Spielkultur: Die Industrie "unterschätzt" Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen" - 4Players.de

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Die Industrie "unterschätzt" Spiele von unabhängigen Entwicklern: "Wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen"

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
"Independent Games", also Spiele von unabhängigen Entwicklern, werden von der Spiele-Industrie größtenteils unterschätzt bzw. unterbewertet, dieser Ansicht sind einige Indie-Publisher wie Team 17 oder Rising Star. Viele Indie-Spiele werden für 13 Euro oder weniger verkauft, aber einige Titel in diesem Jahr haben diese Marke übertroffen, wie z.B. Superhot, The Witness oder Firewatch. Gerade The Witness fachte bei der Veröffentlichung im Januar eine Diskussion über den Preis von Indie-Spielen an. In dem Kontext sagte Debbie Bestwick vom Indie-Publisher Team 17 gegenüber dem Branchen-Magazin MCV UK: "Als Industrie unterschätzen wir die Indie-Spiele - in einigen Bereichen. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, denn es gibt eine große Kluft zwischen 'Indie-Spiele', die die Säulen - mit einem Verkaufspotenzial von über 500.000 Einheiten - darstellen und dem Rest. Die größere Herausforderung ist es aber, die Wahrnehmung der Käufer im Bereich zu verändern, was es bedeutet 'Indie' zu sein. Es bedeutet nicht billig und niedrige Qualität, sondern stattdessen mehr kreative Freiheit und einen flexibleren Ansatz beim Geschäftsmodell (...)."

Ähnlich sieht es auch Martin Mathers (Rising Star): "Zum größten Teil, ja, wir sollten mehr Geld für Indie-Spiele verlangen. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Indie-Spielen und größeren Projekten. Das Ganze kommt auf den Anspruch an. Der Grund, warum viele Spiele nicht mehr als 15 Pfund (ca. 18,8 Euro) kosten, ist der Käufermarkt, vor allem auf dem PC. Die Benutzer sitzen da und sagen: 'Nein, du unterhältst mich. Ich verdiene das, ich habe Anspruch darauf.' Meine Antwort auf diese Mentalität ist: 'Nein, das tust du nicht'."

Simon Byron (Publishing Director von Curve Digital) ist hingegen der Ansicht, dass Indie-Entwickler durch den Preis einen Vorteil gegenüber AAA-Titel hätten: "Der Indie-Sektor muss härter daran arbeiten und sich selbst besser platzieren, um die Spieler zu überzeugen, dass sie sich etwas anderes [als Triple-A-Titel] kaufen sollen. Der Preis kann eine der besten Möglichkeiten sein, dies zu tun. Aber ich glaube nicht, dass die Publisher Indie-Spiele unterschätzen. Wir entscheiden uns für die Preise, von denen wir wissen, dass sie für die Spieletypen, die wir veröffentlichen, funktionieren werden."

Quelle: MCV UK

Kommentare

sphinx2k schrieb am
Na ja bei einem Film verkauft eben auch der Name eines Stars den Film, dann ist auch eine Gage von mehreren Millionen wieder hereinzuholen.
Star Entwickler gibt es wenige, da verkauft sich ehr die Marke wie z.B. COD. Und selbst wenn es sie gibt bekommen diese Entwickler nicht einfach mal eine solche Gage wie ein Filmstar.
ChrisJumper schrieb am
Kajetan hat geschrieben:Spiele sind weiterhin noch deutlich billiger zu produzieren.

Hmmm, dann sind die irgendwie doch noch nicht "Mitten in der Gesellschaft" angekommen. Vielleicht weil die "Lokalisation" günstiger ist? Aber es gibt doch auch schon Spiele mit mehr Sprachaufnahmen...
Finde es seltsam, aber interessant wie sich das Verhält wenn es Medien übergreifend mal betrachtet wird. Der Punkt an dem Pixar oder die Film-Industrie mit 100% virtuellen Motion-Capture-Daten und UHD Körperscans der Schauspieler arbeitet, wird bestimmt noch kommen.
Dann liegt es wohl wirklich nur daran das mit Videospielen noch nicht so viel verdient wurde wie mit Filmen.., das sich Investitionen in Schauspieler, FMC, Bühnenbauer und so weiter wohl einfach noch nicht lohnen. Vielleicht weil die CGI einfach zu viel Geld frisst und bei Videospielen unter dem Schnitt doch günstiger ist.
1000 TB Kristall-Speicher ich höre dich tapsen. Wird zeit das das Ding endlich Mainstream wird.
Kajetan schrieb am
ChrisJumper hat geschrieben:Wahrscheinlich weil ein Film schneller im Kasten ist als ein spiel.

Pirates of the Caribean 4, angeblich über 350 Mio. Dollar. Kein einziger Top-Budget-Film mehr unter 200 Mio. Dollar.
Spiele sind weiterhin noch deutlich billiger zu produzieren. Titel wie Destiny oder SW TOR bilden weiterhin die Ausnahme, welche die Regel bestätigt.
ChrisJumper schrieb am
Hier noch mal kurz zum Preis angemerkt:
Ich bin wirklich zwie gespalten. Bücher, Filme und Musik kosten ja auch nicht viel. Wahrscheinlich haben einfach nur zu wenig Menschen eine Interesse an dem Kulturgut Videospiele. Obwohl sich das Medium die letzten 30 Jahre ja schon vervielfacht hat. Andererseits kostet auch ein Film Milliarden. Es dürfte eigentlich kein Problem sein ein gutes Videospiel zu finanzieren. Wahrscheinlich weil ein Film schneller im Kasten ist als ein spiel. Dreifache an Entwicklungszeit, also auch dreifacher Preis.
Vielleicht sollte die Gemeinschaft ihre Werkzeuge gemeinschaftlich Pflegen und verbessern. :/
Hokurn schrieb am
no need no flag olulz hat geschrieben:Kenn ich auch, aber eigentlich ist es keine gute Einstellung. Ich hab mir damals Natural Selection 2 im Sale gekauft für 11?, dabei war der Vollpreis auch nur 23?. Man halt immer das Gefühl, dass es "kleine" Spiele seien. Aber das trifft nicht unbedingt zu und wenn man sich anguckt, was das Spiel im Gegensatz zu Vollpreistiteln wie CoD, Battlefield oder besonders Battlefront zu bieten hat und man dann 1600 Stunden in das Spiel gesteckt hat, fragt man sich schon, ob die 23? nicht eigentlich deutlich zu niedrig sind.

Ich möchte nicht sagen, dass es eine falsche Einstellung ist. Das Empfinden gibt ja auch ein wenig der Markt vor. Und natürlich hat man immer mal ein Spiel für das man rückwirkend betrachtet auch mehr Geld bezahlt hätte. Ob das dann tatsächlich stattgefunden hätte steht auch nochmal auf nem anderen Blatt. So verteufeln wie man das auch sonst behandelt sehe ich das Thema Marketing gar nicht. Klar brauche ich persönlich keine COD Werbung, weil ich in die aktuellen Spiele nicht mal nen 5er stecken würde, aber auf das eine oder andere gute Spiel kann man mich gerne mal ein wenig fester stoßen....
Das aktuelle Verhalten in der Indie Branche ist einfach nicht auf 40? ausgelegt.
Aber natürlich gibt es Spiele auf allen Seiten, die ihre Preise wert oder auch nicht wert sind.
schrieb am

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