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Spielkultur: "Gamergate"-Treffen in Washington D.C. wurde durch Bombendrohung unterbrochen

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Am 2. Mai sollte in Washington D.C. ein Treffen einiger "Gamergate"-Aktivisten stattfinden, die sich gegen Einflussnahme von Feministinnen im Spielebereich einsetzen. Wie das Blog Techraptor.net berichtet, lief die Veranstaltung im Szenelokal Local 16 allerdings nicht ganz wie geplant ab: Nach einer anonymen Bombendrohung seien die Gäste evakuiert und nach einer Untersuchung wieder in die Räumlichkeiten gelassen worden. Die von einem anonymen Account auf Twitter gepostete Drohung stellte sich als falscher Alarm heraus. Die Veranstaltung sollte ein lockeres "Meet and Greet" mit Milo Yiannopoulos und Christina Hoff Summers werden. Sie sind laut dem Blog als Aktivisten für die Gamergate-Bewegung aktiv, die sich dagegen wehrt, dass Initiativen für Gleichberechtigung oder Feminismus (wie z.B. Anita Sarkeesians Video-Reihe Feminist Frequencies) Einfluss auf das Design von Videospielen nehmen. Nachdem die Veranstaltung ab 21.30 Uhr wie geplant ablief, habe die Polizei das Lokal nach einer anonymen Bomben-Warnung um 23.30 Uhr evakuiert. Um möglichst keine Panik zu verursachen, habe man die Aktion als Feuerübung getarnt, die ruhig und ohne Probleme abgelaufen sei. Nachdem sich die Drohung als falscher Alarm herausstellte, hätten die Gäste in die Räumlichkeiten zurückkehren können.



Bereits im Vorfeld der Veranstaltung habe die Gegenseite versucht, das Treffen durch Nachrichten an den Besitzer der Event-Location zu verhindern: In Twitter-Nachrichten an Local 16 beschwerten sich einige Kritiker darüber, dass das Lokal die Gruppe bewirte. Es handle sich schließlich um eine "Hassgruppe" bzw. "Bande von Frauenhassern und Straftätern der Online-Belästigung", so einige der Kritiker auf Twitter. Der Nutzer Arthur Chu habe neben Twitter-Beschwerden auch per E-Mail mit Local 16 Kontakt aufgenommen, um das Treffen zu verhindern: Einen entsprechenden Screenshot der Mail habe Veranstalter Yiannopoulos in sozialen Medien veröffentlicht.





Der Twitter-Nutzer A Villain in Glasses unterstellt Chu mittlerweile, hinter der Bombendrohung stecken zu können - er habe schließlich bereits vorher eine regelrechte Kampagne gegen das Treffen gestartet. Der Blog betont allerdings, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinerlei Beweise für solch eine Theorie gebe.



