Spielkultur: Jason Kingsley (Rebellion) über die Bedeutung professioneller Kritiken: "Niemand schert sich hier um Metacritic" - 4Players.de

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Jason Kingsley (Rebellion) über die Bedeutung professioneller Kritiken: "Niemand schert sich hier um Metacritic"

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: Rebellion
Jason Kingsley, der Geschäftsführer von Rebellion (Sniper Elite, Aliens vs. Predator), spricht über die Bedeutung des Wandels in der Berichterstattung über Videospiele. Statt professioneller Kritiken würden die Meinungen der Spieler an Bedeutung gewinnen. Über den von Metacritic berechneten Wertungsschnitt sagt er gegenüber GamesIndustry: "Wir halten das ehrlich gesagt für irrelevant."

"Niemand hier schert sich hier um Metacritic", so der CEO. "Wir sind an den Leuten interessiert, die ihr Geld ausgeben, und daran, ob wir zufrieden damit sind, ein gutes Spiel gemacht zu haben."

Die Bindung und das Vertrauen der Spieler seien wichtiger als eine abstrakte Zahl. Denn professionelle Kritiker könnten ein Spiel nicht aus der Perspektive einer Person betrachten, die dafür bezahlt hat. So seien Spieler "beinahe verpflichtet", einen gekauften Titel zu mögen und würden deutlich emotionaler reagieren, wenn er Fehler enthält.

Für Kingsley und Rebellion spielen herkömmliche Medien daher eine untergeordnete Rolle: "Für uns als digitalen Publisher ist es wertvoller, uns YouTube, Twitch und den normalen Leuten zuzuwenden, die unsere Spiele spielen. Bei denen kann man sehen, wie sich ein Spiel anfühlt und eine Entscheidung darüber treffen, ob man das selbst spielen will. Es interessiert einen vielleicht gar nicht, ob das Spiel einer bestimmten Person nicht innovativ genug oder die Geschichte ein bisschen billig war."

"Ein neuer Weg hat begonnen", unterstreicht Kingsley den Wandel der Berichterstattung.

Quelle: GamesIndustry

Kommentare

johndoe803702 schrieb am
Was ist denn lost? - Es soll doch jeder für sich selbst entscheiden, wieso wird hier ständig alles über einen Kamm geschert und nur eine einzige Meinung als DIE EINZIG WAHRE RICHTIGE MEINUNG hingestellt? - Ich handhabe das schon seit vielen Jahren so und die Anzahl der Fehlkäufe tendiert bei mir inzwischen gegen Null, damals war dann doch schon der ein oder andere Fehlkauf dabei, als ich keine Vergleichsmöglichkeiten hatte, aber heute lese ich mir die Tests von Spielen durch, die mich interessieren und JA auch die Wertung und wenn das Spiel eklatante Mängel aufweist kaufe ich es nicht und wenn es im Test gut abgeschnitten hat, kaufe ich das Spiel eventuell. Eventuell deswegen, da es auch mal mit einer hohen Wertung passieren kann, dass mir ein Spiel trotzdem gar nicht gefällt (Geschmacksache). Deswegen spielen für mich mehrere Faktoren eine wichtige Rolle: 1. Habe ich überhaupt Interesse an diesem Spiel? 2. Wie ist der Text bzw das Fazit in Kombination zur Endwertung? und 3. Wie sieht denn die Pro- und Contra-Liste aus. Bei Metacritic habe ich zwar keinen Einblick auf Pro- und Contra aber ich sehe dort eine Wertung und ein kurzes Fazit und im Zweifel schaue ich mal in ein Lets Play rein. Hätte ich nur ein Lets Play, so wüsste ich eventuell gar nicht wie das Spiel generell abgeschnitten hat, es könnte ja ein totaler Grafikblender sein und das Gameplay bleibt total auf der Strecke.
Die Zahl gehört doch fest zum Test dazu, das ist doch komplett zusammen verankert außerdem steht auch IMMER ein Fazit dabei für alle, die nicht den gesamten Text durchlesen möchten und dieses Fazit fasst den kompletten Text in einen kurzen Abschnitt zusammen und dann gibt es ja auch noch die Pro- und Contra-Liste, die man sich auch noch anschauen sollte. Wieso sollte man sich so nicht die Perlen raussuchen? - Das machen viele so und ich praktiziere dies seit Jahren so.
Nanimonai schrieb am
Masters1984 hat geschrieben:Man kann sich ja nur informieren, wenn es dazu Testberichte und Reviews sowie Einschätzungen gibt, denn 50 Euro und mehr wollen gut angelegt sein, da sind Tests einfach unersetzlich.
Es ging darum, dass du die Zahl am Ende für die Kaufentscheidung nimmst, nicht den Test an sich. Liest man sich den Test durch, braucht man die Zahl nicht. Liest man nur die Zahl, hilft einem das nicht sonderlich.
Außer natürlich, man will sich eben nicht die Zeit nehmen, um sich ausreichend zu informieren und schaut der schnellen Vergleichbarkeit wegen nur auf die Zahl.
Und da bezweifel ich einfach oder besser gesagt hoffe ich nicht, dass du das bei Investitionen jenseits der 50,- ? so machst.
Masters1984 hat geschrieben:Auf vielen anderen Verpackungen (jetzt nicht auf Spiele bezogen) gibt es ebenfals Testberichte und zwar die vom Stiftung Warentest, sowas finde ich einfach enorm wichtig.

