Spielkultur: Garriott über MMOG-Stagnation - 4Players.de

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Garriott über MMOG-Stagnation

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Auf der Develop-Konferenz in Großbritannien hielt Richard Garriott eine Keynote-Rede und sprach u.a. über den Stand der MMO-Spiele. Und wirklich zufrieden ist der Mann, der Ultima erfand und mit Origin später durch Ultima Online das MMO-Genre auch entscheidend prägte, nicht wirklich.

So lasse das allgemeine Design Innovation vermissen. Kampfsysteme würden sich nach wie vor auf das ewig gleiche Prinzip verlassen, Vieles laufe letztendlich auf den üblichen langweiligen Grind hinaus. Auch würden die meisten Entwickler kaum das Potenzial von NPCs und KI erkennen. Würde man diese besser einsetzen und gestalten, könnte das der Atmosphäre nur zuträglich sein.

Die meisten Spiele würden sich aber konzeptuell nur an Oldies wie Ultima Online oder EverQuest orientieren. MMOGs, so Garriott, würden so immer mehr zu "Datenverwaltungsspielen" verkommen, bei denen man zuschaut, wie der eine oder andere Wert um einen Prozent steigt.

Mit dem eigenen, nicht mehr allzu fernen Tabula Rasa möchte "Lord British" einiges ändern. Der Titel, der "sechs Jahre an Entwicklungszeit, zwei komplette Generalüberholungen der Engine hinter sich und mehrere zehn Millionen Dollar" verschlungen hat, mag vielleicht nicht perfekt sein, soll aber eine neue Richtung einschlagen und könnte auch anderen Firmen als Denkanstoß dienen - hofft der Spieledesigner. So setzt er beispielsweise auf ein schnelles, dynamisches Kampfsystem und möchte auch einen größeren Schwerpunkt auf das Erzählen einer Geschichte und das Einbinden der Spieler in diese legen.

Das einst etablierte Geschäftsmodell hält er wie gehabt für sehr attraktiv. Im Gegensatz zu eher singleplayer-orientierten Titeln hätte man dank Gebühren eine langfristigere Einnahmequelle. Insgesamt böte es sich für Firmen an, mehrere Spiele dieser Art im Angebot zu haben, um den Kunden Abwechslung bieten zu können und diese auch besser zu binden. Beispielsweise werde NCsoft zukünftig einen System integrieren, mit dem sich Leute auch spieleübergreifend (natürlich auf NCsoft-Titel bezogen) unterhalten könnten.

Kommentare

Wo][rm schrieb am
Sabrehawk hat geschrieben:Zu EVE Online ich hab auch mal angespielt kam aber als Einsteiger
super schnell an einen Punkt wos als casual spieler einfach zu
anspruchsvoll wurde, speziell wirtschaft usw viel zu viel brainwork :D

