Spielkultur: Ehemaliger Battlefield-Entwickler: "AAA-Entwicklung ist die Minimierung von Risiken" - 4Players.de

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Ehemaliger Battlefield-Entwickler: "AAA-Entwicklung ist die Minimierung von Risiken"

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
David Goldfarb, ehemaliger Lead-Designer von Battlefield 3, hat sich gegenüber Gamesindustry.biz kritisch über die derzeitige Entwicklung großer AAA-Titel geäußert.

"Es ist nicht so, dass jemand über dir ist, der sagt 'du kannst das so nicht machen'. Aber du arbeitest nie in einem Vakuum; Größtenteils bist du davon abhängig, was im Studio angesagt ist. Und dann tue ich mein Bestes, das zu unterwandern und in die Richtung zu lenken, die mir gefällt", so Goldfarb. "Triple-A ist die Minimierung von Risiken, weil soviel Geld auf dem Spiel steht. Jeder will diese Punkte abhaken. Das ist nicht unbedingt wie man die großen Hits findet."

Das Investment in die großen Produktionen lohne sich nur für die, die über große Marken verfügen könnten, so der Entwickler. "Es ist eines dieser Dinge, wo du, wenn du die Schwelle erreichst, sehr viel Geld verdienen kannst. Ich glaube das Verhältnis aus Risiko und Ergebnis lohnt sich für die Firmen, die die großen Marketing-Budgets und erfolgreiche Marken haben. [...] AAA ist das Äquivalent des einen Prozents. Es hat alle diese Sicherheitsmaßnahmen. Du kannst keine verrückten Sachen machen."   

Goldfarb hat den riesigen Multimillionen-Dollar-Produktionen der großen Publisher unterdessen den Rücken gekehrt und entwickelt derzeit mit seinem kleinen Indie-Studio The Outsiders an einem bisher unbenannten PC-Rollenspiel, das ungefähr in der Produktionsgröße eines Payday 2 angesiedelt sein soll.

"Ich glaube es gibt einen Punkt zwischen den Hundert-Millionen-Dollar-AAA-Produktionen und den Eine-Million-Dollar-Indiespielen, der noch nicht vernüftig erforscht wurde. Für mich ist das sehr fruchtbares Land, wo ich viele tolle Dinge tun kann"
, so der Entwickler. "Es gibt eine Menge mittelgroßer Spiele, die auf Steam Erfolg haben und in der Spanne zwischen drei und acht Millionen Dollar liegen. Wenn man sich z.B. die Paradox-Sachen anguckt, treffen es die Jungs auf den Punkt. Das sind keine super teuren Spiele, aber sie schneiden sehr gut ab. Es gibt Platz auf dem Markt für diese Art Spiel [...]."


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Quelle: gameindustry.biz via gamespot.com

Kommentare

Mr_v_der_Muehle schrieb am
saxxon.de hat geschrieben:
Eine-Million-Dollar-Indiespielen

Finde den Fehler.. ;)
Was den Rest angeht: Ebenso große Neuigkeiten wie "Wasser ist nass".

So richtig Indie, wie die Artic Monkeys und Cro! :P
Knarfe1000 schrieb am
Scipione hat geschrieben:diese sogenannten mid-budget Spiele habens auch schwer, weil sie weder den Hype-Bonus der grossen Hype-Seiten bekommen, der den fetten Blockbustern vorbehalten ist, noch den Underdog-Bonus von den edgy Hipstern, die den kleinen, süssen und sympathischen Indies vorbehalten ist. Sie haben schlicht keine "Lobby" :P

Du hast im Grunde Recht.
Dennoch finde ich, dass gerade Spiele mit einem einstelligen Millionenbudget die Zukunft sein könnten. Viele Großprojekte haben trotz aller Anbiederung an den Massenmarkt keinen oder nicht den angestrebten Erfolg oder floppen sogar komplett. Und irgendwann hat auch der letzte Megafanboy keine Lust mehr auf den 30. Teil von CoD oder AC.
Das Risiko bei mittelgroßen Produktionen ist überschaubar, schon Verkaufszahlen von deutlich unter 1 Mio. sind ein großer Erfolg (Kosten / Ertrag - Relation).
ChrisJumper schrieb am
saxxon.de hat geschrieben:
Eine-Million-Dollar-Indiespielen

