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Spielkultur: Videospiel-Schauspieler und -Synchronsprecher stimmen für Streik

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: Sagaftra.org
In den US-amerikanischen Aufnahme-Studios der Spiele-Branche könnte es schon bald still werden. In einer Abstimmung der "The Screen Actors Guild - American Federation of Television and Radio Artists" entschied sich die große Mehrheit von 96,52% für einen Streik - das berichtet Gamespot.com. Damit liegt das Ergebnis über den für die Arbeitsniederlegung nötigen 75%. Die Gewerkschaft vertritt unter anderem Synchronsprecher und Schauspieler, die für Spiele im Motion-Capture-Verfahren gefilmt werden. Das Referendum fand statt, nachdem Verhandlungen mit Branchengrößen wie Electronic Arts, Activision, Disney, and Warner Bros ergebnislos blieben. Für den Streik sprachen sich laut Gamespot und Polygon.com unter anderem Star-Trek-Promi Wil Wheaton, Jennifer Hale (Mass Effect) und David Hayter (Metal Gear Solid) aus. Auf Twitter werden die Positionen unter dem Hashtag #PerformanceMatters verbreitet. Hauptgrund für den Unmut ist in Augen der Gewerkschaft, dass ihre Mitglieder nur selten zeitgemäß an den Gewinnen erfolgreicher AAA-Spiele beteiligt werden.

Trotz "radikaler Änderungen" in der Branche stamme das aktuell gültige Abkommen noch aus dem Jahr 1990. Die Forderungen beinhalten z.B. "angemessene" Bonus-Zahlungen, wenn die Verkaufszahlen bestimmte Grenzen überschreiten. Der Vorschlag beinhaltet jeweils Bonus-Zahlungen bei 2, 4, 6 und 8 Millionen verkauften Spielen. Eine weitere Forderung ist ein neues Abkommen für "Vocal Stress": Bei Aufnahmen, in denen die Stimme besonders stark strapaziert wird, soll zukünftig ein Maximal-Limit von zwei Stunden gelten. Des Weiteren sollen Capture-Darstellern am Set Stunt-Koordinatoren zur Verfügung stehen. Auch mehr Transparenz gehört zu den Wünschen: Es sei nicht gerade ideal, dass Darsteller während ihrer Arbeit oft nicht einmal den Namen des Projektes erfahren. Wie Polygon berichtet, plant ein Verhandlungskomittee, die Gespräche erneut aufzunehmen.

Letztes aktuelles Video: Rescue Drone-Demo


Quelle: Gamespot.com, Polygon.com, Sagaftra.org

Kommentare

Todesglubsch schrieb am
Bin mal gespannt, welches US-Spiel seine Texte demnächst in den UK vertonen lässt :D
lAmbdA schrieb am
Da Sollten noch andere folgen. Die Branche macht nur wenige reich, da diese "Traumausbäutung" gut zieht und man gerade als Designer oder Artist nur sehr schwer wieder raus kommt. Die Bezahlung ist idR gut unter dem, was für das Tätigkeitsfeld im durschnitt bezhalt wird, wohingegen der Anspruch von allen Seiten höher ist. Eigentlich sind AAA Produktionen nicht mehr mit den ~60 Euro zu finanzieren, was aber ein Kotick oder Riccitiello nicht davon abhält, ihre 70% für den drölften Porsche einzufordern. Zurück bleiben mit lächerlichen Anforderungen überforderte Entwickler und eine zynische Spielerschaft - weit ab einer Win/Win Situation.
schrieb am

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