Spielkultur: Tropes vs. Women: Schmückendes Beiwerk - 4Players.de

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Tropes vs. Women: Schmückendes Beiwerk

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Nach einer kleineren Pause hat Anita Sarkeesian jetzt den nächsten Teil ihrer in jedem Fall diskussionsanregenden Reihe Tropes vs. Women veröffentlicht, in der sie sich mit Rollenbildern von Frauen in Spielen auseinandersetzt. Nach der Jungfrau in Nöten und Ms. Male geht es jetzt um Frauen, die ausschließlich als schmückendes Beiwerk bzw. Hintergrunddeko in Spielen zu finden sind.



Besonders im Blick sind dabei NPCs, die sich als Prostituierte verdingen oder generell mit sehr hohem Sexappeal locken sollen - dies sei geradezu ein klassischer Fall davon, dass jemand zum Objekt gemacht wird. Jene Figuren hätten üblicherweise keinerlei Charaktereigenschaften über ihre Sexualität hinaus, würden außerdem oft als austauschbar, entbehrlich und wie eine Ware dargestellt. Wenn der Beischlaf im Spiel letztendlich nichts anderes als eine Alternative zum Healthpack sei, sei die Lage relativ eindeutig, so Sarkeesian.

Dass jene Parts in vielen Spielen optional sind und nicht von allen Spielern wahrgenommen werden, lässt sie dabei nicht gelten: Ein Toaster sei auch immer noch ein Toaster, wenn man ihn nicht nutzt. Die Vergegenständlichung wirke nicht nur auf das Frauenbild von männlichen Personen, sondern auch auf das von weiblichen Nutzern. In anderen Medien wie Film und Fernsehen habe es das natürlich auch schon immer gegeben - Spiele seien aber eben ein interaktives Medium.

Eine Niederschrift samt einiger Verweise gibt es auf Sarkeesians Blog.

Letztes aktuelles Video: Apidya-Spielszenen


Kommentare

Wigggenz schrieb am
sourcOr hat geschrieben:Dass man bloß auf Pixelhaufen schieße, war nie ein gutes Argument. Wir wollen akkurat nachgebildete Waffenmodelle und möglichst realistisch anmutende Personen und wenn es dann um Beeinflussung geht, reduzieren wir diese auf bloße Pixelhaufen? Das passt nicht.
In einem anderen Thread wäre dieser Wortlaut hier auch als astreine Stellungnahme für die These, dass "Killerspiele" Amokläufer hervorbringen durchgegangen.
SethSteiner schrieb am
Ist Tera nicht das Spiel in dem beide Geschlechter stellenweise extrem.. nackt präsentiert werden? Erinnere mich da auch an einige Bilder von Männern.
Stichwort Argumentation:
Nun, die postulierte Beeinflußung ist ja doch recht Unterschiedlich, je nach dem wer sie äußert. Bei Gewalt wird oftmals postuliert, fiktive Gewalt hätte reale Gewalt zur Folge. Während es bei dieser Thematik doch eher um die soziokulturelle blah Bestätigung von Rollenmustern geht. Je nachdem wer sich äußert, kann es natürlich auch weiter gehen, bei Pornographie heisst es ja zum Beispiel, dass ähnlich wie bei fiktiver Gewalt, eine Abstumpfung erfolgt und Frauen angeblich von den Pornoguckern (die natürlich männlich sind, denn Frauen fassen sich nicht an igitt) schlecht behandelt würden, genauso wie in den Pornos (was zeigt, dass manche Kritikerinnen tatsächlich keine gucken). Fiktion und damit Pixelhaufen sind aber schon ein ganz gutes Argument, immerhin sollen für Fiktion ja gern mal reale Gesetze gelten und das funktioniert schlecht. Es sind eben bloß Pixelhaufen, egal wie realistisch. Dementsprechend schwierig gestalten sich dann gewünschte Gesetze um Pixelhaufen zu schützen.
sourcOr schrieb am
Dass man bloß auf Pixelhaufen schieße, war nie ein gutes Argument. Wir wollen akkurat nachgebildete Waffenmodelle und möglichst realistisch anmutende Personen und wenn es dann um Beeinflussung geht, reduzieren wir diese auf bloße Pixelhaufen? Das passt nicht.
Nanimonai schrieb am
AtzenMiro hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:Interessant auch, dass in diesem Zusammenhang ohne Weiteres über athletische, sexy, badass, whatever Körper und heterosexuelle Männer als Zielgruppe gesprochen wird, die sich lieber knackige Frauenkörper als Männerkörper anschauen, wenn aber mal wieder das Thema Gewalt und Blut in Videospielen aufkommt, wird an derselben Stelle darauf hingewiesen, dass es sich ja nur um Pixelhaufen handelt und in keinster Weise eine Beeinflussung stattfindet.
Why? Es ist doch genau das selbe! Weder kann man von virtueller Gewalt sowie Gewaltverherrlichung darauf schließen, ob ein Spieler ein potentieller Amokläufer ist, genau so wenig kann man von einer sexy Elfen-Braut darauf schließen, dass Männer grundsätzlich Frauen nur in solchen Outfits sehen, bzw. Frauen auf solche Outfits reduzieren. Wo ist das Problem?
Das war nicht der Punkt.
Wenn gegen die mögliche Beeinflussung von gewalthaltigen Videospielen argumentiert wird, ist das Hauptargument, dass es sich nur um Pixelhaufen handelt.
Wenn allerdings argumentiert wird, warum viele männliche Spieler männliche Charaktere wählen und sich lieber erotische Frauen in Videospielen anschauen, sind es plötzlich nicht einfach nur Pixelhaufen.
Ich sehe da eine Diskrepanz in der Argumentationslogik.
Entweder es handelt sich nur um Pixelhaufen, dann kann es einem prinzipiell auch egal sein, ob man Mann oder Frau spielt und ob Mann oder Frau sexy, athletisch, erotisch etc. dargestellt wird.
Oder es sind eben nicht nur Pixelhaufen und dann kann man dieses Argument nicht beim Thema Gewalt in Videospielen bringen.
Über mögliche oder nicht mögliche Beeinflussung und Medienwirkungstheorien (Habitualisierungs-, Katharsis-, Inhibitionsthese, etc.) habe ich dabei noch nicht gesprochen, sondern nur über die Argumentationsdoppelstandards.
schrieb am

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