Spielkultur: Memore: Spielerisch den Fortschritt einer Demenzerkrankung verlangsamen - 4Players.de

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Memore: Spielerisch den Fortschritt einer Demenzerkrankung verlangsamen

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Am Welt-Alzheimertag, dem 21. September, hat Microsoft auf ein Videospiel-Projekt aufmerksam gemacht, welches dabei helfen soll, das Fortschreiten einer Demenzerkrankung zu verlangsamen: Das von RetroBrain entwickelte Memore soll in drei bis vier Monaten erscheinen und wird derzeit in Hamburger Altenheimen sowie Pflegeeinrichtungen getestet.

Memore ist eine Sammlung kleiner Spiele, mit denen Patienten u.a. Bewegungsübungen ausführen, um ihren Gleichgewichtssinn zu trainieren, oder in einer Gruppe Kegeln, um gemeinsam Spaß zu haben. Beim Motorradfahren verlagern sie ihr Gewicht etwa von einem Bein aufs andere, während sie als Briefträger virtuell Radfahren, um mal mit dem linken, mal mit dem rechten Arm Post auszuwerfen.

Ähnliche Übungen sind Teile aktivierender Therapien, welche die Bildung neuer Synapsen im Gehirn anregen. "Gedächtnis, Multitasking, Aufmerksamkeit und mehr werden mit Memore trainiert", beschreibt ein Video auf der offiziellen Webseite das Prinzip. Glücksgefühle wirken sich dabei positiv auf das Gehirn aus. "Soziale Interaktion und die Stimulation des Gehirns spielen bei der Behandlung der Krankheit und bei der Prävention von Begleiterkrankungen eine sehr wichtige Rolle", zitiert Microsoft den Gründer von RetroBrain, Manouchehr Shamsrizi. Sein Spiel vereint deshalb Elemente von Bewegungstherapie, neuropsychologischem Training, Musiktherapie sowie Biographiearbeit. Heilen lassen sich Demenzerkrankungen nach wie vor nicht.

Memore ist kein klassisches Spiel, denn die Anwendung soll auch technik- und spieleunerfahrenen Pflegern die Bedienung ermöglichen. RetroBrain hat Hard- und Software daher vereint: Die Box enthält einen PC und verfügt lediglich über einen Schalter zum An- und Ausschalten sowie den Anschluss an einen Fernseher. Das in der Box integrierte Kinect ermöglicht die Bewegungssteuerung ohne Gamepad - daher wohl die Beteiligung Microsofts. Das Unternehmen unterstützt das Projekt ebenso wie Wissenschaftler und Pflegedienste.

Quelle: Pressemitteilung Microsoft, offizielle Webseite

Kommentare

Nino-san schrieb am
Kaum zu glauben, dass ich das mal sage, aber das sieht nach einer prinzipiell ziemlich guten Idee aus mit Kinect. Natürlich, höchstwahrscheinlich will Microsoft Kinect der ersten Generation einfach irgendwo noch loswerden, aber dennoch.
schrieb am

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