken um Minderheiten gemacht und diese soweit wie nötig geschützt werden. Dass die Schweiz bis in die 90er gebraucht hat um Frauen im ganzen Land gleiche Rechte zuzugestehen ist immer noch ein Schandfleck in ihrer Geschichte.
Die Schweiz ist an sich ja auch keine direkte sondern eine halb-direkte Demokratie :-). Ansonsten geb ich dir Recht: Die Mehrheit entscheidet nicht immer richtig.
Kajetan schrieb am
SethSteiner hat geschrieben:Ungeachtet der Komplexität einer oder mehrerer Themen, zeigt ein "Basta!" der Mehrheit keineswegs, dass es sich um eine echte Demokratie handelt. Die Anführungszeichen sind da schon ganz richtig gesetzt, denn eine Demokratie sollte möglichst eben nicht eine direkte Demokratie sein, in der die Mehrheit über alles entscheidet, sondern einen Ausgleich schaffen und dafür sorgen, dass sich Gedanken um Minderheiten gemacht und diese soweit wie nötig geschützt werden. Dass die Schweiz bis in die 90er gebraucht hat um Frauen im ganzen Land gleiche Rechte zuzugestehen ist immer noch ein Schandfleck in ihrer Geschichte.
Ich bin ja eigentlich schwer für mehr Bürgerbeteiligungen. Und prinzipiell finde ich das System der Eidgenossen gut. Weniger gut ist es halt nur dann, wenn es zu einer Diktatur der Mehrheit kommt und Minderheiten unterdrückt werden. Eine moderne Demokratie muss letzteres sicherstellen, damit es weiterhin eine Demokratie für ALLE sein kann und nicht nur für die, die aus lauter Angst vor den Konsequenzen mit der gefühlten Mehrheit mitheulen, obwohl sie eigentlich eine ganz andere Meinung haben.
Und zu der Minarettgeschichte ... nicht wenige Schweizer Eidgenossen sind ein großer Haufen verängstigter Wohlstandsbürger, denen man so kinderleicht Angst vor der Zukunft einjagen kann, weil ihr geistiger Horizont oft genug nicht weiter reicht als das Tal quer verläuft. Und ich darf das sagen, ich eine ganze Weile in der Schweiz gearbeitet und gelebt und zusammen mit meinen schweizer Kollegen darüber sinniert, ob es nicht manchmal besser wäre die Alpen einzuebnen, um den Verstand ihrer Mitbürger zu befreien.
SethSteiner schrieb am
tschief hat geschrieben:Dennoch zeigt es, dass die Schweiz über eine "echte" Demokratie verfügt, in der das Volk das letzte Wort hat.
Ungeachtet der Komplexität einer oder mehrerer Themen, zeigt ein "Basta!" der Mehrheit keineswegs, dass es sich um eine echte Demokratie handelt. Die Anführungszeichen sind da schon ganz richtig gesetzt, denn eine Demokratie sollte möglichst eben nicht eine direkte Demokratie sein, in der die Mehrheit über alles entscheidet, sondern einen Ausgleich schaffen und dafür sorgen, dass sich Gedanken um Minderheiten gemacht und diese soweit wie nötig geschützt werden. Dass die Schweiz bis in die 90er gebraucht hat um Frauen im ganzen Land gleiche Rechte zuzugestehen ist immer noch ein Schandfleck in ihrer Geschichte.
schrieb am

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