das is eigentlich der Grund warum ich EVE spiel. Als casual Gamer kann ich mit den Leuten ohne Leben mithalten ohne jeden Tag 10h am Rechner zu sitzen :D
Sabrehawk schrieb am
und wenn ihr mal lest was oben über die TR Beta geschrieben wird warum
seid ihr dann noch so begeistert?
scheint genau das gegenteil von dem zu sein was der knilch predigt.
"extremes grinden: [check]"
Zu EVE Online ich hab auch mal angespielt kam aber als Einsteiger
super schnell an einen Punkt wos als casual spieler einfach zu
anspruchsvoll wurde, speziell wirtschaft usw viel zu viel brainwork :D
MandrillSphinx schrieb am
also ich stimme auch soweit zu! :)
nur geht nicht nur tabula rasa einen neueren weg (schnellere action, etwas mehr in richtung 3rd person shooter, sehr spassig kann ich sagen!), sondern auch age of conan! da bin ich sehr gespannt drauf! hier kann man nicht einfach durch andere chars durchlaufen, sondern man muss sich durchkämpfen und das läuft nicht wie die üblichen kampf-systeme ab...
ich freu mich drauf! :)
Deracus schrieb am
auch wenn´s scif-i setting ist, aber auch Eve Online erfüllt deine Kriterien zum größten teil, dkwcman...
Das liegt vor allem daran, dass ein großteil des Spiels von den Spielern selbst reguliert wird.
Man kauft keine Waren bei NPCs (ok...bis auf einige "sondersachen) sondern Spieler produzieren fast alle raumschiffe, waffen, ausrüstung usw....welche dann auf den Märkten (welche regional verschieden sind, was das leben als reiner händler sehr einträglich machen kann) verkauft werden.
Du hast durch sogenannte "contracts" die möglichkeit alles erdenkliche mit anderen spielern auszuhandeln, auf papier zu bannen und umsetzen zu lasssen. Du kannst auf diese Art leute für dich arbeiten lassen, gebündelte angebote machen,....
Auch ist es möglich Kopfgelder auf spieler auszusetzen, die dir an den kragen gegangen sind. Diese sind dann für alle anderen Spieler einsehbar und der spieler wird somit zu einem attraktiven ziel, da das ganze spiel sowieso PVP basiert ist und es prinzipiell keine zonen gibt, in denen man nicht angegriffen werden kann (außer wenn man auf ner station gedockt ist). Das heißt nicht, dass man immer angst haben muss, sobald man eine station verlässt, da es im "high-security" bereich (die einzelnen sonnensysteme der regionen haben unterschiedliche sicherheits-werte) eine NPC Polizei gibt, welche gegen spieler vorgeht, die andere spieler angreifen (es sei denn der andere hat sich was zu schulden kommen lassen, indem er durch abschuss einiger spieler im High-sec oder missionen für piratenfraktionen einen negativen persönlichen sicherheitsstatus hat oder er hat von betreffendem spieler gestohlen, womit dieser ihn dann frei attackieren kann)
Womit mir schon bei den charakteren wären:
Es gibt keine charakterklassen. Du erstellst dir zwar zu anfang einen char aus verschiedenen rassen, die zur auswahl stehen mit unterschiedlichen blutlinien...
Balmung schrieb am
@dkwcman: das mit der Ausrüstung kann ich nur zustimmen, schonmal Spellborn angeguckt? Da kannst dich kleiden wie du willst, ebenso eine Waffe tragen wie du willst, dass hat keine Auswirkung auf irgendwelche Stats. Also auch nichts(!) mit Schwert X mit soviel zusätzlichen Schaden, Schwert Y macht soviel zusätzlichen Schaden weniger, dafür mit Element Feuer oder so n Quatsch. Hier kannst du z.B. mit einer Katana das Spiel anfangen und Monate später immer noch mit Katana kämpfen. Das gleiche mit der Kleidung und Rüstung.
Auch ansonsten hat Spellborn einiges von deinen Punkten zu bieten. Die perfekte Skillung gibt es dort soweit ich weiß nicht, da der Kampf mehr Shooter basiert ist, läuft er auch nicht vollautomatisch ab, vieles hängt daher auch vom Skill des Spielers ab. Auch die Art wie man spezielle Fähigkeiten einsetzt ist etwas anders und recht durchdacht gemacht (finde ich jedenfalls). Auch gerade die Personaisierung ist hier recht hoch, da man vieles im Charaktereditor einstellen kann und eben die Kleidung, Rüstung und Waffen frei wählen kann. Dadurch gibt es soweit ich weiß auch die Möglichkeit als Magier eben eine Rüstung zu tragen, die eigentlich eher für Schwertkämpfer gedacht war, man erkennt also nicht gleich an der Kleidung welcher Klasse der Charakter angehört.
Spellborn ist bei mir auf jeden Fall ein MMORPG, dass ich im Auge behalten werde, soll ja nun erst Anfang 2008 erscheinen (hätte diesen Monat ursprünglich erscheinen sollen, Beta wurde aber deutlich verlängert).
schrieb am

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