Spielkultur: John Romero: Die Ursachen realer Gewalt liegen nicht in Computer- und Videospielen - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
Release:
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

John Romero: Die Ursachen realer Gewalt liegen nicht in Computer- und Videospielen

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: NZZ
Immer wieder werden Computer- und Videospiele, in denen gewalttätige Inhalte vorkommen, für Amokläufe oder andere Gewalttaten verantwortlich gemacht. Ein Paradebeispiel dafür ist der Shooter-Klassiker Doom von id Software, der hierzulande von 1994 bis 2011 indiziert war. Zu dieser kontroversen Debatte hat sich nun John Romero (einer der Entwickler des ursprünglichen Doom) bei einer Konferenz (GameON Ventures) zu Wort gemeldet und dahingehend argumentiert, dass das Problem mit der Gewalt weit über das Medium hinausgehen würde und es falsch wäre, ausschließlich Computer- und Videospiele dafür verantwortlich zu machen.

Romero sagte: "Ich denke, dass Spiele zur Kultur gehören und die Gewalt, die wir überall auf der Welt sehen, geht über die Spiele hinaus. In vielen Ländern wird gespielt. Kanada, Deutschland, Japan, England, Irland ... Sie sind alle Hardcore-Konsumenten von Spielen, aber wir sehen keine vergleichbaren Ausbrüche von Gewalt in diesen Ländern. Es ist nicht das Spiel, es ist die Waffe. Es ist nicht der Computer, es ist die Kultur. Es sind nicht die Spieler."

