Spielkultur: USA: Verkaufseinschränkung illegal - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
Release:
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

USA: Verkaufseinschränkung illegal

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Im Jahr 2005 hatte Gouverneur Arnold Schwarzenegger ein Gesetz unterzeichnet, demzufolge der Verkauf von gewalthaltigen Spielen an Minderjährige in Kalifornien zukünftig illegal sein sollte. Der Verband der Distributoren von Videosoftware (VSDA) sowie der Verband der Publisher, die Entertainment Software Association (ESA), hatten daraufhin Klage gegen den Beschluss eingereicht. So kritisierten sie u.a. die unscharfe Definition gewaltlastiger Spiele in dem Gesetz - vor allem sahen sie in dem Vorhaben aber auch eine Verletzung des im ersten Verfassungszusatz festgehaltenen Rechts auf freie Meinungsäußerung, welches ja auch für Minderjährige gilt.

Eine Sichtweise, der nun laut Gamepolitics auch das für den Fall zuständige Gericht im Bundesstaat folgen konnte. Dem richterlichen Beschluss zufolge ist jene Verkaufseinschränkung verfassungswidrig. Zwar gibt es durchaus Inhalte wie Pornografie, die in den USA Minderjährigen nicht zugänglich gemacht werden dürfen - hier wird aber von einer schädigen Wirkung ausgegangen.

Die Begründung des Richters dürfte zumindest in Teilen der Landesregierungen von Bayern und Niedersachsen nicht unbedingt auf Zustimmung treffen: Die Beweislage lasse nicht den zwingenden Schluss zu, dass Spiele durch ihre interaktive Natur oder anderes Jugendliche stärker beeinflussen könnten als Gewalt im Fernsehen, in Filmen oder auf irgendwelchen Internetseiten. Man sei sich bewusst, dass es Experten gebe, die Bedenken bzgl. der Wirkung von Unterhaltungssoftware hätten, es gäbe aber keine allgemein akzeptierte Studie, die diesen Standpunkt untermauern würde.

In einer ersten Reaktion ließ Schwarzenegger allerdings mitteilen, dass man in Berufung gehen werde. Er werde das Gesetz vehement verteidigen, heißt es da. Viele Spiele seien für Erwachsene gemacht, dementsprechend sollten es auch die Eltern sein, die die letztendliche Entscheidung darüber haben, ob ihre Kinder Zugang zu jenen Titeln haben.

Die vollständige Schilderung des Falls und Begründung des richterlichen Beschlusses kann hier eingesehen werden.

Kommentare

Yueka schrieb am
Weil der deutschen Politik die Wünsche der Gamer recht herzlich egal sind.
:roll: Hmpf ich wünschte ich könnte mir einen eigenen Staat errichten :roll:
VaanFaneel schrieb am
Ah ok das hab ich also heute morgen auf Shacknews gelesen und nich verstanden, weil mein Englisch dafür nich gereicht hat ^^ Naja gut zu wissen ;)
Warum setzten sich die Publisher hier in D-Land nich so ein!?
Mango Man schrieb am
Legt euch nicht mit dem Gouvernator an.
Ich hab gehört, dass jedes Mal wenn der Gouvernator mit ner Klage zu kämpfen hat, sie kurz vor der Verhandlung alle seine Filme noch mal im TV ausstrahlen lassen, Terminator 1 und 2, Predator, True Lies, Der Kindergarten Cop - die unzersierte Fassung. Man glaubt es kaum, aber wenn die Verhandlung dann ansteht, taucht die Hälfte der Klägerschaft schon gar nicht mehr auf.
I niied yoor clothss, buuts and motorzeckle, giff dem to me, NAOW!!
EZR schrieb am
Viele Spiele seien für Erwachsene gemacht, dementsprechend sollten es auch die Eltern sein, die die letztendliche Entscheidung darüber haben, ob ihre Kinder Zugang zu jenen Titeln haben.
Und da hat er vollkommen recht...
Doriman schrieb am
Kajetan hat geschrieben: Mein Vorschlag: Sich mehr mit der Materie beschäftigen, weniger BILD-Zeitung lesen und grundsätzlich sehr viel entspannter und mit weniger Hysterie durchs Leben spazieren
Wer liest denn sowas?
Ich persönlich stehe auf der Seite die Kinder besser und mündiger zu erziehen, was sicherlich der schwerere Weg ist, als alles auf den Staat zu schieben. Aber dann sind da noch diese geldgeilen Lobbyisten, die scheinbar nie Eltern hatten und keine sind. Da wird man dann von allen Seiten torpediert mit Gehirn weichkochender Werbung und reißerischen Schlagzeilen und du als Elternteil musst den Schaden, den DIE verzapft haben wieder gut machen.
Als Eltern bleibt dir da nur wenig Möglichkeiten, um diesem Konsumwahn zu entfliehen. Auf's Land ziehen oder auswandern.
schrieb am

Facebook

Google+