Spielkultur: Sexismus-Studie: Schlecht spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen - 4Players.de

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Sexismus-Studie: Schlecht spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen

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Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Weibliche Shooter-Spieler bekommen mehr negative Kommentare von schlecht spielenden Männern als von deren besseren Geschlechtsgenossen - zu diesem Schluss kommt eine Sexismus-Studie, die von Michael Kasumovic (University of New South Wales, Australien) und Jeffrey Kuznekoff (Miami University, Ohio, USA) geleitet wurde. Schlecht spielende Männer versuchen demnach, ihren sozialen Status in der Hackordnung der Gruppe zu verteidigen. Die Ergebnisse lassen sich auf plos.org einsehen, als Grundlage diente die Beobachtung von Mehrspieler-Matches in Halo 3.

Laut Huffington Post UK fiel die Stichprobe mit 163 beobachteten Partien allerdings eher klein aus. Männer, bei denen es im Match schlecht lief, hätten häufiger aggressive oder sexistische Kommentare abgelassen, wenn das Gegenüber eine weibliche Stimme besaß. Bei einer männlichen Chat-Stimme hätten sie sich dagegen deutlich freundlicher verhalten. Souveräner verhielten sich laut der Studie die starken männlichen Spieler: Sie tendierten dazu, weibliche Teilnehmer mit aufmunternden Worten zu unterstützen. Wie die Chat-Kommentare im Detail formuliert waren, verrät das Ergebnis allerdings nicht. In einer Zusammenfassung auf phys.org gehen die Leiter der Studie auf zugrunde liegende Motivationen ein:

"Die negativen und sexistischen Kommentare mancher Männer sind in Wahrheit nur eine Form des Hänselns, motiviert durch den Fakt, dass sie als niedriger in der Rangordnung wahrgenommen werden. Eine wichtige Erkenntnis ist offenbar, dass diese Männer - ähnlich wie hänselnde Tyrannen - feindseliger waren, wenn sie fürchteten, dass eine Frau sich ihre Position in einer Hierarchie unter den Nagel reißt. Wenn man die Situation aus einer evolutionären Perspektive betrachtet, wird ein Teil der Herleitung klarer. Die Paarungs-Chancen eines Mannes werden schließlich eher durch seinen Status als durch sein Aussehen bestimmt - wenn eine Frau seinen Status also an sich reißt, indem sie besser abschneidet als er, bedeutet das, dass er weniger attraktiv auf einen potenziellen Fortpflanzungspartner wirkt, insbesondere wenn derjenige in der Hierarchie über ihm steht. Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass Männer beim Spielen von Halo 3 über sexuelle Anziehungskraft nachdenken, denken wir, dass die steigende Negativität gegenüber Frauen mit höherem Status eine unterbewusste Reaktion darauf ist, dass ihre Männlichkeit von einer Frau in Frage gestellt wird. Das Verlieren gegen eine Frau wird von vielen Männern nach wie vor als nicht akzeptabel angesehen und kann ihren Status in den Augen anderer reduzieren - sowohl gegenüber Männern als auch gegenüber Frauen.

(...)

Vielleicht hilft diese Perspektive dabei, die Frauenfeindlichkeit zu erklären, die wir sehen, wenn Frauen in einige männlich dominierte Felder eindringen. Die Agression könnte von Männern mit niedrigerem Status kommen, die versuchen, Frauen fernzuhalten, indem sie auf sexistisches Hänseln zurückgreifen, um in Anwesenheit ihrer männlichen Kollegen nicht ihren Status zu verlieren."



Quelle: plos.org, phys.org, Huffington Post UK

Kommentare

A_R_F schrieb am
Chapeau, Archer. :)
Aber das ist dann ein Fauxpas vom Journalist, der Hauptteil des Textes bleibt davon unbeeindruckt.
Der Teil bezüglicher der Piratenpartei ist eher marginal, der Anteil bezüglich Anita, GamerGate und Co. finde ich ist mehr als Dominant im Text vertreten.
mr archer schrieb am
Brian Pepperz hat geschrieben:
Interessant wie du dich so dermaßen auf ein Detail im Text konzentrierst der nicht das Thema des Artikels ist, sondern nur als Einleitung und als Schlussakt gedacht ist.
Also, pardon, aber an den Schluss eines streitbaren Kommentars schreibe ich das, was ich minimal als Botschaft beim Leser verankert wissen möchte. Marginal ist nun beim Textaufbau echt was anderes.
Im übrigen ist der Artikel für mich mehr ein Jammerbeitrag über den Niedergang bzw. die Zerdröselung der Piraten-Partei als irgendwas sonst. #Gamergate dient dafür nur als Popanz.
A_R_F schrieb am
Na, aus den Finger gesaugt hat er sich das wohl nicht, aber er zerrt es mit seinen Bezugnahmen auf Marxismus und Kapitalismus doch auf eine völlig hirnrissige Ebene. Natürlich haben die Gender- und Cultural-Studies-Leute marxistische Theorien im Hörsaal kennengelernt, wo soll das denn ein großes Geheimnis sein? Hast du dir mal was von Stuart Hall durchgelesen, quasi einem Godfather der Cultural Studies, der Kerl war offen marxistisch wie Hulle. So what? Sind/Waren so gut wie alle seiner Kollegen ebenfalls. Als wenn die Account-Löschungen bei Twitter damit was zu tun haben, als wenn Verwarnungen von Mods in Foren oder miese Medienberichterstattung gleichsam nun ein Versagen des kapitalistischen Gegenentwurfs und eine Anbahnung kommunistischer Unterdrückungsinstrumente wären. Nach dem Motto: Ha!, schau mal, diese linken Traumtänzer sind auch nix besser! Zensur, Meinungsunterdrückung, Sprachpolizei, Manipulation, können die auch alle. Ja ach nee. You don?t say. Aber vielleicht hat das ja herzlich wenig mit den Theorien zu tun, mit denen die Damen und Herren anno dazumal an der Uni gearbeitet haben? Natürlich wollen die was aktiv verändern und verfolgen Ziele, wollen Einfluss auf den Diskurs nehmen. Normal
Interessant wie du dich so dermaßen auf ein Detail im Text konzentrierst der nicht das Thema des Artikels ist, sondern nur als Einleitung und als Schlussakt gedacht ist. :lol:
Vor allem ist es sehr witzig von dir wie du diesen Teil des Textes überinterpretierst, ist das nicht normalerweise die Haupt Disziplin der VT´ler? :biggrin:
Aber in der Machart des Textes geht das hier sehr schnell wieder in so eine blödsinnige...
Lord Hesketh-Fortescue schrieb am
Brian Pepperz hat geschrieben:
Der Zusammenhang zur Kritischen Theorie + Marxismus zu den gender-feministischen Kultur-Kritikern, ergibt sich daraus, dass ich mir angeschaut habe, was da so gelehrt wird, nachdem mir mehrere Menschen in den Universitäten dieser Republik (vor allem in Göttingen) ihr Leid geklagt haben. Schaut auf die Seminare, schaut auf die Veröffentlichungen. Ich denke mir das nicht aus. So viel Fantasie besitze ich nicht

