Spielkultur: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
Release:
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: Enixorigin
Story-Schreiber werden nicht früh genug in die Entwicklung von Spielen einbezogen und dadurch zieht sich die Geschichte oftmals nicht durch das komplette Spiel, erklärte Rhianna Pratchett (Autorin hinter Tomb Raider und Mirror's Edge) beim DICE Summit. In ihrer Präsentation "From Overlords to Tomb Raiders: A Career in the Narrative Trenches" berichtete sie über ihre Erfahrung als Autorin und wie frustrierend es sei, wenn man erst eine Story schreiben muss/soll, wenn das Spiel schon fertig gestaltet sei. Sie beschreibt derzeitige Autoren als "narrative Rettungsassistenten", die spät in die Entwicklung einbezogen werden und die Geschichte irgendwo einbauen müssen, wo es gerade passt. Ihrer Ansicht nach werden die Autoren von den Entwicklern viel zu spät hinzugezogen. Besser wäre es, wenn die Geschichte (oder zumindest Teile davon) gleichzeitig mit den Kernmechaniken festgezurrt werden würden. So würden sich Geschichten erzählen lassen, die sich flüssig anfühlen würden.

Pratchett: "Autoren müssen mit dem gesamten Team arbeiten und nicht links liegen gelassen werden. Wenn Autoren außen vor gelassen werden, dann gilt das auch für die Geschichte. Eine Geschichte besteht nicht nur aus Worten. Sie fließt durch alles im Spiel." Pratchett, die Tochter des im vergangenen Jahr gestorbenen Terry Pratchett, gewann jüngst den Preis der "Writers Guild" für herausragende Leistungen im Bereich der Videospiele für Rise of the Tomb Raider (wir berichteten).

Quelle: Gamewatcher

Kommentare

7yrael schrieb am
Die Story bei Rise of the Tomb Raider war auch wirklich außerordentlich vorhersehbar. Man konnte bei jedem neu eingeführten Charakter den unausweichlichen "Plottwist" schon nach 10 Sekunden erkennen.
Grundsätzlich bin ich jemand, dem Storytelling in den meisten Spielen durchaus wichtig ist, daher kann ich die Aussage von Pratchett absolut unterschreiben.
Leonardo Da Vinci schrieb am
@topic: stimme ihr zu, deshalb gibt es auch massenhaft schlechte games, mit null bzw. beschissener story oder 08/15 strickmustern, die man/frau schon in und auswendig und bis zum erwürgen hin kennen...
maho76 schrieb am
die frau hat vollkommen recht ... bei adventures, Rollenspielen und storygames, eben dort wo überhaupt Autoren im klassischen sinne gebraucht werden. sollte sie sich mal ein sonic the hedgehog zu gemüte führen (oder donkey kong oder den MSFS o.ä.) dann wird sie ihre Meinung auch revidieren und einschränken. :)
GoodOldGamingTimes schrieb am
Gameplay > Story
Ein Spiel mit guter Story spiele ich vielleicht 4-5 mal durch, eines mit gutem Gameplay 100-mal.
Aber, viel wichtiger ist: Heutzutage ist für viele eine gute Story = Story ist packend inszeniert.
Das die Story von CoD genauso viel Inhalt hat wie bei Doom. Interessiert keinen. Viel Krach und Boom in den Zwischensequenzen = gute Story, besser als Doom.
Dragon Age Inquisition hat voll die geiler Story!? Nein sie ist inhaltlicher Müll. Nicht besser als die von Baldurs Gate oder einem Gothic/Risen. Aber halt packend und aufwändiger inszeniert.
Nicht das ich gute Story in Spielen keine Beachtung schenke ( P:T, TLoU). Ich weiß eine gute Story zu schätzen ( Auch hier wieder: gute Story = Inhalt der Story und nicht ihre Inszenierung). Aber Spiele sind nunmal Spiele. Und bei einem Spiel sollte zuerst das Gameplay an vorderster Stelle stehen.
Und da muss ich der Frau Pratchett auch in gewisser weise Recht geben:
Storys von Spielen waren in den 90igern oder frühen 2000 nicht besser oder schlechter, sie waren nur besser mit dem Gameplay verzahnt. Was auch daran lag das die Story aus dem Team heraus kam und nicht von einem externen.
Beispiel Tomb Raider: Die Story der alten TR Teile ist nicht schlechter oder besser als die der Reboots, aber halt besser in das Gameplay der Spiele integriert.
MrLetiso schrieb am
Spricht Frau Pratchett jetzt eigentlich im Zorn, da sie sich an den Totalausfall im ersten Tomb Raider Reboot erinnert fühlte? o_ô
Im Prinzip hat sie ja Recht.
schrieb am

Facebook

Google+