Du sagst es: Warentest. Es hat schon einen Grund, warum die Stiftung Warentest keine Bücher, Spiele oder Musik bewertet.
johndoe803702 schrieb am
In jeder, denn das A und O sind ganz einfach die Erfahrungsberichte der vorherigen Käufer. Was bringt es denn wenn ein Spiel zwar gut ausschaut, aber ansonsten totale Grütze ist? - Tests mit Wertungen sind sehr wichtig, nur so kann man die Spreu vom Weizen trennen und dann kann man sich immer noch entweder für oder gegen ein Spiel entscheiden. Man kann sich ja nur informieren, wenn es dazu Testberichte und Reviews sowie Einschätzungen gibt, denn 50 Euro und mehr wollen gut angelegt sein, da sind Tests einfach unersetzlich.
Auf vielen anderen Verpackungen (jetzt nicht auf Spiele bezogen) gibt es ebenfals Testberichte und zwar die vom Stiftung Warentest, sowas finde ich einfach enorm wichtig.
Nanimonai schrieb am
Masters1984 hat geschrieben:aber wie bitte soll man denn wissen ohne Wertungen und ohne Metacritic, ob ein Spiel qualitativ etwas taugt

Ich kann mich an Zeiten erinnern, in der sich Menschen vor dem Kauf oder einer Investition informiert haben. Mit informiert meine ich nicht, sich eine Zahl am Ende eines Bewertungsbogens anzuschauen, sondern sich tatsächlich belesen, das Produkt kennen lernen und abwägen, ob es einem zusagen könnte oder nicht.
In welchen anderen Bereichen, bei denen es um 50,- ? aufwärts geht, würdest du deine Kaufentscheidung von einer einzelnen Zahl abhängig machen?
johndoe803702 schrieb am
Nicht falsch verstehen. Natürlich kommt es in erster Linie immer noch auf den persönlichen Geschmack an, aber wie bitte soll man denn wissen ohne Wertungen und ohne Metacritic, ob ein Spiel qualitativ etwas taugt, immerhin könnte es ja auch ein Grafikblender sein und auf dem ersten Blick kann man es dann natürlich ohne fundierte Meinungen gar nicht wissen. Metacritic stellt für mich eine Entscheidungshilfe dar, die es einem leichter macht sich zurechtzufinden im ganzen Dschungel der Top-Spiele und der Spiele um die man besser einen weiten Bogen macht, genau deshalb finde ich solche gebündelten Wertungen wie Metacritic anbietet sehr wichtig.
schrieb am

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