Nachdem er danach aber ausgiebigst über Löschung von feminismuskritischen Tweets und Accounts, willkürliche Zensur von ?Hate-Speech? und "ideologische Gleichschaltung? ehemals kritischer Medien referiert hat.

So wie du beschreibst könnte man doch der Auffassung sein, dass das erstunken und erlogen ist trotz gute Quellen, die seine Behauptungen stützen. :wink:
Na, aus den Finger gesaugt hat er sich das wohl nicht, aber er zerrt es mit seinen Bezugnahmen auf Marxismus und Kapitalismus doch auf eine völlig hirnrissige Ebene. Natürlich haben die Gender- und Cultural-Studies-Leute marxistische Theorien im Hörsaal kennengelernt, wo soll das denn ein großes Geheimnis sein? Hast du dir mal was von Stuart Hall durchgelesen, quasi einem Godfather der Cultural Studies, der Kerl war offen marxistisch wie Hulle. So what? Sind/Waren so gut wie alle seiner Kollegen ebenfalls. Als wenn die Account-Löschungen bei Twitter damit was zu tun haben, als wenn Verwarnungen von Mods in Foren oder miese Medienberichterstattung gleichsam nun ein Versagen des kapitalistischen Gegenentwurfs und eine Anbahnung kommunistischer Unterdrückungsinstrumente wären. Nach dem Motto: Ha!, schau mal, diese linken Traumtänzer sind auch nix besser! Zensur, Meinungsunterdrückung, Sprachpolizei,...
3nfant 7errible schrieb am
Sharkie hat geschrieben: Das mit dem Beißreflex kommt ja nun, auch wenn man über meine polemische Wortwahl gerne streiten kann, nicht von ungefähr. Dass hier teils grob überzogene (z.B. Dein NS-Vergleich) Schmähkritik betrieben wurde, sieht ja wohl ein Blinder. Das Wort "Gutmenschenideologie" (diesmal, wie es sein sollte, in Anführungszeichen) ist hier wortwörtlich nicht gefallen, der Diskurs aus dem es stammt wird aber wiedereinmal reichlich bedient; darüber hinaus ist es wohl ebenfalls kaum zu leugnen, dass diese Denunziation in ähnlich gelagerten Threads ständig fällt. Diesbezüglich brauchen wir uns denke ich nichts vorzumachen.

Ach, die polemische Formulierung ist mir wurscht. Viel interessanter finde ich wie einseitig du es betrachtest. ZB muss man sich erst seitenlang durch penetranteste Diffamierung kämpfen ("hoffentlich brennt nicht bald wieder ein Asylantenheim ab"), bevor man zu der Stelle kommt an der ich mir als neugieriger Naseweis gesagt habe: "Ach kuck ma... so viel geworfene braune Kacka aufm Boden. Wirfste mal zurück, ma kucken was passiert"
Und Denunziation so einseitig (siehe oben) zu beklagen, hat auch schon was.
Sharkie hat geschrieben: Was unsaubere Arbeit angeht: Natürlich ist die Kritik unsauberer Arbeit keine Verschwörungstheorie. Die Unterstellung, die Arbeit sei aus ideologischen Gründen unsauber ausgefallen oder sogar durch die Studienurheber bewusst manipulativ verzerrt worden - das ist eine (meinetwegen milde) Form von Verschwörungstheorie. Eine solche definiert sich nicht darüber, ob der wie auch immer geartete "Gegner" diffus oder offensichtlich ist, sondern darüber, dass diesem "Gegner" der ideologisch motivierte Versuch einer unlauteren Einflussnahme unterstellt wird, als deren Opfer man sich geriert. Klappt auch ganz ohne Echsenmenschen.
Ob dieses diffuse nun irgendwo dazugehört, oder nicht......
schrieb am

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