Quelle: Techraptor.net

Kommentare

maho76 schrieb am
"look at me! i am an actor! i was made to look good on Screen, not to be a hero! Heros dont look like me, the real living heros have bad teeth, scars and a beer belly!"
Baxter-Quote - KingKong 2005
billy coen 80 schrieb am
Doch, das schon. Aber die Statur männlicher Videospielcharaktere halte ich persönlich für eine Frechheit!!! Immer diese staksigen Hämpflinge. Ich meine, guck dir mal diese Waschlappen etwa in Gears of War an. Wozu hab ich da so schön an meiner Muskulatur mit Trainingsgeräten und Spritzen gearbeitet, wenn ich dann in Videospielen als Mann so klapperig dargestellt werde???? :lol:
Sir Richfield schrieb am
billy coen 80 hat geschrieben:Denn, ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich erkenne mich in meiner "Männlichkeit" auch nur selten von Videospielcharakteren authentisch repräsentiert... :Blauesauge:
Wie, du hast keinen Doktor in Physik und bist nicht sofort mit jeder, auch experimentellen, Waffe treffsicher?
billy coen 80 schrieb am
Jepp, beser geschriebene Charaktere kann es gerne künftig mehr von geben. Was hab ich mich in Naugty Dogs letzten Spielen in diese ursympathisch (Uncharted) oder einfach nur authentisch (TLOU) geschriebenen Charaktere verliebt. Hat für mich bei beiden Spielen einen nicht unerheblichen Anteil am Gesamterlebnis ausgemacht.
Allerdings würde ich diesbezüglich keine großen Hoffnungen in die Richtung der Debatte legen, in die sie durch etwa Anitas Videos gelenkt worden ist. Das ist tatsächlich auch für mich, obwohl ich grundsätzlich kein Antifeminist bin, wirklich nur der Versuch, feministische Thesen in dieses Thema hineinzudrücken, vor allem mit dem Ziel, sich selbst als Person ordentlich repräsentiert zu sehen.
Wenn ihr ihre Anhänger immer zuschanzen wollen, sie hätte da irgendetwas positives ins Rollen gebracht, fällt mir immer so einiges aus dem Gesicht. Als hätten wir "Gamer" uns nicht schon Jahre bevor überhaupt jemand von einer Anita S. wusste, die Münder fusselig diskutiert über platte, immer wieder dieselben Klischees rauf- und runterzitierende Charaktere. Und das Thema sexistischer Klischees gehört da natürlich untrennbar dazu. Somit wurde durch diesen ganzen FemFreq-vs.-GG-Müll eine bereits bestehende Erkenntnis lediglich simplifiziert auf einen Teilaspekt und da, fatalerweise, auch nur auf einen betroffenen Personenkreis (weibliche Personen) fokussiert und somit heruntergebrochen.
Denn wenn wir schon bessere, glaubwürdigere Figuren in Spielen sehen wollen, dann bitte das ganze geschlechterunabhängig vorantreiben. Denn, ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich erkenne mich in meiner "Männlichkeit" auch nur selten von Videospielcharakteren authentisch repräsentiert... :Blauesauge:
Sir Richfield schrieb am
Das ist ja das Problem...
Nee, Problem ist zu hoch gegriffen.
Wenn das ganze Thema mal weniger destruktiv angegangen wäre und wir, als Spieler, ein Mehr an Spielen mit gut geschriebenen Charakteren, oder wenigstens Geschichten bekommen würden, dann würde ich das als Gewinn deuten.
Weil: Mehr halt.
Sprich, die Welt braucht mehr Samus Aran, vielleicht nicht dringend mit Flashbacks und falsch verstandenen Mutterinstinkten wie bei Other M, aber halt...
Einfach ein weibliches Skin auf Actionfiguren kleben reicht da auch nicht so dringend.
Würde Q3A oder UT jetzt nicht dringend für ihre Geschichten oder Charaktere loben.
Was macht Blood Rayne eigentlich gerade so, außer sich von Uwe Boll zu erholen?
Ansonsten, was ich sehe ist: In einem Film, in dem ein reicher Typ mit absurder Technologie zwei künstliche Intelligenzen schafft, von denen eine mit Hilfe des nordischen Gott des Donners, einem Experiment aus dem zweiten Weltkrieg, einem verstrahlten Typ mit problematischen Wutausbrüchen, einer Assassine einer Unterabteilung des KGB, einem Typen, dessen endloser Köcher und Pfeilmunition Rambo aussehen läßt, als würde der mit Stöcken werfen, einem Typen mit ADHS und einer Magierin bekämpft werden muss, wird herumgeschrieen, dass die Assassine sich als unnormal bezeichnet, weil Teil ihrer extrem brutalen Ausbildung zur emotionslosen Killerin eine Sterilisierung war.
Nicht, dass der Film nicht Probleme hätte. Und wenn ich das richtig deute, fallen die letzten beiden Filme des ausgesprochenen Feministen durch den Bechdel Test.
Aber wenn es einen Grund gäbe, der ganzen "Bewegung" mit einem simplem "OMGWTFBBQ" die gesamte Berechtigung zu entziehen, dann diese "Aktion".
(Ich fühlte mich durch Age of Ultron gut unterhalten. Ich schließe mich der Meinung einiger Kritiker an, dass der Film stellenweise sehr doof geschrieben ist und dass wahrscheinlich eine knappe Stunde Erklärung fehlt, aber ich gehe jetzt auch nicht in...
schrieb am

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