Letztes aktuelles Video: Game Changers


Quelle: gamesindustry

Kommentare

Sharkie schrieb am
Für Interessierte hier eine heute veröffentlichte Reportage über die Gun Culture in den USA.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 16137.html
Fand sie insgesamt lesenswert. Der deutsche Reporter begegnet dem Thema mit einer für den Durchschnittseuropäer vermutlich einigermaßen repräsentativen, sehr kritischen Grundhaltung, lässt aber den Argumenten der Waffenfans ebenfalls viel Platz, kritisiert diese wiederum sachlich und verteufelt vor allem niemanden - eher im Gegenteil, selten so eine wohlwollend-menschliche Darstellung von Waffenlobbyisten gelesen.
Alles in allem finde ich die Herangehensweise, insbesondere auch durch die ständige Betonung der subjektiven Ebene, sehr fair. Bei aller Kritik und Infragestellung und auch "trotz" des nach wie vor sehr waffenkritischen Fazits keine Spur von einem tumben "Die spinnen, die Amis" (jeder, der mal mit Amerikanern, auch und vor allem aus konservativ geprägten Landesteilen, zu tun hatte weiß, dass irgendwelche aus unserer europäischen Perspektive gerne und schnell geäußerten moralischen Überlegenheitsfantasien diesen im Normalfall in keiner Weise gerecht werden). Nur die reißerische Überschrift, in der das bescheuerte Unwort der "Umerziehung" (kennt man sonst ja eher aus anderer Ecke) bemüht wird, hätte man sich in dieser Form sparen können.
Am Rande sei noch, weil dies hier Thema war, bemerkt, dass sich in dem Artikel auch eine Statistik hinsichtlich der Schusswaffentoten im internationalen Vergleich sowie in Relation zur jeweiligen Bevölkerungsgröße findet. Hier belegt die Schweiz hinter den USA, geschenktermaßen mit relativ großem Abstand, Platz 2, wobei die dortige Opferquote gegenüber Deutschland mehr als viermal so hoch ist.
an_druid schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
an_druid hat geschrieben: zu J.R. kann man sich auch ruhig mal fragen WARUM er sich mit dieser Botschaft nicht schon früher gezeigt hat. Er hat von 1994-2011 ja eig zeit dazu gehabt.
Was ist denn das für ein Argument?
Es ist nicht nur Doom es ist auch viele andere. Ich errinere mich noch als (ich weis nicht mehr wann) mal die Gamestar aufgeschlagen hatte u. die hatten ihre charts in Kategorien der am besten bewertesten Spiele. Und da haben sie auch mal Titel drinnen gehabt, die sie anscheinend wohl nicht nennen durten. Ich empfand das irgendwie als kleine Revolution gegen Zensur ansich aber in wirklichkeit war das Zensur. Ich habe mir einfach damals gewünscht das sich einer der Entwickler/Pubs zu Wort meldet deswedgen aber nein es kahm nicht. Vieleicht hab ich auch die Falschen Quellen nachgesehen abr im Mainstream war nichts zu sehen. Jetzt wo so ziemlich alles Marktgesteuert ist und das Games sogar AAA's mit uncut damit beworben werden.
Finde ich es irgendwie nicht wirklich seriös damit jetzt aus der Versenkung zu kommen. Dieses Argument exsestiert doch schon in den Köpfen der Spieler seid es die Killerspieledebatte gibt. Es ist nicht wirklich falsch das er das sagt aber für mich fühlt sich das zu diesem Zeitpunkt verspätet an.
Heute wird Zensur im ganz anderem Stiel betrieben. Das Killerspielthema ist doch nur ein Furz im wind gegen das Spiel mit dem Urheberecht. Das Thema war doch nur Intrumentaliesierung da um die z.B Waffenlobby nicht zu sehr unter druck zu setzen.
Kajetan schrieb am
an_druid hat geschrieben: zu J.R. kann man sich auch ruhig mal fragen WARUM er sich mit dieser Botschaft nicht schon früher gezeigt hat. Er hat von 1994-2011 ja eig zeit dazu gehabt.
Was ist denn das für ein Argument?
an_druid schrieb am
Ryo Hazuki hat geschrieben: Für mich ist das alles Humbug. Der Mensch hat sich auch weiterentwickelt weil er der stärkere Gegenüber eines anderen war. Jeder eurer und meiner Vorfahren hat irgendwann mal einem was auf die Nuss gegeben damit er sich ausbreiten kann. Wir sind von Natur aus ebenso aggressiv wie Intelligent.
Todesglubsch hat geschrieben: Der Unterschied ist: Der einzige Sinn und Zweck von Waffen ist es, andere Menschen zu töten.
EDIT: + Die Ideologie die dahinter steht nicht zu vergessen!
zu J.R. kann man sich auch ruhig mal fragen WARUM er sich mit dieser Botschaft nicht schon früher gezeigt hat. Er hat von 1994-2011 ja eig zeit dazu gehabt.
Weeg schrieb am
Ich mag den Kerl einfach nicht. Und das nicht erst seit er seine Arroganz mit Kickstarter bewiesen hat, der war schon immer durch bei Rot. Das er mal was revolutionäres getan hat, macht ihn nicht zur lebenden Legende. Auch eine Band, die mal ein gutes Album rausbrachte, kann sich nicht ewig (vor allem nicht nach solanger Zeit) auf alten, längst verblichenen Ruhm berufen. Ich erwarte Perfektion und das bei jedem Projekt und über Jahre konstant.
Sonst kann man gleich einen auf Molyneux machen, der Kerl hatte auch seine Erfolge früher, aber was seit etwa einem Jahrzehnt von dem kommt, kann man auch nicht mehr ernst nehmen. So spätestens seit Black & White hat er alles komplett von A-Z in den Sand gesetzt.
Daher, Romero soll den Mund halten und sich nicht zu Dingen äussern, über die er kein Recht hat zu sprechen. Er soll gefälligst mal was anständiges tun als leere Worthülsen abfeuern um seinen Kopf mal wieder in der Presse zu sehen.
Oder anders gefragt: Welcher Spieledesigner sollte sich denn bitte zu diesem Thema äußern, wenn nicht Romero?
Garkeiner. Kein einziger. Niemand. Ich meine damit jetzt im übertragenen Sinne: Nachdem wir schon die Sarkeesian mit ihrer Feminazi-Gender-Blödelei ertragen mussten, muss man jetzt ernsthaft wieder das Thema ausgraben, das in den letzten Jahren kaum mehr einen interessiert hat? Muss man jetzt wieder die ganze Diskussion von vorne beginnen? Nein, man kann Tote auch mal unter der Erde lassen, finde ich.
Zurück zur Sache:
Derzeit keine Ahnung. Habe mich in der Richtung noch nicht damit beschäftigt.
Was wäre denn realistisch in deinen Augen, damit keiner durch Spiele agressive Tendenzen zeigt oder steigert? Wenn du das nicht überdenkst vorher, wozu dann die Studien?
Die BPjM hat es Dir angetan, oder? Neidisch
schrieb am

Facebook

Google+