Finde den Fehler.. ;)

Das ist schon richtig, die Inflation war halt sehr hoch in der letzten Zeit. Zudem ist der Dollar aktuell nicht mehr an Energie-Werte gebunden und entkoppelt. Bis die Amerikaner auf die Idee kommen und den Dollar an die nächst größte Wichtigste Zukunftswährung zu knüpfen (Information, und die *SA Bank hat ja schon gut gefüllte Konten), wird noch ein wenig Zeit vergehen. Denn dafür kann man ja keinen Kr... naja führen. Hmm vielleicht doch.
Ernsthaft. Ich finde Indie-Games super. Etwas das aber fehlt wäre eine Indie-Games-Basis wo alle eine Gemeinsame Code oder Design-Datenbank verwalten um endlich auch mal höherwertige Spiele zu erstellen. Die mindestens an die AAA Titel der PS2/PS3 Generationen herankommen. Nicht falsch verstehen ich finde manche Indie-Spiele jetzt schon viel besser als aktuelle AAA Titel. Aber das ist noch so viel Potential drin. Wenn er das mit Mid-Range-Games meinte würde ich mich drüber freuen. Aber ich finde auch das das nichts neues ist. Es ist lediglich die Indie-Game Szene in der zweiten oder dritten Generation von Spielen mit mehr Kapital. Das die Konkurrenten für aktuelle Publisher da erst langsam fahrt auf nehmen ist doch klar. Ich hoffe nur immer das sie nicht auch Aufgekauft werden... wie zuletzt Minecraft und Microsoft.
Temeter  schrieb am
Scipione hat geschrieben:Wie warum? Das sieht man doch oft genug. Mid-budgets werden jeweils an den besten/bekanntesten Spielen ihres Genres gemessen, technisch, spielerisch, usw, selbst wenn da noch 50+ Millionen zwischenliegen. Erst bei Indies werden die Augen zugedrückt, wenn sie zB grafisch nicht mit den ganz grossen mithalten können. Und auf der anderen Seite fehlt es ihnen auch einfach an der Macht des Namens und des Marketings, die automatisch Vorteile mit sich bringen.

Nicht wirklich, Shadow Warrior oder Grey Goo haben sehen gut aus und sind Mid-Budget Titel, soviel wurde ihnen auch von Reviews bescheinigt. Gerade letzteres besitzt dazu noch massenhaft extrem hochwertiger Videosequenzen. Afaik haben Spezialisten an den Sequenzen gearbeitet, die ebenfalls für Effekt in HDR verantwortlich waren.
Richtig teuer werden Spiele heutzutage eher, wenn massenhaft in Scripts und Animationen investiert wird, geschweige denn weitreichende Skylines und absurd detaillierte Szenerien, von denen man die hälfte niemals wahrnimmt oder auch nur zur Kenntnis nimmt.
Mal ernsthaft, the Order hat beeindruckende Schlammlöcher und Warenhäuser.
3nfant 7errible schrieb am
Balmung hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben:diese sogenannten mid-budget Spiele habens auch schwer, weil sie weder den Hype-Bonus der grossen Hype-Seiten bekommen, der den fetten Blockbustern vorbehalten ist, noch den Underdog-Bonus von den edgy Hipstern, die den kleinen, süssen und sympathischen Indies vorbehalten ist. Sie haben schlicht keine "Lobby" :P

Und warum? Schwarz/Weiß Denken.

Wie warum? Das sieht man doch oft genug. Mid-budgets werden jeweils an den besten/bekanntesten Spielen ihres Genres gemessen, technisch, spielerisch, usw, selbst wenn da noch 50+ Millionen zwischenliegen. Erst bei Indies werden die Augen zugedrückt, wenn sie zB grafisch nicht mit den ganz grossen mithalten können. Und auf der anderen Seite fehlt es ihnen auch einfach an der Macht des Namens und des Marketings, die automatisch Vorteile mit sich bringen.
schrieb am

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