Spielkultur: Ehemaliger Regierungs-Berater: "Das Weiße Haus sieht die positiven Möglichkeiten von Spielen für die Gesellschaft" - 4Players.de

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Ehemaliger Regierungs-Berater: "Das Weiße Haus sieht die positiven Möglichkeiten von Spielen für die Gesellschaft"

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Die US-Regierung sieht Computerspiele nicht mehr in erster Linie als Bedrohung wegen gewalthaltiger Inhalte, sondern als Chance für positive Einflüsse auf die Gesellschaft: Zu diesem Schluss kommt der ehemalige Mitarbeiter des Weißen Hauses Mark DeLoura in einem Interview mit Gamesindustry.biz (via Polygon.com). Er arbeitete von 2013 bis Ende letzten Jahres als Berater der Regierung für digitale Medien. Davor führte ihn seine Karriere quer durch die Videospiel-Branche, er hatte z.B. zu Posten bei Nintendo, THQ und Ubisoft inne. DeLoura erläutert:

"Mein Eindruck, nachdem ich im Weißen Haus war, ist, dass es ein Interesse an der Erkenntnis gibt, ob Spiele dazu genutzt werden können, soziale Herausforderungen anzunehmen. Das ist das primäre Interesse an Spielen. Wir haben bereits gesehen, wie sich der Umgang mit anderen Medien im Laufe der Zeit verändert hat, sobald wir lernen, wie wir sie nutzen und Leuten ihre Konzepte erklären können. Können Spiele das auch? Wenn sie das nicht tun, wie können wir sie dazu bringen? Wenn sie es schon ein wenig machen, wollen sie, das es noch mehr wird? Wie können wir das unterstützen?"

Er könne zwar keine riesige Liste an Positivbeispielen aufzählen, erklärt DeLoura, eine erfreuliche Geschichte sei aber z.B. das USCF-Labor für Neurowissenschaften gewesen: Das Institut nehme neuerdings verschiedene Spiele unter die Lupe, um sie für die Verbeserung von Multitasking einsetzen zu können. Im Jahr 2011 sei ein Umschwenken in der Wahrnehmung von Spielen bemerkbar gewesen: Damals entschied das oberste US-Gericht, dass Videospiele unter die verfassungsrechtliche Meinungsfreiheit fallen. Mit dem Urteil wurde ein kalifornisches Gesetz für ungültig erklärt, das ab 2005 den Verkauf von als jugendgefährdend eingestuften Titeln an Kinder verbot.

Der Richtungswechsel in der Wahrnehmung und Behandlung des Mediums habe sich auch nach dem Amoklauf an der Sandy-Hook-Schule im Jahr 2014 bemerkbar gemacht. Nach dem Massaker seien verschiedene Repräsentanten der Videospiel-Industrie nach Washington eingeladen worden, um über Spiele und ihre öffentliche Wahrnehmung als Verursacher von Gewalt zu diskutieren. Diese Gespräche seien für alle Seiten sehr nützlich gewesen, so DeLoura. Laut Polygon.com führten sie zu keinerlei verschärfenden Gesetzesinitiativen oder ähnlichen Schlussfolgerungen.

Letztes aktuelles Video: MMOne Gaming Chair


Quelle: Gamesindustry.biz, Polygon.com

Kommentare

ChrisJumper schrieb am
Nun ... mein Alu-Hut sagt ja. Hab ich so erwartet. Big Data ist die neue Wirtschaftsdroge. Wenn man damit die Kreativität anderer, die Erfindungen anderer, aber auch den Konsumwunsch vorher erfassen und vermarkten kann hat man einen Vorsprung vor anderen die diese Daten nicht haben.
Weiß ich vorher welches Produkt ich brauche, kann ich anhand der Rohstoffe dafür schon frühzeitig spekulieren. Wirtschaftsspionage so ein Quatsch. Aber wir sind nicht Bereit "euch wirklichen Datenschutz zu gewehren." Entweder ihr lasst unsere Big Data-Schnüffler rein, oder ihr dürft unser Internet-Dienstleistungen nicht mehr nutzen.
Wir machen auch keine Wirtschaftsspionage hoch und heilig versprochen. Ganz bestimmt verändern wir auch nicht die Stimmung in den Sozialen Netzwerken (welche immer mehr der einzige SINN von Öffentlichkeitswahrnehmung in einem Land oder dem persönlichen echten Sozialen Netzwerk ist.
Ich meine ist ja nicht so das es da nicht schon mal so Eklatante dinge Gab wie die Behauptung jemand haben eine böse Msasnerevinhcutsngawffe. Oder wir sind die guten, die Vietnamesen haben unser Schiff angegriffen.... oder nein Ihr liebe Europäer macht mal ein Boykotteur von Russland-Exporten. Unser Ölkonzern Exxon bekommt aber Ausnahmegenehigungen.. ist ja toll wenn andere Hungern und das unsere Wirtschaft nicht kratzt. Wir müssen das nur stark genug fordern dann kommen die von alleine drauf das das gut ist.
Geht doch gar nicht um Spiele, aber um vernetzte Systeme. Die kann man halt besser an die Kunden schmuggeln wenn der Lauschomat gleich mitgeliefert wird.
Armin schrieb am
Wenig ueberraschend, es gibt ja kaum Anti-Kriegsspiele.
TheLaughingMan schrieb am
Ich dachte das hätten die schon früher erkannt. Aus welchem Grund sonst gibt es America's Army? Damit die Kids NICHT zur Armee wollen? :lol:
Alter Sack schrieb am
Kivlov hat geschrieben:Die Gesellschaft sollte mMn Einfluss auf die Regierung haben, und nicht umgekehrt.
Das hätte sie aber sie will es nicht nutzen ...
Ego sum Noctis schrieb am
WOW!!! Spielen "kann" soziale kompetenzen fördern, wer hätte es gedacht??? Ein Mysterium der Menschheit, nein der Evolution wurde gelöst direkt IM Weißen Haus. Seit wieviel hundert Jahren gibt es Spielzeug? Seit wieviel hundert Jahren spielen Kinder "miteinander"??? Von der Tierwelt wollen wir gar nicht reden... Meine Fresse müssen wir viel Munition herstellen... :lol:
schrieb am

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